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Weihnachtsgruß des Oberbürgermeisters

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,

das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Es war ein spannendes Jahr. Remscheid befindet sich auf einem guten Weg. Wir definieren uns nicht mehr über unsere Sorgen - die haben andere Städte auch. Ich sehe vor allem die Potentiale in unserer Stadt. Wie viele tolle Veranstaltungen haben in allen Stadtteilen stattgefunden, zumeist organisiert von ehrenamtlich Engagierten. Ich würde nicht allen gerecht werden, wenn ich anfange sie aufzuzählen. Daher mein großer Dank an alle Verantwortlichen.

Kräne und Bagger zeigen, dass in unserer Stadt wieder investiert wird. Das Kino wird nach den Sommerferien 2018 eröffnet. Das Umfeld des Lüttringhauser Rathauses wird neu gestaltet. In Lennep warten (fast) alle auf den Startschuss für die Bauarbeiten des DOC, den wir im kommenden Jahr planen. In der Innenstadt nehmen die Ideen zum Ebert-Platz Gestalt an: das Interesse und der Einsatz der Standortgemeinschaft und vieler Hausbesitzer an einer deutlichen Veränderung der Alleestraße nimmt zu. Mit der Eröffnung der Räumlichkeiten am Markt 13 sowohl für die Belange der älteren Generation als auch als Raum für bildende Kunst, für das Innenstadtmanagement und für ein weiteres Stadtentwicklungsprojekt gehen wir ungewöhnliche Wege, die im kommenden Jahr sicherlich noch sehr spannend werden. Mit der Eröffnung der Kleinkunstbühne Schatzkiste im Januar entsteht am Markt ein spannendes Kulturangebot.

Die Remscheider Wirtschaft ist dem Standort sehr verbunden. Der bedauerliche Wegzug zweier Unternehmen in Nachbarstädte stellt das nicht in Frage. Die Unternehmen investieren und geben damit ein klares Ja zu unserer Stadt. Wir müssen für sie und für Interessenten von außen weitere Gewerbeflächen entwickeln. Das Gleisdreieck als interkommunales Projekt zusammen mit Wermelskirchen und Hückeswagen wird mit viel Elan angepackt, die Erdbeerfelder stehen ebenfalls im Fokus. Es ist uns gelungen, über 13 Mio. € Fördermittel für den Breitbandausbau nach Remscheid zu holen. Damit wird das von der Wirtschaft dringend benötigte schnelle Internet umsetzbar. Parallel dazu müssen wir weitere Flächen für attraktives Wohnen entwickeln. Menschen sollen hier nicht nur gerne arbeiten, sondern auch in einer attraktiven Stadt wohnen.

Zu dieser attraktiven Stadt gehören gute Bildungs- und Betreuungsangebote. Wir investieren über 12 Mio. € in die Schulen, dort insbesondere in die Sanitärbereiche und die Ausstattung. Und der positiven Bevölkerungsentwicklung begegnen wir mit neuen Kindertagesstätten. Das geht nicht von heute auf morgen; mit allen Projekten wollen wir aber bis 2020 fertig sein.

Ein Schlüsselthema für unsere Stadt ist die Direktverbindung via Schiene nach Düsseldorf und Köln. Neben den vielen Gesprächen, die ich dazu mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und der Bezirksregierung geführt habe, hat der Rat im Oktober die Aufnahme dieser Linien in den Nahverkehrsplan des Landes beantragt. Wir bleiben dran.

Natürlich gab und gibt es auch Ärgernisse. Über die Baustelle z.B. an der Trecknase haben sich schon viele geärgert. Wir im Rathaus auch – insbesondere über die eingetretene zeitliche Verschiebung. Wir wollen alle, dass sie so schnell als eben möglich zum Abschluss gebracht wird.

Ich bin sehr froh, dass das Miteinander in unserer Stadt funktioniert. Remscheid gehört nach wie vor zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Ich verschließe meine Augen nicht vor Problemen und Sorgen. Wir sollten aber nicht Unsicherheiten herbeireden. Es gibt eine enge Zusammenarbeit von Polizei und Ordnungsamt, gemeinsame Kontrollen sollen dazu beitragen, dass eben keine Angsträume entstehen.

Besonders liegt mir die soziale Sicherheit am Herzen. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass nach wie vor viele tausend Menschen in unserer Stadt auf finanzielle Hilfen angewiesen sind. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass Kinder nicht in Armut aufwachsen, Erwachsene Arbeit finden und Ältere – insbesondere Frauen – mit einer viel zu geringen Rente trotzdem würdig leben können.

Ich mag unsere Stadt und möchte mit Ihnen gemeinsam deren positive Zukunft gestalten.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes und friedvolles neues Jahr.

Herzliche Grüße

Ihr Burkhard Mast-Weisz

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