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Kooperative zur Kultur entwickelt „Stories“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am 29. Januar fand der erste Workshop mit über 30 Akteuren zum Handlungsfeld „Geschichte und Museen“ der Kulturkooperative im Deutschen Klingenmuseum Solingen statt. Führungspersönlichkeiten aus den Museen, Begegnungsstätten und Archiven in den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal haben das Image, die Identität und die verbindendenden Elemente der „Bergischen Drei“ herausgearbeitet. Die Diskussion wurde durch einen Vortrag von Oliver Scheytt über die bisher in Einzelgesprächen ermittelten Stärken und Schwächen in der kulturellen Zusammenarbeit der drei Städte eingeleitet. Spannend war, was die Expert*innen der einen Stadt über Image und Identität der jeweils anderen beiden äußerten. Erstaunlich viele Gemeinsamkeiten wurden dabei entdeckt und für die weitere Arbeit der Kooperative festgehalten.

Einigkeit bestand darin, dass die „Erzählungen“ künftig zwar auch auf der bergischen Industriegeschichte basieren, aber aus dieser heraus in die Zukunft weiterentwickelt werden sollten. Orte und Persönlichkeiten, die für die Identität prägend sind, könnten im künftigen „Narrativ“ eine noch bedeutendere Rolle spielen. Einig war sich der Kreis, dass sich längst jenseits der industriegeschichtlichen Prägung eine Kunst- und Kulturszene entwickelt hat, die viel stärker in den Fokus der Vermittlung an die Bevölkerung und im Kulturtourismus gerückt werden sollte. Zudem wurden die gemeinsamen Aktivitäten im Bereich des Kulturtourismus und in der Qualifizierung etwa zum Thema „Digitalisierung“ erörtert. Für 2018 sind weitere Workshops zu den Themen „Musik und Festival“ und „Bühne“ geplant. Auch die Thematik „Kulturelle Bildung“ soll im Laufe des Jahres aufgegriffen werden. Zur Vorbereitung wird Prof. Dr. Oliver Scheytt (KULTUREXPERTEN GmbH) zahlreiche Einzelgespräche mit den regionalen kulturellen Akteuren führen, um einerseits vorhandene Netzwerke und Kooperationen festzuhalten, andererseits Wünsche und Vorschläge für zukünftige Wege der Zusammenarbeit zu sammeln.

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Chronist am :

Von einem wenig hoffnungsvollen Start der neuen Kulturkooperative beim ersten von drei Arbeitskreisen in Solingen sprachen im städtischen Kulturausschuss am Dienstag Beatrice Schlieper (Grüne). Otmar Gebhardt (CDU) und Fritz Beinersdorf (Linke). Ähnlich negativ hatten das Treffen auch Solinger Politiker bewertet. Die Kooperationsbereitschaft sei gering gewesen. Stadtdirektor Sven Wiertz, zuständig auch für die Kultur, zeigte sich zuversichtlich, dass daraus für die beiden noch anstehenden Treffen „Lehren gezogen“ würden.

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