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28 Maßnahmen für eine grüne Infrastruktur

Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag dem Rat der Stadt ein  „Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur“ empfohlen – „im Sinne einer Optionswahrung für die Maßnahmenförderung“. Es handele es um einen Vorratsbeschluss, erläuterte das in der Sitzung Baudezernent Peter Heinze.

Im Frühjahr hatte das Land NRW unter Federführung des Umweltministeriums angekündigt, eine Vernetzung und Optimierung von Freiräumen bis ins Stadtumland fördern zu wollen, „um eine Verbesserung der Klima- und Umweltbedingungen und der Lebensqualität sowie der Umweltgerechtigkeit in den Quartieren, Stadtteilen und Stadtumlandgebieten zu erreichen“. Den konkreten Maßnahmen in Trägerschaft der Kommunen oder privater Träger, z. B. Vereine, müsse allerdings ein „Integriertes Handlungskonzept Grüne Infrastruktur“ zugrunde liegen.  Selbiges beschloss der Aufsichtsrat Bergische Gesellschaft am 19. Mai und sicherte sich so Förderoptionen von fast zehn Millionen Euro. Damit können nun die bergischen Großstädte und private Träger auf Förderung von insbesondere solchen Maßnahmen hoffen, die über Städtebauförderung nicht finanzierbar sind – wie z. B. der Stadtpark in Remscheid oder Umsetzungsmaßnahmen aus dem Klimaanpassungskonzept.

In dem Konzept für das Bergische Städtedreieck werden die Handlungsfelder Mobilität, Klimaschutz und Grüne Infrastruktur auf räumlicher Ebene zusammengeführt. Gleichzeitig werden etwa Bahntrassenwege mit angrenzenden Quartieren und Grünräumen vernetzt. Insgesamt wurden von den Fachbereichen Grünflächen/Umwelt und Stadtentwicklung der Städte 28 (klimarelevante) Maßnahmen entwickelt, davon 17 mit Priorität. Das Land lässt das integrierte Handlungskonzept nunmehr durch Gutachter prüfen. Mit einer Entscheidung sei Ende 2017 zu rechnen, so die Verwaltung. Bei positiver Entscheidung könnten dann von den Maßnahmenträgern Förderanträge erarbeitet und umgesetzt werden.

Der Vorratsbeschluss brauche nicht ausschließen, dass mit konkreten Planungen nicht schon jetzt begonnen werde, meinte David Schichel (Grüne), und Waltraud Bodenstedt (WiR) regte an, in die Maßnahmenliste auch das von der Arbeit Remscheid gGmbH betreute Freizeitgebiet Kräwinklerbrücke an der Wuppertalsperre aufzunehmen. „Solche Vorschläge brauchen wir“, freute sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

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