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Braucht neue Kita eine direkte Zufahrt?

Pressemitteilung der Grünen

Zu der in der Bezirksvertretung Süd geführten Diskussion über den potentiellen Kita-Standort an der Spichernstraße und das damit verbundene Problem der  Zuwegung erklärt  der grüne Bezirksvertreter Dierk Martz: „Wir begrüßen den Standort Spichernstraße und werden alle Möglichkeiten unterstützen, damit der Bau der Kita dort möglich wird. In Anbetracht der Betreuungssituation in Remscheid ist es unser vordergründiges Ziel bis 2025 ausreichend viele Kita-Plätze zur Verfügung stellen zu können. Die potentiellen Standorte für Kitas in unserer Stadt sind begrenzt. Da ist es ein Glücksgriff, wenn wir Grundstück, Investor und Träger zugleich an der Hand haben. Insbesondere bei uns im Süd-Bezirk. Probleme bei der Verkehrsanbindung dürfen dabei erst an zweiter Stelle betrachtet werden.“

„Ich bin überrascht, dass die Anfahrt mit dem Auto bei Kita-Bauprojekten an erster Stelle steht. Es sollte möglich sein auch ohne eine direkte Zufahrt sein Kind in die Kita zu bringen. Wir Grüne plädieren schon lange für das Projekt „Bus zu Fuß“. Der Weg zur Kita oder in die Schule kann von zentralen Stellen auch gemeinsam und zu Fuß erfolgen. Das erhöht die Sicherheit unserer Kinder und schont die Umwelt“, ergänzt Günter Bender, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion.

Hintergrund: Am Standort Spichernstraße ist eine viergruppige Kindertageseinrichtung geplant. Das Grundstück verfügt über Baurecht, liegt in der Nähe eine Grundschule und es gibt mit der Firma Lindex einen Investor. Die Trägerschaft wird die ISS Mehrsprachige Kindertagesstätten gGmbH übernehmen. In der Umgebung gibt es bereits heute Verkehrsprobleme. Das Grundstück verfügt über keine eigene Zufahrt. Als erste Lösung für die Zuwegungsproblematik ist ein Wendehammer vorgesehen.

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Kommentare

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Kartsen Neldner am :

Es geht nicht darum, dass die Anfahrt mit dem Auto bei Kita-Bauprojekten an erster Stelle steht. Es geht an erster Stelle um die SICHERHEIT der Kinder. Vielleicht sollten sich die Grünen einmal von ihren Wunschvorstellungen einer autofreien Zukunft verabschieden und stattdessen die Realität betrachten. Und die sieht in der jetztigen Situation so aus, dass das Stück der Sedanstr. zur Schule nur einspurig befahrbar ist und es keine vernünftige Möglichkeit zum Wenden gibt. Dabei kommt es immer wieder zu gefährlichen Mänovern. Die Walther-Hartmann-Schule bittet die Eltern der Schüler darum, nicht in die Straße hereinzufahren. Das wird von den Eltern auch größtenteils akzeptiert. So halten die Eltern kurz mit ihrem Auto vor der Sackgasse zur Schule und lassen ihre Kinder das letzte Stück alleine gehen. Das funktioniert aber nicht bei Kindergartenkindern. Oder lassen die Grünen ihre zwei-, drei- oder vierjährigen Kinder alleine zur Kita gehen? Vielleicht sollte man auch einmal die Polizei und Feuerwehr befragen, wie sie die Verkehrssituation einschätzen. Eine neue Kita ist eine Bereicherung für den Stadtteil Hohenhagen. Dennoch sollten die Sorgen der Anwohner von der Politik und der Verwaltung ernst genommen werden und gemeinsam nach einer Lösung gesucht werden. Das vermisse ich bisher. Es wird zwar viel diskutiert, aber es sind bisher noch keine Pläne vorgelegt worden.

Chronist am :

Im Namen der Ratsgruppe der Wählergemeinschaft W.i.R. hat Waltraud Bodenstedt Sprecherin der Ratsgruppe zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 14. Februar den Antrag gestellt, , die Verwaltung möge für die geplante Erschließung der neuen Kindertagesstätte in der Sedanstraße eine Zuwegung über die Wörthstraße prüfen, Begründung: „Laut Aussagen in den verschiedenen Ausschüssen und in der regionalen Presse ist die Zufahrt zur geplanten Kindertagesstätte Sedanstraße über die Sedanstraße mit Einrichtung eines Wendehammers auf dem Kitagrundstückgeplant. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist diese Straße schon durch die Eltern, die ihre Kinder zur Grundschule Walther-Hartmann bringen und von dort abholen, so stark frequentiert, dass die fußläufigen Kinder nur mit Unterstützung von Schülerlotsen ohne Gefahr in die und von der Schule kommen können. Eine Verbesserung der Verkehrssituation durch Halteverbot in diesem Straßenabschnitt ist auch nicht möglich, da sonst die Anwohner keine Parkmöglichkeiten haben. Daher schlagen WiR vor, die Anbindung der neuentstehenden Kindertagesstätte Sedanstraße über die Wörthstraße vorzunehmen. WiR bitten die Verwaltung, diese Möglichkeit unter den beschriebenen Gesichtspunkten zu überprüfen und den Eingangsbereich dorthin zu verlegen. Für die bisher im Bebauungsplan vorgesehene Einrichtung eines Wendehammers steht nach unserer Auffassung am Ende der Sedanstraße zwischen der dichten Wohnbebauung und dem Schulgelände nicht ausreichend Fläche zur Verfügung, die An-und Abfahrt erlauben könnte.“

Jens Neumann am :

Ich habe einen Vorschlag für eine andere Verkehrsanbindung. Wie wäre es mit einer Hauptanbindung von den Stadtwerke aus? Mit einer großzügigen Rampe für Kinderwagen könnten man gut vom Parkplatz an den EWR zum Kindergarten gelangen. Notfalls kann man den Weg überdachen. Die Grundschule kann darüber genauso angebunden werden. Der neuralgische Kreuzungspunkt Sedan- und Metzerstr. wären dann ohne Lieferverkehr. Die Schülerlotsen wären auch nicht mehr nötig. Ich weiß, dass es schwierig ist auf dem Gelände der EWR alles abzustimmen. Die EWR und die Verwaltung müssten dann über Ihren Schatten springen können. Aber es wäre verkehrstechnisch aus meiner Sicht die ruhigste Lösung für die Anwohner, und es müsste auch kein Eingangsbreich verlegt werden.

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