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Archiv der Deutschen Museen soll umziehen

Remscheid beherbergt - was für die Remscheider nichts Neues ist – gleich zwei Museen, die das „Deutsch“ im Namen tragen: Das Deutsche Werkzeugmuseum im Ortsteil Hasten und das Deutsche Röntgen-Museum in Lennep. Weniger bekannt dürfte sein, dass beide Museen zurzeit gemeinsam eine ca. 1.600 Quadratmeter große ehemalige Fabrikhalle in Radevormwald-Dahlerau an der Wupper als Museumsarchiv nutzen, nicht weit entfernt Textilmuseum Wülfing. Die Halle beherbergt unzählige Röntgenapparaten und -zubehörteile bzw. Maschinen zur Metallverarbeitung und Interieur von Haus Cleff, das zur Sanierung ausgeräumt werden musste. Alles Dinge, die (noch) nicht reif sind für eine Präsentation in den öffentlichen Museumsräumen oder die dorthin eines Tages zurückkehren sollen.

Dem Waterbölles stellten Dr. Uwe Busch, der Leiter des Röntgen-Museums, und Thomas Judt, Chef des städtischen Gebäudemanagements, die vielen „Schätze“ vor. Dazu gehören rund 800 sorgsam verpackte gläserne Röntgen-Lampen in allen Größen und ein großes Regal voller alter Röntgenfilme im 16-Millimeter-Format, die darauf warten, digitalisiert zu werden, vor allem aber 400 bis 500 Objekte, deren Transport eines belastbaren Hubladers bedarf. Denn sie wiegen zwischen 100 Kilogramm und 15 Tonnen.

Dass die Museumsstücke im  engen Tal der Wupper wegen der dortigen hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen nicht optimal untergebracht sind, hat inzwischen ein Experte des Landschaftsverbandes Rheinland der Stadt Remscheid bescheinigt. Und deshalb gab die Politik grünes Licht für die Suche nach einer neuen Lagerhalle, möglichst im Stadtgebiet. So richtig fündig ist man aber leider noch nicht geworden.

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Lothar Kaiser am :

Inzwischen wurden einige Hallen besichtigt. Ob sie als Lager für Werkzeug- und Röntgen-Museum in Frage kommen, will Stadtdirektor Sven Wiertz in der Juli-Sitzung des Kulturausschusses berichten – und auch über die von den Vermietern geforderten Mietpreise. Das sagte er in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses. Die Kosten des Umzugs des in Dahlerau gelagerten Archivmaterials nach Remscheid würden „nicht unerheblich“ sein, kündigte er an. Ob der städtische Etat 2019/2020 das hergeben könnte?

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