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Sprachbarrieren abbauen, Chancen ermöglichen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Kommunale Integrationszentrum veranstaltet in Begleitung des Remscheider Integrationsrates am 10. März die Fachtagung „Kultursensible Seniorenarbeit – Sprachbarrieren abbauen, Chancen ermöglichen“. Zitat des Bundesamt für Migration und Flucht 2017: „Die Gruppe der älteren Muslime zählt aktuell zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppen in Deutschland und wird bei dem Thema der Versorgung bei auftretender Pflegebedürftigkeit von Muslimen in Deutschland noch zu wenig Beachtung geschenkt.“ In Remscheid leben Menschen aus über 120 Nationen zusammen. Über 37 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner stammen aus einer Familie mit Zuwanderungsgeschichte. Die Gruppe der Türkeistämmigen muslimischen Glaubens stellen neben den Spätaussiedlern eine Mehrheit dar. Auch im Hinblick auf den Zuzug von Geflüchteten/Neuzuwanderern aus islamisch geprägten Ländern kann davon ausgegangen werden, dass der Versorgungs- und Pflegebedarf dieser Migrantengruppen in Zukunft zunehmen wird.

Auch wenn in den letzten Jahren viel zum Thema Integration im Sinne von Teilhabe und Chancengleichheit auf den Weg gebracht wurde, gab es für die zugewanderten Einwohnerinnen und Einwohner im Seniorenalter in Remscheid bisher nur punktuell eine Verbesserung.

Der Fachtag „Kultursensible Seniorenarbeit – Sprachbarrieren abbauen, Chancen ermöglichen“ dient dazu, für Remscheid ein Handlungskonzept zur kultursensiblen Seniorenarbeit zu entwickeln, um eine bessere Teilhabe in allen relevanten Lebenslagen zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um Leistungen und Rechtsansprüche aus dem Sozialgesetzbuch, sondern auch um Prävention, Freizeit, Gesundheit und Engagement für ein selbstbestimmtes Leben im Alter in der Gemeinschaft. Aber auch um Fragen nach der Religion am Ende des Lebens und ob man auf das Altern und Sterben in der zweiten Heimat vorbereitet ist. Die Referentinnen sind Souad El Hasnaoui (1. Vorsitzende Vielfalt verbindet e.V.; Expertin und Beraterin für interkulturelle Öffnung) und Fatma Taspunar (Leiterin der Interkulturellen Begegnungs- und Beratungsstätte für Senioren; Arbeiterwohlfahrt e.V. Region Hannover).

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