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Barrierefreier Zugang zum Ehrenamt!

Ein weiterer – oft unterschätzter – Punkt, in dem die Stadt als Strukturgeber gefordert ist, ist die Förderung der Mobilität von Ehrenamtlichen, da diese oft unausgesprochen vorausgesetzt wird. In der Realität ist es aber so, dass einer schlechten Verkehrsanbindung von Ein-richtungen und Angeboten eine limitierende Wirkung auf ehrenamtliches Engagement zukommt. Personengruppen, die weder über eine zentrale Wohnlage noch über ein eigenes Fahrzeug bzw. Nahverkehrsticket verfügen, werden oft ungewollt von einem eigenen ehren-amtlichen Engagement ausgeschlossen. Obwohl eine Erstattung von Fahrtkosten in vielen Förderprogrammen und bei vielen Trägern vorgesehen ist, kann es verschiedene Gründe geben, weshalb eine ehrenamtlich tätige Person von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch macht:

  1. Das Abrechnungsverfahren ist zu kompliziert, d. h. Aufwand und Zeitbedarf sind zu groß.
  2. Die Erstattung der Fahrkosten kann nur nachträglich und in bestimmten Abrechnungszeiträumen erfolgen, d. h. Kosten müssen von den Ehrenamtlichen vorgestreckt werden – was unter gewissen Umständen z. B. bei einem geringen Einkommen eine unnötige Belastung der privaten Finanzen darstellt.
  3. Die Möglichkeit von einer Erstattung der Fahrkosten ist nicht bekannt, weil sie nicht ausreichend kommuniziert wird bzw. ist es nicht klar, ob die Stadt Fahrtkosten für Ehrenamtliche über-nimmt, die nicht an einen Träger der freien Wohlfahrtspflege angeschlossen sind.

Im Rahmen einer städtischen Begleitung des Ehrenamtes sollten hier Lösungswege gesucht werden, um einen barrierefreien Zugang zum Ehrenamt zu ermöglichen.

(Seit der Ratssitzung vom 30. November 2017 ist das neue „Ehrenamtskonzept für die Flüchtlingsarbeit der Stadt Remscheid“ beschlossene Sache. Der Waterbölles veröffentlicht es in einzelnen Kapiteln. Teil 4)

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