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Unding: Stadtteilbibliothek ohne WC

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Mit Applaus quittiert der Heimatbund Lüttringhausen die Aussage von Nicole Grüdl-Jakobs, sich ohne Wenn und Aber für den Fortbestand der Stadtteilbibliotheken einzusetzen. Im Gespräch mit dem Lüttringhauser Anzeiger (s. Ausgabe vom 19. Oktober) hatte es die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums jedoch nicht bei dieser Zusicherung belassen, sondern auch einen Umzug der Lüttringhauser Bibliothek ins Auge gefasst – was ebenfalls die Zustimmung des Heimatbundes findet. Denn der gegenwärtige Standort im Haus Gertenbachstraße 22 weist beträchtliche Defizite auf, die nicht zuletzt der Vergleich mit der Bücherei in Lennep offenbart. Während die Räumlichkeiten dort eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Bücherei erlauben, wie Hans-Ulrich Hochfeld, der Vorsitzende der Lütteraten bemerkt, gestatten die Verhältnisse in Lüttringhausen nicht mehr als die Verwaltung des Status quo. Hinzu kommt, dass die Besucher in Lüttringhausen keine Toiletten vorfinden! Und ein weiterer, mindestens ebenso gravierender Missstand ist zu nennen: Wer zu den Büchern will, stößt in Lüttringhausen sofort auf Treppen, das heißt, von Barrierefreiheit kann keine Rede sein!

Vor diesem Hintergrund ist es für den Heimatbund nicht nachvollziehbar, dass die Stadt Remscheid den Mietvertrag für das jetzige Domizil im vorigen Jahr für fünf Jahre verlängert hat. Genau wie die Lütteraten erblickt er in der Fläche des frisch renovierten und zur Vermietung stehenden ehemaligen Kaufparks in der oberen Gertenbachstraße eine gute Gelegenheit, die Defizite durch einen Ortswechsel zu beheben. Da der Eigentümer in Gesprächen mit dem Heimatbund glaubwürdig erklärt hat, er sei bereit, künftigen Mietern raumgestaltend und finanziell entgegenzukommen, geht der Heimatbund davon aus, dass auf dem Verhandlungswege Lösungen für die Erfordernisse der Bibliothek gefunden und zusätzliche Belastungen des städtischen Haushaltes minimiert werden können.

Deshalb appelliert der Heimatbund an die Stadt: Die sich jetzt bietende Chance sollte man nicht ohne weiteres verstreichen lassen, sie verdient eine intensive Prüfung. Eine Standortverlagerung darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, eine befristete Nachfolgenutzung für den derzeitigen Standort gutes zu finden. Denn es ist ein Unding, in einer öffentlichen Einrichtung die Frage nach den Toiletten verneinen zu müssen. Und es ist ein Unding, mobilitätseingeschränkte Menschen für weitere vier Jahre von der Benutzung der Lüttringhauser Bibliothek auszuschließen. Vorstand und Beirat des Heimatbundes Lüttringhausen

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Kommentare

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Chronist am :

Zur morgigen Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen hat die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Lüttringhausen den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Kosten für eine Renovierung der Stadtteilbibliothek Lüttringhausen im Hinblick auf Barrierefreiheit, Einbau einer Toilette wie auch unter energetischer Aspekten ermitteln. Zugleich möge sie die Mietkosten des jetzigen Gebäudes denen einer möglichen Anmietung des CVJM-Hauses gegenüberstellen.

Klaus Dieter Prang am :

Da steht in der Gertenbachstr. 35, fast gegenüber der jetzigen Bücherei, ein für Geschäfte und Büros umgebautes Haus. Der frühere Kaufpark. Zur Vermietung fertig. Barrierefrei, Toiletten vorhanden, Räume können in verschiedenen Größen, erweiterbar bis ca. 650 qm angemietet werden. Optimaler Anschluss von der Kreuzbergstr. mit dem Auto über den eigenen Parkplatz und zum Aufzug erreichbar. Das Angebot wurde bereits 2016 besprochen. Die Miete ist nach Bedarf veränderbar. Es wurden letzlich dann doch wegen eines fehlenden Schaufesters keine weiteren Gespräche seitens der Stadt aufgenommen. Dafür wurde über eine Nutzung des alten Feuerwehrhauses nachgedacht. Woher das Geld für die Umnutzung kommt, ist nicht bekannt. Jetzt sollte doch noch einmal im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Rathauses und dem umgebauten Park nachgedacht werden.

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