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Entscheidung über Trennung steht noch aus

Zum Abschied viel Dank und Anerkennung“, titelte der Waterbölles 18. Januar, nachdem der Jugendhilfeausschuss die bisherige Leiterin des städtischen Fachdienstes Jugend, Soziales und Wohnen, Petra Hellmann-Wien, in den Ruhestand verabschiedet hatte. Ob es bei dem mit 391,56 Stellen personalstärksten Fachdienst der Stadtverwaltung bleiben wird, oder ob er in zwei Fachdienste aufgeteilt werden soll, wird derzeit nicht nur verwaltungsintern erörtert, sondern auch in der Politik, wie die jüngste Anfrage der CDU zeigt. Darauf hat die Verwaltung zur heutigen Ratssitzung geantwortet. Zitat:

„Ausgangspunkte für die aktuelle Prüfung einer Neuorganisation sind:

  • die unterschiedlichen Leitungsspannen der 5 Fachdienste im Dezernat.
  • die zukünftigen Herausforderungen durch maßgebliche Gesetzesänderungen (Bundesteilhabegesetz, Pflegestärkungsgesetz) und zu erwartende gesellschaftliche Veränderungen (demographischer Wandel, fortschreitende Altersarmut, Steigerung pflegerischer Bedarfe) sowie eine fortschreitende Entwicklung  in der Jugendhilfe (Schutz des Kindeswohls, Ausbau Prävention).
  • die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit durch eine angemessene Fach- und Führungskompetenz sowie Personalkapazität auf der Ebene der Fachdienstleitung.
  • die Erarbeitung von langfristigen fachlichen Handlungsstrategien für das Aufgabenfeld Jugend und das Aufgabenfeld Soziales / Wohnen.
  • obwohl gute und funktionierende Systeme im Fachdienst implementiert sind: sich weiter veränderte Anforderungen in den Aufgabenfeldern Wirkungsorientierte Steuerung, Fachcontrolling, Finanzcontrolling und Fachaufsicht.

Dazu wird derzeit im Dezernat von Thomas Neuhaus eine Vorlage für den Verwaltungsvorstand erarbeitet. An der Erörterung der Vor- und Nachteile einer Reorganisation seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes beteiligt, heißt es in der Mitteilung. Zudem wird darauf verwiesen, dass  nach der „Standardorganisation“ der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGST) in kreisfreien Städten die Organisation der in Rede stehenden Aufgabenbereiche in zwei Fachdiensten (für Soziales bzw. Jugend) erfolge.

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Kommentare

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Harald Sellner am :

Die "Erarbeitung von langfristigen fachlichen Handlungsstrategien für das Aufgabenfeld Jugend" ist nur dann erfolgreich, wenn die Jugendhife auch die Aufgabe ernst nimmt, mit der Schule intensiv zu kooperieren. Das wurde leider in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt. Wenn man sich in anderen Städten umschaut, wird man unzählige Beispiele finden, wie man so etwas zum Wohl der Kinder macht.

Norbert Landen am :

Jetzt ist Harald Sellner in Pension, und schon wird kritisiert. Das ist im Prinzip nichts Verwerfliches, aber er hätte es besser während seiner Dienstzeit gemacht, dann wäre es effektiver gewesen. Das ist leider bei vielen Beamten zusehen, dass erst in der Pensionszeit kritisiert wird. Leider!

Bildung statt Ausgrenzung e.V., Barbara Zirbes am :

Guten Morgen Herr Landen, bin erstaunt ... habe von Ihnen noch nie in unserem weit über 15 Jahre existierenden IDIAK - (Interdisziplinärer Arbeitskreis) etwas gehört, Sie gesehen oder Sie dort erlebt. Leider existiert dieser Kreis schon länger nicht mehr. Dort wurde zielorientiert und mühsam Grundsatzarbeit geleistet: Verständigung, Vetrauen und selbstverständliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe, sowie zwischen Jugendhilfe und Schule anzubahnen und zu implimentieren. Der GRABEN zwischen beiden war in Remscheid außergewöhnlich breit, sehr tief und an vielen Stellen kontraproduktiv ! Diverse engagierte KollegInnen aus Schule, Jugendhilfe, Jugendkripo, Jugendgericht haben sich bemüht diesen GRABEN schmaler und niedriger zu machen, mit stigmatisierenden Vorurteilen aufzuräumen, gemeinsame Arbeitsfelder zu beackern, Probleme anzupacken und LösungsIdeen zu entwickeln. Haben Sie wirklich eine Ahnung davon, Herr Landen, wie lange so etwas dauert und wie klein die Schritte des Fortschrittes sind? Insofern kann ich der Mahnung und Forderung von Harald Sellner nur vollumfänglich zustimmen; es darf keinen GRABEN mehr geben! Jugendhilfe und Schule bzw. Schule und Jugendhilfe in RS gehören zusammen; sie sollten endlich wirklich offen, ehrlich und auf Augenhöhe an allen gemeinsamen Themen - und vor allem an Schnittstellen miteinander und Hand in Hand arbeiten ! ;-)

Fraktion der Grünen am :

Zum Prüfauftrag der CDU „Ausgliederung der städtischen Kindertageseinrichtungen aus dem Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen mit zwei Alternativen“ erklärt Jutta Velte, Jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Es vergeht keine Jugendhilfeausschusssitzung, in der nicht die Arbeit in unseren städtischen Kitas in besonderem Maße gelobt wird. In der nicht auf die Bedeutung von Kitas in der Bildungs- und Präventionskette hingewiesen wird. In der nicht deutlich wird, wie wichtig die städtischen Kitas in der Zusammenarbeit mit Familien und in der Bekämpfung von Kinderarmut sind. Und in der nicht auf den eigenen Bildungsauftrag von Kitas hingewiesen wird. Und jetzt das: Die CDU Remscheid will die Kitas ausgliedern oder dem Bereich Schule zuordnen. Ohne Not und ohne Sinn und Verstand wird hier Unruhe in die Kitalandschaft gebracht. Gute gewachsene Strukturen werden durch diesen Antrag in Frage gestellt, die Arbeit der Erzieher*innen zum Spielball von politischen Interessen. Damit erweist die CDU nicht nur den Familien vor Ort einen schlechten Dienst, sie verlässt auch die gute Praxis im JHA, gemeinsam die Arbeit in den Kitas zu stärken. Und das in einer Zeit, in der ganz NRW auf eine Weiterentwicklung des KiBiz wartet und unklar ist wohin die Reise für die Kitas in NRW gehen wird.“ „Wir können nicht erahnen, was die CDU treibt. Vielleicht die Angst, Einfluss im Sozial- und Jugendbereich zu verlieren, vielleicht der Wunsch, Neues zu wagen. Auf jeden Fall kommt der falsche Antrag zu falschen Zeit und am falschen Ort. Wir Grünen stehen zu unseren städtischen Erzieherinnen und Erziehern. Sie leisten Großartiges. Sie helfen, wo sie können, gerade jetzt, wo jeder Kitaplatz gebraucht wird und unsere Erzieherinnen und Erzieher durch Überbelegungen großen Einsatz zeigen. Sie haben Anerkennung und Respekt verdient. Dazu gehört auch selbstverständlich eine eigene Amtsleitung, die ihre Arbeit versteht und unterstützt“, ergänzt Ilka Brehmer, Sprecherin des Fraktionsarbeitskreises Soziales. Waterbölles: Den kompletten Prüfauftrag der CDU finden Sie über diesen Link: https://tinyurl.com/y8vlvg84

Chronist am :

Mit Stand vom 27. Februar hat der Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen (2.51) insgesamt 381,56 Vollzeitstellen und 472 Mitarbeitende. Neben der Fachdienstleitung mit fünf Vollzeitstellen ist der Fachdienst in sechs Abteilungen gegliedert: Finanzmanagement: 9,67 Vollzeitstellen Kinder- und Jugendförderung: 11,00 Vollzeitstellen Tageseinrichtungen für Kinder: 260,32 Vollzeitstellen Soziale Dienste: 44,87 Vollzeitstellen Hilfen für Senioren und behinderte Menschen: 21,97 Vollzeitstellen Wohnen und Refinanzierung: 28,73 Vollzeitstellen.

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