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Mit Broschüre und Website auf Ärztesuche

Ganz ohne Bezug zum DOC-Projekt wollen die Stadt Remscheid, das Sana Klinikum, die  Stiftung Tannenhof, die Fabricius Klinik, das Arztnetz Bergischland, die Stadtsparkasse Remscheid und die Volksbank im Bergischen Land in nächster Zeit junge Arzte kurz nach dem Studium, Fachärzte und Krankenhausärzte außerhalb von Remscheid auffordern „Komm DOC nach Remscheid!“. Denn in der drittgrößten Stadt im grünen Bergischen Land, in der viel fürs Familienleben und die Kinderbetreuung getan werde, lasse sich als Arzt gut arbeiten. Remscheid sei „ein gutes Pflaster, um das Familienleben und den Arzt-Alltag unter einen Hut zu bekommen.“ Hier gebe es „attraktive Wohnangebote für alle Ansprüche, vor allem aber viele Ärzte, die bald das Pensionsalter erreichen oder schon erreicht haben, und die dringend nach einem Nachfolger/einer Nachfolgerin suchen. So die Botschaft in einer druckfrischen, ansprechenden Broschüre, die gestern im Rathaus auf einer Pressekonferenz von Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Dr. Frank Neveling, Leiter des städtischen Gesundheitsamtes, dem Gastroenterologen Dr. Eric Jörgensen und Jürgen Schröder (Marketing/Kommunikation) vorgestellt wurde. Für die 1.000 Exemplare von „Komm DOC nach Remscheid“ hatten Sponsoren 5.000 Euro zur Verfügung gestellt, ausreichend, um bei Interessenten mit guten Argumenten nachlegen zu können. Geworben werden sollen die über eine neue, eigene Website im Internet, der allerdings derzeit noch nicht freigeschaltet ist (Info folgt, sobald dies geschehen ist).

Dass in Remscheid herrscht Ärztemangel herrscht – insbesondere unter den Hausärzten – ist schon seit geraumer Zeit bekannt.  Dr. Frank Neveling schätzt die Zahl der frei praktizierenden (Haus-)Ärzte und der angestellten Krankenhausärzte auf 150 bis 200 und die der Zahnärzte auf 50. Von den (Haus-)Ärzten nähere sich in den nächsten Jahren etwa die Hälfte dem Pensionsalter. Da bestand also Handlungsbedarf. Das zu erkennen, wertete Sozialdezernent Thomas Neuhaus gestern als eine „bergische Tugend: Problem erkannt und gehandelt!“

„Im Bergischen Land habe ich ein schönes Zuhause gefunden. Und dank guter Angebote gelingt auch der Spagat zwischen Praxisalltag und Familienleben, “ wird in der Broschüre Dr. med. Kay Diana Schröder zitiert, Ärztin im Betriebsarztzentrum von Remscheid und Umgebung e. V. Oder Bettina Stiel-Reifenrath und Thomas Ciecholewski; sie hatten sich für eine Gemeinschaftspraxis in Remscheid entschieden. Aber auch den drei örtlichen Kliniken mit insgesamt ca. 1.300 Betten und mehr als 2.000 Beschäftigten fällt es oft nicht leicht, ärztlichen Nachwuchs oder gar Spezialisten aus einer großen Universitätsstadt für sich zu interessieren. Zitat aus der Broschüre: „Sie interessieren sich für eine Facharztausbildung in Remscheid? Sie möchten sich mit einer eigenen Praxis in Remscheid selbstständig machen? Sie möchten mehr über Ihre Chancen und Möglichkeiten als Nachwuchsmediziner in Remscheid wissen? Ganz gleich, welche Fragen Sie haben – schreiben Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter. (...) Wer als angestellter Arzt hier arbeiten möchte, findet hier hervorragende Karrierechancen.“ (Die Adresse: Arztnetz Bergischland, Mandtstraße 5, 42897 Remscheid)

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