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Kommunaler Wohnbauflächenatlas in Arbeit

Entwicklung von Wohnbauflächen beschleunigen“, titelte der Waterbölles am 3. März 2017 im Vorgriff auf eine Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 23. März, zu der die Fraktionen bzw. Gruppen von SPD, GRÜNE, FDP und WiR einen entsprechenden Antrag gestellt hatten. Die am 15. März angemahnte Antwort der Verwaltung liegt inzwischen vor. Demnach bereitet der Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften derzeit einen Kommunalen Wohnbauflächenatlas vor, in dem „zusätzlich zum bereits veröffentlichten Baulandkataster ... diese Flächen sowie weitere, darunter auch planerisch noch nicht entsprechend durchentwickelte Wohnbaupotenziale eingebracht“ werden sollen. Der neue Wohnbauflächenatlas werde ein Kompendium entwicklungsfähiger Flächen mit standortbezogenen Bebauungsvorschlägen und Umsetzungshinweisen enthalten.

Gegenwärtig werde der örtliche Wohnungsmarkt bei einem Leerstand von ca. sieben Prozent noch als entspannt wahrgenommen, so die Verwaltung. Allerdings bestehe ein „nicht unerheblicher Modernisierungsbedarf im Gebäudebestand“. Komplett leerstehende Objekte, die nicht durch eine Vermarktung wieder in Wert gesetzt werden könnten, dürften Einzelfälle bleiben. Langfristig entwicklungsfähig seien ca. 1.000 Wohneinheiten. „Neben einer Vielzahl von Baulücken und kleineren Reserven ist mit einem etwa 20 ha großen Bereich an der Ringstraße auch ein großes, bislang unerschlossenes Gebiet bereits als Wohnbaufläche dargestellt“, heißt es in der Vorlage weiter. Der neue Kommunale Wohnbauflächenatlas wird der Politik voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 vorgelegt.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Noch liegt der neue Wohnbauflächenatlas der Stadt den Mitgliedern des Bauausschusses nicht vor. Aber das hielt sie in der heutigen Sitzung nicht davon ab, die Liste mit freien Flächen für den Wohnungsbau in Remscheid mit Hoffnungen zu verbinden. Zum Beispiel mit Neubürgern aus Düsseldorf, die dort derzeit händeringend nach bezahlbarem Wohnraum suchen. Damit sie von den (hoffentlich) künftigen Neubauwohnungen in Remscheid aber überhaupt etwas erfahren, bedürfe es einer „strategischen Umsetzung“, so Baudelement Peter Heinze. Im Ausschuss klang das konkreter: Das sei auch eine Frage des städtischen Marketings. Jürgen Kucharczyk (SPD) verwies darauf, dass es in Remscheid gegenwärtig mehr Edin- als Auspendler gebe. Bei denen müsse für einen Umzug nach Remscheid geworben werden. Rosemarie Stippekohl (CDU): „Vielen Dank für diesen ‚Werbeblock Remscheid‘!“

Nick Schumacher am :

Laut Artikel gehöre ich zu der Minderheit, die Remscheid als Auspendler-Wohnort gewählt hat. Remscheid hat positive Seiten, wie kontaktfreudige Menschen und die Natur. Ich vermute, dass das aber die letzten Überbleibsel sind, die die Stadtverwaltung nicht aktiv verschlechtern kann. Sogar die Allee-Center-Managerin gab an, dass sie die Stadtverwaltung als Gegenpol zur Remscheider Lebensqualität sieht. Als Beispiel die Verkehrspolitik: Ich empfinde den städtischen Bereich für kleine und große Fußgänger und Radfahrer schwer ertragbar. Der durchschnittliche Ur-Remscheider liebt große und laute Fahrzeuge und fährt mit diesen so oft er kann überall und schnell hin. Man zeigt sich in seinem Fahrzeug. Die Raserei und der Lärm dringen in die Wohngebiete. Sogar in den schönen engen Gassen von Lennep bleibt man vor dieser Lebenseinstellung nicht verschont. Es gibt keinen Anreiz zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren, obwohl die Stadt von der Ausdehnung her nicht groß ist. Die Berge sind dank E-Rad und auch machbar. Wenn man wirklich als Schlafstadt für Auspendler gelten möchte, so sollte man sich auch für ruhige Wohn-und Geschäftsstraßen einsetzen. Das geht auch mit Fahrzeugen. Die Abgase, den Lärm und den Dreck bekommt man auch in Düsseldorf oder Köln. Und das will man eigentlich nicht mehr haben, wenn man aus diesen Städten raus will. Düsseldorf und Köln haben auch diese Menschen mit der besonderen Liebeseinstellung zu Fahrzeugen, den sogenannten Autoprollos, die ihr geputztes Blech in den Stadtteilen laut präsentieren. Aber dort es gibt zusätzlich auch schöne Ecken und Plätze, die vor menschlichem Leben pulsieren. Und es gibt schöne Fuß- und Fahrradwege, wirklich ebenerdig abgesenkte Bordsteine an Ampeln und durchgehend grüne Ampelphasen um zu Fuß in einem Stück über eine Fahrbahn zu kommen, um nur einige Beispiele zu nennen. In Remscheid gibt es das nicht. In Remscheid gibt es nur die Motorshow.

Heinz Wäscher am :

Zumindest an der Bismarckstraße ist bei der Neugestaltung der Straße in Höhe der Agentur für Arbeit der sog. Angebots- bzw. Schutzstreifen für Radfahrende an beiden Fahrbahnrändern nicht vergessen worden. Somit können die Massen an Radfahrenden, die dort täglich zwischen Markt und Hauptbahnhof pendeln, sicher vor dem Busverkehr geführt ihre jeweils nur wenige hundert Meter auseinanderliegenden Fahrtziele erreichen. Man stelle sich nur mal vor, man müsste dieses steile Stück Straße zu Fuß bewältigen.

Chronist am :

Als „außerordentlich gut“ bezeichnete heute im Sozialausschuss Lothar Krebs (SPD) die aktuelle Darstellung der noch verfügbaren Wohnbauflächen im Remscheider Stadtgebiet und dankte der Verwaltung für ihre Arbeit.

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