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Erste Baumaßnahmen in diesem Sommer

Für eine umfassende Neuausrichtung und Sanierung von Schloss Burg wurden seit 2012 wurden verschiedene Grundlagen erarbeitet, darunter ein Sanierungskonzept, konzeptionelle Leitideen für das Museum sowie ein Nutzungskonzept. Ergänzend haben sich die Eigentümer und der Schlossbauverein dazu verpflichtet, die Anlage inhaltlich, baulich und organisatorisch gemeinsam neu aufzustellen. Die Räte der Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen sowie die Mitgliederversammlung des Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V. fassten Ende 2014/Anfang 2015 einen entsprechenden Grundsatzbeschluss. Seitdem habe es „erhebliche organisatorische, konzeptionelle und bautechnische Fortschritte gegeben“, hat die Stadtverwaltung Remscheid den politischen Gremien aktuell mitgeteilt und einen umfassenden Sachstandsbericht beigelegt.

Eigentümer der Anlage Schloss Burg a/d Wupper sind mit unterschiedlichen Anteilen die Bergischen Großstädte Wuppertal, Remscheid und Solingen. 1188 erbaut, wurde die Anlage in ihrer wechselvollen Geschichte mehrfach erweitert, umgebaut und schlussendlich weitgehend zerstört. Ab dem späten 19 Jahrhundert bis in die späten 1930er Jahre wurde die Anlage durch den Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V. abschnittsweise wieder erbaut und seitdem betrieben.

In einem ersten Projekt, dem sogenannten Ziel2.NRW-Projekt „Erlebnisraum Schloss Burg“, wurde ein Besucherzentrum sowie die dazugehörige moderne Infrastruktur geschaffen. Dieses Projekt wurde von 2013 bis 2015 umgesetzt. Direkt im Anschluss an das Ziel2.NRW-Projekt konnte durch die Aufnahme der Region in die Förderkulisse der GRW-Förderung eine Förderung für die Sanierung und Neuausrichtung von Bergfried und Grabentorhaus begonnen werden, die voraussichtlich im Mai 2018 abgeschlossen werden wird.

Die Einstufung der Anlage Schloss Burg a/d Wupper als national bedeutsames Denkmal konnte erreicht werden durch die Entscheidung  der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die aus Mitteln des Bundes in Höhe von 15 Mio. € zu fördern, und ergänzend durch Mitteln der Städtebauförderung durch das Land Nordrhein-Westfalen in Höhe von rund 5,44 Mio. €. Die entsprechenden Eigenanteile der Eigentümerstädte wurden in den jeweiligen Haushaltsplanungen berücksichtigt. Für die Projekte der Städtebauförderung wurden bereits Förderanträge gestellt und auch bewilligt. Die Sanierung der äußeren Umfassungsmauer und des Schulhaus wird derzeit vorbereitet, mit ersten Baumaßnahmen kann im Sommer 2018 gerechnet werden.

Für die Bundesförderung werden im Laufe des Jahres die planerischen Grundlagen für einen Förderantrag vorbereitet, der Anfang 2019 eingereicht werden soll. Hierzu werden derzeit europaweit geeignete Architektur- und Ingenieurbüros gesucht, die gemeinsam und abgestimmt die Gebäudeplanung, die Planung der technischen Ausrüstung, die Planung des Freiraums sowie des Museums entwickeln und die dazugehörigen Kosten definieren werden. Nach Abschluss dieser Entwurfsplanungen können weitere Maßnahmen, Bauabschnitte und Bauphasen definiert werden. Ein wesentliches Ziel ist neben der Umsetzung der erforderlichen baulichen und technischen Maßnahmen die Sicherstellung eines dauerhaften Betriebs der Anlage auch während der Umsetzung.

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