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Das Ehrenamt braucht das Hauptamt

Ein nicht zu vernachlässigendes „Risiko“ stellt im Bereich des Qualitätsmanagements die Gruppe derjenigen dar, die nicht an einen Träger angebunden sind und damit keine direkte Betreuung erfahren. Hier ist die Stadt gefordert, Informationen öffentlich zur Verfügung zu stellen und über bereits bestehende Austausch- und Fortbildungsangebote der Träger zu informieren. Verschiedene Leitfäden und FAQs (Frequently Ask Questions) zu spezifischen Themen rund ums Thema „Ehrenamt“ (z. B. Aufgaben einer Patin/eines Paten oder Hinweise zum Daten- und Versicherungsschutz) sollten für alle Interessenten gut erreichbar über eine Onlineplattform oder Newsletter der Stadt zugänglich sein. Ggf. wäre auch der Ausbau des bereits bestehenden Handapparates der Zentralbibliothek mit Literatur zum Themenfeld „Ehrenamt“, „Projekt-/Vereinsmanagement“ und „Integration“ zu erwägen.

Neben der aktiven Förderung und Qualifizierung der Ehrenamtlichen sollte auch die finanzielle Unterstützung der Träger der freien Wohlfahrtspflege nicht außer Acht gelassen werden. Ehrenamt braucht Hauptamt, daher ist es wichtig die städtisch agierenden Träger von Seiten der Verwaltung aktiv bei der Partizipation von öffentlichen Förderprogrammen sowohl des Landes als auch des Bundes zu unterstützen.

Zum einen gehört dazu die frühzeitige Information über geplante Förderprogramme und zum anderen die Unterstützung bei den oft anspruchsvollen Abrechnungsverfahren. Durch gezielte Anfragen über die städtische Stelle am KI an die Bezirksregierung konnten bereits herrschende Unklarheiten, die sich aus unscharfen Formulierungen der Förderrichtlinien für alle Träger (z. B. im KOMM-AN NRW-Förderprogramm) ergeben hatten, bereits vor der eigentlichen Ab-rechnung schnell und unkompliziert beseitigt werden.

Nur eine aktive und verlässliche Kommunikation mit Trägern und Vereinen kann nachhaltig zu einem lebendigen und gut betreuten ehren-amtlichen Engagement der Remscheider Bürgerinnen und Bürger beitragen.

(Seit der Ratssitzung vom 30. November 2017 ist das neue „Ehrenamtskonzept für die Flüchtlingsarbeit der Stadt Remscheid“ beschlossene Sache. Der Waterbölles veröffentlicht es in einzelnen Kapiteln. Teil 6)

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