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Januar 2008: Der Waterbölles blättert zurück

Einen Architekten-Wettbewerb zwecks "gehobener Gastronomie" startete vor zehn Jahren die Solinger  Lebenshilfe e.V., nachdem sie das traditionsreiche Ausflugslokal unter der Müngstener Brücke gekauft hatte,  in dem zuletzt die Diskothek „Exit“ befand. Bei dem Wettbewerb ging es auch um die Frage, ob umgebaut werden kann oder abgerissen werden muss. Die Antwort dürfte allgemein bekannt sein...

Peter Maar, der Vorsitzende des Heimatbundes Lüttringhausen, bei der Laudatio für Renate Roessberg und ihren Bruder Stephan Hundt. Foto: Lothar Kaiser  Die  Goldene Ehrennadel für die Geschwister Hundt vergab im Januar 2008 der Heimatbund Lüttringhausen anlässlich seines traditionellen „Kottenbutteressens“. Renate Roessberg und Stephan Hundt hatten die alten Klewinghaus-Häuser einschließlich des Hauses Richthofenstraße 36 mittels umfangreicher Investitionen, u.a. in 15 15 Wohnungen für Senioren („Betreutes Wohnen“) wieder zu einem Schmuckstück im historischen Lüttringhauser Ortskern gemacht.

Der Bunker an der Humboldtstraße/Stahlstraße in Honsberg steht zum Verkauf. Fotos: Lothar KaiserDen  alten Bunker im Stadtteil Honsberg stellte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vor zehn Jahren im Internet zum Verkauf. Für den unter Denkmalschutz stehenden Betonklotz auf 676 Quadratmetern interessierte sich zeitweilig auch ein örtlicher muslimischer Moschee-Verein. Zum Zuge kam letztlich der Verein, der in dem Bunker seitdem ein „Museum für Kino- und Luftschutzgeschichte“ aufbaut.

Das kommunale Wahlrecht für Migranten forderte die grüne Ratsfraktion am 15. Januar 2008 . Beatrice Schlieper, Fraktionssprecherin, Jutta Velte, migrationspolitische Sprecherin, und Harald Sellner, sozialpolitischer Sprecher, begründeten das so: "Die politische Teilhabe über Wahlen und Abstimmungen ist eines der Kernelemente jeder demokratischen Verfassung, so auch unseres Grundgesetzes. Viele demokratische Länder haben in ihren jeweiligen Verfassungen dieses bedeutende Grundrecht bei Kommunalwahlen nicht von der Staatsangehörigkeit der Bürgerinnen und Bürger abhängig gemacht, sondern allein vom dauerhaften Lebensmittelpunkt der Menschen. (...) Für die Identifikation aller Migrantinnen und Migranten mit ihrer Heimatstadt und damit letztlich für eine gelingende Integration ist das kommunale Wahlrecht förderlich, da es demokratische Teilhabe und Mitwirkung z.B. bei der Gestaltung des unmittelbaren Wohnumfeldes möglich macht.“ Das Wahlrecht für Migranten ohne deutschen Pass von außerhalb der EU gibt es bis heute nicht.

Starke Windböen rissen vergangene Nacht dieses Wellblechdach im Neubaugebiet Hohenhagen zu Boden. Foto: Lothar KaiserZehn Jahre ist es her, da machte auf dem Hohenhagen ein Sturm dieses  Wellblechdach zu Schrott. Es gehörte zum Mehrfamilienhaus Am alten Flugplatz Nr. 93 der Firma Runkel. Zum Glück war die Fläche vor dem Haus menschenleer, als das Wellblechdach dort in der Nacht mit einigem Getöse landete. Nach Angaben der Polizei wurden lediglich ein Laternenmast und ein abgestellter Pkw beschädigt.

Freuten sich über die Neuerwerbung: Gernot Tödt, Jörg Koch to Krax und Dr. Urs Diederichs. Foto: Lothar KaiserDie „Sammlung Gerd Arntz“ der Stadt Remscheid im „Haus Cleff“ konnte im Januar 2008 um einen kleinen Schatz erweitert werden. Der Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum hat mit Hilfe der Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid (9.000 Euro) und der Moog-Stiftung (1.000 Euro) ein (seltenes) Exemplar des von Gerd Arntz in den 1930-er Jahren geschaffenen Bilderatlas „Wirtschaft und Gesellschaft“ erworben. Museumsleiter Dr. Urs Diederichs und sein Stellvertreter Ulrich Horz werteten den aus 100 einzelnen bildstatistischen Tafeln bestehenden Atlas als eine wertvolle Bereicherung der Sammlung.

Schwimmen zu lernen würde einer Muslimin nicht schaden“, befanden im Januar 2008 Sabine Ernst, die Leiterin der Alexander-Von-Humboldt-Realschule (AvH), und Schuldezernent Dr. Christian Henkelmann. Eine elfjährige muslimische Schülerin hatten die Eltern „aus religiösen Gründen“ vom Schwimmunterricht befreien wollen. Als dies abgelehnt wurde, bemühten sie die Justiz. Da stand dann der Bildungsauftrag der Schule gegen das individuelle Recht auf Religionsfreiheit. Doch im Mai entschied das Gericht: Das elfjährige Mädchen muss am Schwimmunterricht teilnehmen.

Die Bezirksvertretung Süd hätte gerne ein Geschoss weniger."Ein Geschoss weniger sollte es schon sein!", forderte im Januar 2008 die Bezirksvertretung Süd von dem Remscheider Architekten Walter Arns, der das baumbestandene Grundstück am Ahornweg zwischen Sedanstraße und Föhrenstraße zwecks Bau von 41 Wohnungen . Lediglich Margot Halbach (FDP) war gegen eine Reduzierung der Bauplanung um ein Vollgeschoss (weil sich die Investition für den Architekten sonst nicht lohne). Doch nach längerem Hickhack setzte sich die BV schließlich durch. Ein mächtiger Klotz wurde es dennoch.

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