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Vier 1. Klassen für Schulverbund „Franziskus“

Der Grundschulverbund „Franziskus“ soll zum Schuljahr 2018/2019 in Lüttringhausen eine zusätzliche vierte Eingangsklasse bekommen. Mit diesem Beschlussvorschlag geht die Stadtverwaltung am Mittwoch, 10. Januar, in die Sitzung des Schulausschusses. Für das neue Schuljahr (ab 1. August 2018) standen im vergangenen Oktober in Remscheid 946 schulpflichtige Kinder zur Anmeldung an den städtischen Grundschulen an (Vorjahr: 1.024 Kinder). Angemeldet wurden bisher 905 Kinder, darunter zehn, die vorzeitig eingeschult werden sollen. 15 Kinder wurden an der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) angemeldet, davon zehn ebenfalls an einer Remscheider Grundschule. Hier ist mit einer Aufnahmeentscheidung erst Anfang Februar zu rechnen. Elf weitere Anmeldungen stehen noch aus. Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte liegt für das neue Schuljahr bei 54 Prozent liegt (Vorjahr: 56 Prozent).

Die Remscheider Schülerzahlen sind im Grundschulbereich nach Angaben der Verwaltung stabil geblieben. Angesichts der Geburtenzahlen sei in den folgenden Jahren an einzelnen Grundschulstandorten mit einem Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen. Genaueres werde sich aus der in 2018 beginnenden Schulentwicklungsplanung ergeben. Dem Beschluss des Rates zufolge können in den Grundschulen 39 neue Eingangsklassen für den Jahrgang 4 gebildet werden. Die Situation an den einzelnen Grundschulen:

  • GGS Hasten: Angemeldet wurden 61 Kinder. Die GGS Hasten kann als zweizügige Schule maximal zwei Eingangsklassen bilden. Die am Schulstandort vorhandenen Raumressourcen sind sowohl für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS ausgeschöpft. „Mindestens drei Kinder sind unter Berücksichtigung der Wohnortnähe andere Schulen umzuberaten bzw. abzuweisen“, so die Verwaltung. Für diese stünden Plätze an anderen Grundschulen, insbesondere an der GGS Am Stadtpark, zur Verfügung.
  • GGS Siepen: Dort wurden 68 Kinder angemeldet. Die GGS Siepen ist ebenfalls zweizügig. Allerdings brauchen keine Kinder abgewiesen werden, da zehn I-Dötze von ihren Eltern für das Montessori-Angebot der Schule vorgesehen sind. Es könnte lediglich eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich werden, wenn nicht ausreichende Montessori-Plätze angeboten werden könnten.
  • GGS Steinberg: An der zweizügigen Grundschule wurden 29 Kinder angemeldet. Da die Schule ihre Klassen jahrgangsübergreifend in Klasse 1 und 2 beschult, können die Kinder auf insgesamt drei Klassen verteilt werden. Rechnerisch werden sich eine bzw. zwei Eingangsklassen ergeben. Da die Schule eine Schule des Gemeinsamen Lernens (GL) ist, kann sich die Zahl der Schüler/-innen noch erhöhen.
  • GGS Mannesmann: Angemeldet wurden 28 Kinder. Da auch die zweizügige GGS Mannesmann ihre Klassen jahrgangsübergreifend in Klasse 1 und 2 beschult, können die Kinder auf insgesamt drei Klassen verteilt werden. Rechnerisch ergibt sich somit eine Eingangsklasse. Da die Schule eine Schule des Gemeinsamen Lernens (GL) ist, kann sich die Zahl der Schüler/-innen noch erhöhen.
  • GGS Hackenberg: An der zweizügigen GGS Hackenberg wurden 60 Kinder angemeldet. Eine Abweisung in den Regelklassen ist nicht erforderlich, da mehr als zwei Kinder das Montessori-Angebot der Schule besuchen möchten. Lediglich könnte eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich werden, wenn nicht ausreichende Montessori-Plätze angeboten werden können.
  • GGS Adolf Clarenbach: Die GGS Adolf Clarenbach ist eine dreizügige Gemeinschaftsgrundschule im Verbund mit dem Hauptstandort Adolf Clarenbach und dem Teilstandort Goldenberg. Am Hauptstandort wurden 30 Kinder und am Teilstandort 23 Kinder angemeldet. Der Hauptstandort könnte zwei sehr kleine Eingangsklassen bilden.
  • Schulverbund Kath. Grundschule "Franziskus": Die KGS Franziskus ist eine dreizügige katholische Grundschule im Verbund mit dem Hauptstandort in Lennep und dem Teilstandort in Lüttringhausen (ehemals KGS Lüttringhausen). Für den Hauptstandort wurden 47 Kinder und für den Teilstandort in Lüttringhausen 45 Kinder angemeldet (gleich zwei Eingangsklassen jedem Standort). „Damit wird die beschlossene Dreizügigkeit des Schulverbundes überschritten, und es müsste eine zusätzliche Eingangsklasse gebildet werden. Der erforderliche Schulraum für eine zusätzliche Klasse ist am Teilstandort Lüttringhausen vorhanden“, so die Verwaltung. Ab dem nächsten Jahr müssten  dann, bei gleichem Anmeldeverhalten, Umberatungen bzw. Abweisungen erfolgen. An den übrigen Lüttringhauser Grundschulen gäbe es freie Kapazitäten.

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Lothar Kaiser am :

Auf Antrag er SPD stimmten am Mittwoch im Schulausschuss auch W.i.R., Linke und Grüne für eine Vertagung der Vorlage zu den Einschulungen im neuen Schuljahr 2018/2019. Begründung: Es bestehe noch Beratungsbedarf. Das gilt insbesondere für die zusätzlicher Eingangsklasse, die in Lüttringhausen (“Franziskus“) eingerichtet werden soll, obwohl an diesem Schulstandort gar nicht entsprechend viele OGS-Plätze eingerichtet werden könnten, wie es hieß. Gegen die Vertagung hatten sich (vergeblich) die CDU, Schulrätin Brigitte Dörpinghaus und Schulleiterin Sylvia Siegemund (Freiherr-vom-Stein-Grundschule) ausgesprochen, weil die Eltern alsbald Planungssicherheit haben müssten. Nun steht das Thema am 30. Januar in einer Sondersitzung (18 Uhr im Rathaus) wieder auf der Tagesordnung.

Fraktion der Grünen am :

Nach intensiven Beratungen spricht sich die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid dafür aus, dass an der Schule Franziskus in Lüttringhausen einmalig eine zusätzliche Klasse genehmigt wird. „Die Eltern haben sich für die Schule entschieden und brauchen Klarheit“, sagt die Schulpolitische Sprecherin der Remscheider Grünen, Jutta Velte. Sie macht aber auch deutlich, dass eine solche zusätzliche Klasse nur einmalig in diesem Jahr eingerichtet werden kann. „Dann reichen die Räume nicht mehr aus.“ Gleichzeitig würde Velte es sehr begrüßen, wenn an der Clarenbach Schule zwei Klassen gebildet werden könnten. „Die Lehrerinnen und Lehrer leisten dort hervorragende Arbeit – auch bei der Inklusion. Schon allein deshalb ist es der Schule zu wünschen, sich noch intensiver um ihre Schülerinnen und Schüler kümmern zu können.“ Ob es so weit kommt, bleibt unklar, denn so Velte: „Auch für die Politik sind die so genannten Klassenfrequenzrichtwerte bindend. Und die sehen nun vor, dass 15 Kinder in einer Klasse das Minimum sind.“

SPD Remscheid am :

Die SPD vertritt nach eingehender Beratung die Auffassung, dass neben einer weiteren Klassenbildung für die Katholische Grundschule Franziskus auch die Schule Clarenbach eine Garantie erhalten muss, zweizügig zu planen um auch ihrem Status als GL-Schule zu entsprechen. „Für eine angemessene Planung hinsichtlich Klassenbildung, haben wir bereits Ende vergangenen Jahres nach den Anmeldezahlen der Schulneulinge gefragt,“ so Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin der SPD-Fraktion im Schulausschuss der Stadt Remscheid. „Leider konnte uns das Schulverwaltungsamt keine Zahlen nennen. Umso verwunderter waren wir über eine Beschlussvorlage, die nun eilends im letzten Schulausschuss beschlossen werden sollte.“ Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD ergänzt: „Ein Stimmungsbild unserer Fraktion konnte aufgrund der Kurzfristigkeit nicht eingeholt werden. Schließlich sollten wir über die Zügigkeit von Grundschulen entscheiden. Und da ist es aus Sicht der SPD nur rechtens, dass dies in aller Ausführlichkeit beraten werden muss.“ „Völlig überzogen und unangemessen war die Reaktion einiger Mitglieder im Schulausschuss am 10. Januar. Selbstverständlich brauchen Eltern und Schulen Planungssicherheit, und dies ist auch für uns sehr wichtig, so Erden Ankay-Nachtwein.

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