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Reger Betrieb in neu eröffneten Geschäften

Anscheinend in trauter geschäftlicher Eintracht - mit gemeinsamem Parkdeck und Treppenhaus - präsentieren seit heute im ehemaligen Hertie-Kaufhaus und einem neuen Anbau an der Kölner Straße in Lennep ALDI und Edeka Rötzel (Stammhaus in Hasten) ihr Warenangebot. In den Umbau des denkmalgeschützten Hauses, das gut neun Jahre leer stand, investierte die Investorengruppe Ten Brinke zuvor rund zehn Millionen Euro. Als die beiden Geschäfte am Morgen eröffneten, herrschte kein Riesenandrang, aber durchaus reger Betrieb. Auf dem Parkdeck war immer noch ein freier Platz zu finden.

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Kommentare

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Fraktion der Linken am :

Das Untergeschoss des ehemaligen Hertie Gebäudes in Lennep ist mit Büroräumen und Verkaufsfläche eines Discounters belegt, der obere Teil steht leer. In diesem Zusammenhang bitten wir die Verwaltung um die schriftliche Beantwortung unserer Fragen: Welche Planungen bestehen für die beiden oberen Stockwerke im alten denkmalgeschützten Gebäudeteil bzw. wie ist der derzeitige Planungs- und Sachstand? Momentan gibt es keinen direkten „öffentlichen“ Ein- oder Ausgang in das ursprüngliche Hertie Gebäude. Eine Verbindung zur Altstadt ist nicht gegeben, denn der Zu-und Ausgang ist nur von der Kölner Straße über den Anbau möglich. Ist im Rahmen des weiteren Ausbaus ein Zugang zur Altstadtseite geplant? Die Fensterfläche die den ehemaligen Laubengang / Haupteingang im Erdgeschoss des Gebäudes verschließt, ist mit großflächigen farbigen Werbefolien beklebt. Den Immobilienbesitzern in der Lenneper Altstadt wird durch die Gestaltungssatzung einiges an Auflagen auferlegt wie z.B. Fensterfarbe, Sprossenfenster etc. Das Gebäude liegt zwar außerhalb des Geltungsbereiches der Gestaltungssatzung, grenzt jedoch unmittelbar an die Lenneper Altstadt. Im Rahmen der Bauplanung sind „die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege angemessen zu berücksichtigen und in die Abwägung einzubeziehen, so dass die Erhaltung und Nutzung sowie eine angemessene Gestaltung ihrer Umgebung möglich ist.“ Wir bitten um Mitteilung welche Belange bei der Genehmigung und in der Abwägung ausschlaggebend waren, das äußere Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Gebäudeteils wirtschaftlicher Interessen zu opfern. Ist es richtig, dass die Postfiliale von der Hermannstr. ebenfalls in den Anbau ziehen wird?

Chronist am :

Auch zu der Anfrage der Linken liegen inzwischen Antworten der Verwaltung vor: „Für die Obergeschosse im denkmalgeschützten Gebäudeteil an der Kölner Straße wurden bereits verschiedene Nutzungsmöglichkeiten geprüft. Eine Nutzung als Wohnstandort ist hier nicht sinnvoll umsetzbar, da die alten Strukturen, der Gebäudezuschnitt und die damit zusammenhängende Flächenausnutzung, fehlende Stellplätze und eine nicht barrierefreie Erschließung keine annehmbare Wohnnutzung ermöglichen. Zudem können durch den Denkmalschutz keine Balkone oder Terrassen gebaut werden, was den Wohnkomfort ebenfalls deutlich einschränken würde. Der Ausbau in Wohnraum wurde somit als nicht zielführend umsetzbar verworfen. Eine gewerbliche Nutzung ist am Standort, nahe dem Stadtkern somit die sinnvollere Lösung. Die Anforderungen der in Frage kommenden Nutzer sind im denkmalgeschützten Bestand jedoch kaum umzusetzen. Dementsprechend ist noch kein adäquates Konzept gefunden. (...)Das Treppenhaus an der Wupperstraße wurde erhalten. Dort gibt es auch eine direkte Zugangstür. (...) Sofern eine Nutzung für die Obergeschosse feststeht, kann der fußläufige Besucherverkehr diesen Eingang in das Treppenhaus nutzen. Zudem sind die Obergeschosse über einen Zugang vom Parkdeck zugänglich.“ „Es existiert nur ein Zugang zu den Lebensmittelmärkten über den Anbau, da dies auf Grund der Flächeneinteilung/-verteilung der beiden Märkte nicht über den Denkmalbereich bzw. näher des Zugangs zur Altstadt zu realisieren ist. (...)“ Die weiteren Antworten entsprechen der Vorlage zu Fragen von Orland Kirchner und Rolf Haumann.

Chronist am :

Auf die Anfrage von Roland Kirchner (WiR), wie „die besagten Werbeanlagen aus Sicht des Denkmalschutzes beurteilt und bewertet wurden und warum hier ... unterschiedlich große Schriftzüge zur Ausführung kommen konnten“, hat die Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 20. Juni geantwortet. Ferner auf die Frage von Rolf Haumann (Grüne), „ob die Fenstergestaltung im Einklang mit der für das Gebiet der Altstadt Lennep geltenden Denkmalbereichssatzung steht.“ Zitat aus der Vorlage: „Das Objekt Kölner Str. 38-40 liegt außerhalb des Geltungsbereiches der Gestaltungssatzung für den historischen Stadtkern Lenneps, grenzt jedoch unmittelbar an die Lenneper Altstadt an. Die Gestaltungssatzung für den historischen Stadtkern Lenneps darf und kann keine Anwendung auf außerhalb liegende Gebäude und Liegenschaften nehmen. Eine hierauf aufbauende Argumentation führt an diesem Punkt in die Irre. Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens wurden die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege angemessen berücksichtigt und in die Abwägung einbezogen. Die Werbekonzepte sind ausschließlich auf das Objekt Kölner Straße 38-40 abzustellen. (...) Das heute unter Denkmalschutz stehende Objekt Kölner Str. 38-40 wurde als "Warenhaus" errichtet, welches schon in der Erbauungszeit als Solitärbau errichtet und unter dem herrschenden Zeitgeist ohne städtebauliche Bezüge zum Umfeld errichtet wurde. Die Schaufensteranlage war von Anbeginn an auf die umfängliche Präsentation von Waren ausgerichtet. (...) Die heutige Werbung wurde abgestellt auf das Warensortiment des jetztzeitigen Nutzers - also die Darstellung von Lebensmitteln. (...) Da das Erdgeschoss nicht dem Verkauf dient (hier befinden sich Lagerräume, Zubereitung, Büros), dienen die Folien auch dazu, die Einsehbarkeit zu unterbinden bzw. einzuschränken.“

Bettina Stamm am :

Da hat es sich die Verwaltung aber einfach gemacht. Paste and copy, von einer Mitteilungsvorlage in die andere. Dabei macht der Satz „Eine hierauf aufbauende Argumentation führt an diesem Punkt in die Irre“ aus der Mitteilungsvorlage auf die Anfrage unserer Fraktion, im Zusammenhang mit den Fragen von Herrn Kirchner und Herrn Haumann überhaupt keinen Sinn.

Chronist am :

Mit dem ein- und ausfahrenden Verkehr zu und von der Parkpalette ALDI/Edeka an der Kölner Straße in Lennep befasste sich die Anfrage von Roland Kirchner (W.i.R) in der Bezirksvertretung Lennep, auf die die Verwaltung gestern antwortete: „Gem. § 10 der Straßenverkehrsordnung (StVO) hat sich, wer aus einem Grundstück, aus einer Fußgängerzone, aus einem verkehrsberuhigten Bereich auf die Straße oder von anderen Straßenteilen oder über einen abgesenkten Bordstein hinweg auf die Fahrbahn einfahren oder vom Fahrbahnrand anfahren will, dabei so zu verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen. Die Absicht einzufahren oder anzufahren ist rechtzeitig und deutlich anzukündigen. Des Weiteren fordert § 1 der StVO ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer, sowie ein Verhalten, welches den Anderen weder schädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt. Insbesondere vom ausfahrenden Verkehrsteilnehmer wird somit eine erhöhte Sorgfaltspflicht erwartet. Verkehrsrechtlich ist die Situation eindeutig und findet sich so oder ähnlich etliche Male im Stadtgebiet und darüber hinaus wieder. Insofern handelt sich hierbei nicht um eine atypische Verkehrssituation, welche einer besonderen Regelung bedarf.“

Heinz Wäscher am :

Soviel zur grauen Theorie des § 10 StVO. Soweit ich das durch eigene Beobachtung an verschiedenen Stellen beurteilen kann überfahren dennoch relativ viele Fahrzeugführer/-innen, die auf die Fahrbahn einer Straße von einem Grundstück einfahren wollen, den ggf. vorhandenen Geh- und/oder Radweg relativ zügig und blockieren dabei beim Warten auf eine Lücke im Verkehrsfluss ihre nichtmotorisierten Mitmenschen wie selbstverständlich.

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