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Bergisches Hospiz kommt auf die Zielgerade

Seit 2012 macht der Förderverein „Bergisches Hospiz“ gleichmäßig Fortschritte. An die 300.000 Euro konnten jährlich für das Projekt gesammelt werden, so dass nun mit einem Startkapital  von 1,68 Millionen Euro die erste entscheidende Hürde genommen. Denn drei heimische Architekten- und Ingenieurbüros haben unabhängig voneinander die Kosten für einen solchen Bau in Lüttringhausen mit 1,7 Millionen Euro kalkuliert.

Die Ansichten, wie denn ein solches Anwesen letztlich gestaltet werden müsste, gingen zunächst auseinander, so dass in einem Workshop, an dem sich die drei Büros beteiligten, nach einer die Lösung gesucht wurde. Im Vordergrund blieb schließlich der Plan von Edelhoff + Reska, bei dem alle Patientenzimmer von möglichst viel natürlichem Licht profitieren. Auch die Vereinsmitglieder hatten die Möglichkeit, sich die drei ausgehängten Pläne anzusehen. Sie erfuhren von den praktischen Überlegungen im Vorstand und akzeptierten den besprochenen Plan einstimmig.

„Beste Detaillösungen auf technisch hohem Niveau“ hatte Friedhelm Reska versprochen und war mit dieser Prognose an die Planung gegangen. Zehn Patientenräume umfasse in NRW durchschnittlich jedes Hospiz, erklärte Vorsitzender Andreas Holthaus zu den Überlegungen. Dem habe sich der Vorstand gerne angeschlossen. Behandlungsräume, zwei Besucherzimmer für eventuelle Übernachtungen, Küche, Zugang zu jeder einzelnen Terrasse und die mit besonderer Sorgfalt vorgesehene Einrichtung eines „Ort der Stille“ mache das Objekt „rund“. Das Flachdachgebäude mit breiter Ausdehnung und reichlichem Blick in südliche Richtung liegt unweit der Remscheider Straße auf ehemaligem Weideland des früheren Tannenhofer Bauernhofs. Die Stiftung Tannenhof wird übrigens für eine Zugangsstraße und einen -weg sorgen.

Der Vorstand des Fördervereins hat bereits Verhandlungen mit der AOK aufgenommen, um die künftigen finanziellen Grundlagen zu klären. Nun steht noch ein Gesellschaftsvertrag an, ehe die ersten Kontakte mit Handwerkern aufgenommen werden sollen. Zu den Dauerspendern bei dem Projekt gehörte übrigens von Anfang an der „Inner Wheel Club Remscheid“; er sorgte jedes Jahr bei allen möglichen Veranstaltungen mit Waffelverkauf für immer mehr Kapital.

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Kommentare

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Chronist am :

Eigentlich sollte der Bau des Hospizes mit acht Zimmern in diesem Jahr beginnen – auf einem Grundstück der Stiftung Tannenhof an der Remscheider Straße. Doch die Verhandlungen zwischen der Stiftung Tannenhof und dem Verein „Christliches Hospiz Bergisches Land“ über die neue Betreibergesellschaft ziehen sich hin, wie es in einem Bericht der Bergischen Morgenpost heißt. Dieser hatte der Vereinsvorsitzende Andreas Holthaus erklärt, in dem auszuhandelnden Vertrag lege der Hospiz-Verein Wert auf Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten bei Betrieb und Ausgestaltung des Hospizes. Doch die gesetzlichen Vorgaben des deutschen Gesellschaftsrechts seien kompliziert, und bei der Stiftung Tannenhof müssten viele Gremien das Vertragswerk billigen. Kommen die Verhandlungspartner nicht überein, müsste das Hospiz an anderer Stelle errichtet werden und bedürfte dann auch eines anderen Betreibers zur Pflege der Bewohner. Bislang haben, wie die BM weiter berichtet, 3300 Spender 1,9 Millionen Euro für das Hospiz gestiftet. Damit fehlen lediglich noch 100.000 Euro.

Chronist am :

Weil der Verein „Christliches Hospiz Bergisches Land" das Geld für den neuen Hospiz-Bau mitbringe, erwarte er auch an Mitspracherecht in der Betreibergesellschaft mit der Stiftung Tannenhof, sagte Vorsitzender Andreas Holthaus jetzt dem RGA. Der Verein, der die Spendengelder zusammengetragen hatte, müsse Einfluss darauf nehmen können, was mit dem Geld geschehe. Das gehe aber nur mit eigenen Geschäftsanteilen in der neuen Gesellschaft. Sollten Stiftung und Verein nicht übereinkommen, muss, wie berichtet, ein neuer Hospizbetreiber und ein neues Grundstück gefunden werden. Und je nach Lage dieses Grundstücks muss der Architekt neu planen...

Norbert Landen am :

Es ist eine Schande was da abläuft. Und die Stiftung Tannenhof mittendrin. Einfach sehr unchristlich das Ganze.

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