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Irmela Boden sucht Ideengeber für den "TTT"

Generationsübergreifendes Angebot: Teo Otto Theater Club“, überschrieb der Waterbölles am 20. Februar 2008 eine Pressemitteilung des Teo Otto Theaters, in der für das obere Foyer des Teo Otto Theaters das erste Treffen des neuen Clubs unter der Leitung von Tanztherapeutin Irmela Boden angekündigt wurde, der sich inzwischen „Teo Theater Treffs“ (TTT) nennt. „Irmela Boden möchte Kunst nicht nur passiv aus der Distanz betrachten, sondern sich im Kreis Gleichgesinnter damit in lockerer Atmosphäre aktiv auseinandersetzen“, hieß es damals. Und bis heute, fast zehn Jahre später, hat sich daran nichts geändert. Bis Sommer 2017 noch im Team mit Ruth Damzog, Margrit Kipp und Hanns-Peter Germ und seitdem zusammen mit Christel Behling kümmert sich Irmela Boden um ein interessantes Programm für diesen lockeren Treff von Theater-Interessierten. Jetzt müssten auch mal jüngere Mitstreiter ran, hätten die ausgeschiedenen Teammitglieder ihr gesagt, erzählte Irmela Boden gestern im Büro von Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann im Rathaus auf dessen letzter Pressekonferenz vor der Pensionierung. Er will den Theater-Treff übrigens auch nach seiner Verabschiedung aus dem Amt als Schirmherr mit Rat unterstützen. Schließlich kennt er die örtliche Kulturszene bestens, um gute Referenten (ohne Honorarwünsche) empfehlen zu können. Christel Behling: „Seine eigenen Vorträge sind für mich immer etwas ganz Besonderes!“ In bester Erinnerung ist ihr auch der Vortrag von Pfarrer Roth über das Theaterstück "Das Boot" geblieben mit den Lebensgeschichten der Autoren, vielen Fotos und den eingespielten Liedern. „Ergreifende und oft auch fröhliche Anmerkungen, einfach genial!“

Irmela Boden faszinieren insbesondere die Vorträge von Referenten, „die nicht nur Wissenswertes vermittelten, sondern ihre Skripte beiseitelegen und aus dem Schaffensprozess erzählen, die Zuhörer sogar selbst etwas ausprobieren lassen.“ Hier sei ihr der Vortrag von Prof. Dr. Igor Folwill von der Musikhochschule Köln noch in guter Erinnerung, der in der Musik den Wert der Pause - die Leere -  als Gestaltungselement verdeutlicht habe: „Ich bin nach Hause geschwebt. Kunst ist eben mehr als Kunstfertigkeit; sie ist in der Lage, nicht alltägliche Atmosphären erlebbar zu machen, Menschen zu entrücken. Ein Theater kann ein Tempel sein und nicht nur Veranstaltungsraum!“ Viele Referenten kommen aus Remscheid, und das gebe der Stadt neben dem industriellen Schwerpunkt eine erfreuliche Leichtigkeit und Charme, meint Irmela Boden. Nach zehn Jahren möchte sie den „TTT“ gerne in andere Hände übergeben und sucht „interessierte Menschen ab 50* mit Freude am Theater und neuen Ideen“, die ihre ehrenamtliche Arbeit in Zukunft fortsetzen möchten.

Das Prinzip der Eigenregie ist dem Theater-Treff gebliebenen. Dasa gilt auch für das Programm (Anregungen willkommen), den Flyer mit dem Halbjahresprogramm und die Moderation der Treffen. Das Theater stellt lediglich seine Räume, das obere Foyer, für die Treffen zur Verfügung und sorgt für Bestuhlung und Beschallung. Der Eintritt ist frei. Jeden 1. Montag im Monat um 10.30 Uhr treffen sich rund 25 meist ältere kulturinteressierte Menschen für ein bis anderthalb Stunde im Theaterfoyer über Vorstellungen aus dem Spielplan des Teo Otto Theaters informieren  zu lassen. „Auch jüngere neue Mitglieder sind uns stets willkommen“, betonten Irmela Boden und Christel Behling.  Doch die gewählte Uhrzeit für die Treffen führt dazu, dass es meist ältere Kulturfreunde sind, die zu dem Kreis hinzukommen. Irmela Boden: zum Gewinn für die Teilnehmer: „Sie erfahren mehr über Autoren, Philosophie, Zeitgeschichte, Schauspielkunst, Regie, Choreografie, Musik, Licht, Theatertechnik und Bühnenbild. Sie öffnen sich für sinnliche Wahrnehmung und Verstehen einer vorgestellten Aufführung, sie haben mehr Genuss und Freude an der späteren Darbietung im Theater.“

Die Teo Theater Treffs in der nächsten Zeit:

Montag, 5. Februar
„Die Glasmenagerie"
Komödie mit dem Theater am Kurfürstendamm in Berlin
Referent: Dr. Christian Henkelmann
(Aufführung am Samstag, 24. Februar)

Montag, 5. März
„Die Känguru-Chroniken“
Miro Schombert, Landestheater Burghofbühne
(Aufführung am Dienstag; 13. März)

Montag, 9. April
„Vater“
Altes Schauspielhaus Stuttgart
Referent: Arnd Bader, Demenzbeauftragter Stadt Remscheid
(Aufführung am Donnerstag, 12. April)

Montag, 7. Mai
„Alcina“
Zu Gast ist Prof. Dr. Igor Folwill von der Hochschule für Musik und Tanz als Regisseur
(Aufführung am Samstag, 19. Mai, und Sonntag, 20. Mai)

Montag, 4. Juni
„Dracula“
Referentin ist Marion Schürmann vom Landestheater Detmold
(Aufführung am Donnerstag, 21. Juni)

Montag, 2.Juli
Der Spielplan 2018/2019
Referent: Dr. Christian Henkelmann.

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