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Remscheid liegt im Städteranking vorn

Pressemitteilung der IHK

„Die bergische Wirtschaft boomt.“ Das war das ausgesprochen positive Fazit von Thomas Meyer, Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge heute bei der heutigen Vorstellung der Ergebnisse der neuen IHK-Konjunkturumfrage. Daran hatten 364 Unternehmen mit insgesamt 19.000 Beschäftigten teilgenommen. Aktuell halten 44 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage für gut und weitere 47 Prozent für befriedigend. Nur neun Prozent sind unzufrieden. Damit erreicht der Geschäftslageindex als Differenz der Antworten „gut“ und „schlecht“ einen hervorragenden Wert von plus 35 Punkten.

Im Städteranking liegt jetzt wieder Remscheid vor Wuppertal. Solingen bleibt weiter auf Platz drei. Im Branchenvergleich schneiden die Dienstleister und Großhändler am besten ab. Es folgen die Kreditwirtschaft, die Industrie und das Verkehrsgewerbe. Nur die Einzelhändler sind eher unzufrieden.

Die Wirtschaft des Städtedreiecks konnte sowohl die Umsätze als auch die Erträge steigern. Auch die Erwartungen hinsichtlich der Umsatz- und Ertragsentwicklung sind überwiegend aufwärts gerichtet. „Die Unternehmen werden immer optimistischer und wollen deshalb deutlich mehr investieren, mehr Personal einstellen und mehr ausbilden“, freuten sich Meyer und Wenge. Angesichts des leergefegten Fachkräftemarkts und der demografischen Entwicklung sei allerdings unklar, ob sich dies so realisieren lasse. Der Fachkräftemangel werde deshalb von vielen Unternehmen als großes wirtschaftliches Risiko betrachtet. Als noch bedrohlicher würden nur die Entwicklung der Arbeitskosten und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bewertet.

Die gute konjunkturelle Lage spiegelt sich auch im bergischen Kreditgewerbe wider. 43 Prozent der befragten Banken und Sparkassen bezeichnen ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut, 57 Prozent als befriedigend. Die Einschätzungen haben sich gegenüber der vorherigen Umfrage im Herbst 2017 nur geringfügig verändert. Die Kreditinstitute sind vor allem mit dem Privatkundengeschäft sehr zufrieden. Das anhaltend niedrige Zinsniveau beflügelt die Nachfrage nach Baufinanzierungen. Aber auch das Geschäft mit den Firmenkunden läuft derzeit gut. Investitionsdarlehen zur Finanzierung von Kapazitätserweiterungen sind im Augenblick sehr gefragt. Die Finanzbranche blickt überwiegend skeptisch auf das Jahr 2018. Die Kredit-institute erwarten eher nicht, dass sich ihre Geschäftslage in diesem Jahr weiter verbessern wird. Sie beklagen, dass die Bürokratiekosten wegen der zunehmenden Regulierungsmaß-nahmen steigen. Sie sehen aber auch politische Unsicherheiten als einen Risikofaktor für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Sie werden im laufenden Jahr tendenziell weniger investieren als 2017. Wie bereits in den Vorjahren wird die Branche 2018 Arbeitsplätze abbauen. Die Zahl der Ausbildungsplätze wird voraussichtlich auf gleichem Niveau verharren. In einem Punkt sind sich die befragten Banken und Sparkassen einig: Für 2018 erwarten sie keinen Anstieg des Zinsniveaus.

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