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Tödlicher Verkehrsunfall in Forsten

Am Samstag gegen 16.50 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 2 im Remscheider Stadtgebiet Forsten ein schwerer Verkehrsunfall. Ein mit zwei Männern besetzter Geländewagen befuhr die Straße in Richtung Hückeswagen. Als der 30-jährige Fahrer in einer Rechtskurve zu einem Überholvorgang ansetzte, kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf. Die Fahrerin und die Beifahrerin (84 bzw. 53 Jahre alt) wurden schwer verletzt. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb die 84-Jährige noch am Unfallort. Die 53-jährige Fahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Im Anschluss wurde sie aufgrund der schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verbracht. Der 30-jährige Unfallverursacher wurde leicht verletzt; er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Sein 44-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt.  Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die Straße komplett gesperrt werden. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats in Remscheid zum genauen Unfallhergang dauern an. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Es handelt sich um das erste tödlich verletzte Unfallopfer im Bergischen Städtedreieck im Jahr 2018. (aus dem Polizeibericht)

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Kommentare

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Chronist am :

Der „Blitzer“ der Stadt Remscheid miss als Reaktion auf den jüngsten schweren Unfall auf der Kreisstraße 2 in Forsten Geschwindigkeitsübertretungen in beide Richtungen. Das berichtete Daniel Pfordt vom Ordnungsamt auf Anfrage von Wolf Haumann (Grüne) am Mittwoch in der Bezitksvertretung Lennep..

Heinz Wäscher am :

War denn eine nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich oder vielleicht doch eher der leider tödlich endende Versuch des Überholens an einer vollkommen unübersichtlichen Stelle?

Kurt Engels am :

Danke Remscheid, für diese Rennbahn!! Wie viele Bürger sollen noch mit ihrem Leben bezahlen, bis die remscheider Ordnungshüter sich mal mehr um den Forsten kümmern!!!??? Ich habe schon oft geschrieben, um darauf hinzuweisen, dass es sich hier wirklich um eine rücksichtslose Verkehrssituation handelt, aber es kommt einfach keine Lösung! Dauert bestimmt nicht lange, bis es den nächsten, tragischen Unfall gibt! Mitbewohner sind sehr beunruhigt, da man sich hier sehr verlassen fühlt! Fangt doch mal an zu handeln, kann doch echt nicht so schwer sein,oder !??

Hans Georg Müller am :

Wie kann man einen völlig verantwortungslosen Verkehrschaoten durch verkehrsregelnde Maßnahmen von seiner enthemmten Fahrweise abbringen?

Gerd Rothbrust am :

Im Polizeibericht steht: „…Geländewagen befuhr die Straße in Richtung Hückeswagen. Als der 30-jährige Fahrer in einer Rechtskurve zu einem Überholvorgang ansetzte,…“ Es gibt zwei Rechtskurven dort: Eine vor Forsten, eine nach Forsten – also beide außerhalb einer Ortschaft (100km/h?). Das Fehlverhalten war somit nicht zu schnelles Fahren, sondern Überholen in einer Kurve. Klar, die Kreisstraße 2 verführt zum Schnellfahren und hat nur 4 Überhol-Abschnitte (2 gefährliche, 2 ungefährliche), aber wegen ein paar Chaoten alles zu verbieten ist auch unsinnig. Zudem, um „sichere“ Geschwindigkeitskontrollen zu gewährleisten, müsste ein Sektions-Control-Blitzer eingesetzt werden: Das wäre hier auch problematisch!

Cem Yilmaz am :

Anscheinend hat Remscheid ein generelles Problem mit Verkehrsregeln und dabei im Speziellen mit Rasern. Laut https://www.fahrerbewertung.de/statistiken/kennzeichen/RS ist Remscheid im Städtedreieck sehr auffällig, was das Rasen angeht. Rasen geht mit rücksichtslosem Verhalten einher und dieses äußert sich auch mit sinnlosem Überholen. In Solingen sind nur neun % im o.g. Portal als Raser deklariert worden, in Wuppertal 19 %, aber in Remscheid 42 %! Es sind also mehr als nur ein paar Chaoten. Auch wenn das Portal keine staatlich offizielle Statistik zeigt, so zeigt es aber eine eindeutige negative Tendenz. Diese negative Tendenz wird aus meiner Sicht durch das Schönreden der Verwaltung verstärkt, die leider nur Ausreden sucht, warum man nichts tun kann. Es geht hier um Menschenleben und Lebensqualität und nicht um das sinnlose Einsparen von ein paar Sekunden Autofahrt.

Gerd Rothbrust am :

Laut Duden wird „mit anscheinend die VERMUTUNG (Annahme, Mutmaßung, Verdacht) zum Ausdruck gebracht, dass etwas so ist, wie es erscheint“. Und Ihre Quelle Herr Yilmaz ist mutmaßlich nicht dazu geeignet einen Generalverdacht gegen Remscheider Autofahrer zu definieren! Zudem wird oft zügige, den Gegebenheiten angepasste Fahrweise, mit Rasen gleichgesetzt. Besonders die von Ihnen gelobten Fahrer mit den Kennzeichen SG und GL fallen durch zögerliches „Schleichen“ auf. Diese Schleicher „schlafen“ auch an Ampeln, tuckern an Blitzern mit halber zugelassener Geschwindigkeit vorbei, etc., etc. und stören so den Verkehrsfluss! Mir ist bewusst Herr Yilmas: Alles nur Mutmaßungen… ;-)

Lothar Kaiser am :

Durch den Unfall hat der 30 Jahre Autofahrer seine Bewährung für eine achtmonatige Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung verloren und muss auf Anordnung des Amsgerichts Wuppertal ins Gefängnis. Ob das Urteil im anstehenden Prozess wegen gefährlicher Tötung wegen der Vorstrafe höher ausfallen wird?

Gerd Rothbrust am :

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