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Auf die Rathaus-Uhr ist zurzeit kein Verlass

Kein Verlass ist zurzeit auf die Uhr hoch oben im Turm des Remscheider Rathauses. Vor einigen Wochen zeigte die Uhr erstmals nach Jahren treuer Dienste eine falsche Zeit an. Zwar lief sie dann weiter, aber nie richtig. „Eine Fehleranalyse hat ergeben, dass im Uhrwerk ein Mikro-Schalter und ein Entstörfilter ersetzt werden müssen“, sagte gestern Pressesprecherin Viola Juric auf Anfrage des Waterbölles. Bei einer Fachfirma habe die Stadt Ersatzteile bestellt. Auf die wartet man nun. „Sobald sie eingetroffen sind, wird die Firma das Uhrwerk kurzfristig wieder instand setzen“, so Juric. Die Kosten der Reparatur werden knapp 1.200 Euro betragen.

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Kommentare

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Klaus Konkel am :

Stromnetzschwankungen bringen Geräte aus dem Takt und deshalb sind viele Uhren mit Elektrobrerieb in den letzten Wochen mit falschen Uhrzeitangaben auffällig. Grund sei eine Versorgungslücke auf dem europäischen Strommarkt und es fehle teilweise Hertz, so daß viele Uhren in ganz Europa nachgehen. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schwankungen-im-stromnetz-in-europa-gehen-uhren-nach-15481078.html

Gerd Rothbrust am :

Hallo, Herr Konkel, Ihre Anmerkung kann man noch etwas ausweiten: In Zeiten von Großkraftwerkabschaltung, von sehr volatiler „grüner Energie“, sind Frequenzschwankungen ein „Normalzustand“. „Früher“ musste das Netz drei-bis-vier-mal im Jahr „gestützt“ werden, heute bis zu 1000-mal im Jahr. In den Netzen sind Frequenzwächter verbaut, die schalten ab einer festgelegten +/- Toleranzgrenze automatisch so lange Netzbereiche ab, bis der „Normalzustand“ wieder erreicht ist. Auch die 1000 Eingriffe pro Jahr (ca. 3/Tag) sind ein zusätzliches Risiko – da rückt ein Total-Blackout in den Bereich des Möglichen. Fatal ist dann: Es gibt nur wenig „Schwarzstart-Kraftwerke“. Das sind Kraftwerke die auch bei „Strom-weg“ anfahren können. In der BRD z.B. die wenigen Wasserkraftwerke. So kann es sein, dass es ca. sechs Tage dauert, bis die Energieversorgung wieder hergestellt ist. Das bedeutet:sechs Tage unzureichende (keine) Medizinversorgung, kein Wasser, keine Heizung, kein Benzin, keine Kühlung, keine Kassen, kein…, kein…,

Klaus Konkel am :

Hallo Herr Rothbrust, mir war das Thema vor einigen Wochen in der Presse aufgefallen, da die Zeit meines elektronischen Weckers und die angezeigte Zeit auf meinem PC tatsächlich voneinander abwichen. Ich war seinerzeit froh über diese Informationen, da ich eher Zweifel an der Zeitangabe des PC gehegt hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass bereits geringe Frequenzabeweichungen von Stromwerken auf dem Balkan hier in Deutschland nichtfunkgesteuerte Elektro-Uhren beeinflussen und somit sogar Verspätungen verursachen können.

Gerd Rothbrust am :

Hallo Herr Konkel sicher es fehlten durchschnittlich "NUR" 80 MW, d.h. 0,52 Sekunden pro Stunde, aber das summierte sich über den Zeitraum von 3 Monaten (3.1.- 3.3.18) zu einem deutlichen Fehler auf. Wer die fehlenden 113 GWh bezahlt steht auch noch nicht fest.

Gerd Rothbrust am :

Hallo, Herr Konkel, ich habe gerade meinen Kommentar gelesen. Dabei viel mir auf: Sie sind jetzt wahrscheinlich genau so schlau, wie vorher… Sorry. Deshalb versuche ich eine verständliche Antwort: Hier kommt wieder der oft von Laien nicht beachtete Unterschied zwischen „W“ = Watt = elekt. Leistung und „Wh“ = Wattstunden = elekt. Energie = elekt. Arbeit zum tragen. In den „Wh“ steckt eine Grundvoraussetzung der elekt. Energie verborgen: "Wh" muss genau dann erzeugt und bereitgestellt werden, wenn sie verbraucht werden soll. "Wh" ist ein Produkt aus Strom, Spannung, Frequenz und Zeit in genau festgelegten Grenzen. Die Frequenz (genau 50 Hz) ist für die Uhrzeit verantwortlich. Wenn alles normal läuft, die Toleranzen eingehalten werden gibt es keine Probleme. Aber bei zu wenig oder zu viel Energie im System muss nachgeregelt werden. Das geschieht mittels Regelleistung, in unsrem Fall 80 MW. Diese Regelleistung wurde auf dem Balkan (Vertragswidrig) nicht eingespeist. Durch dieses Minus sank die Frequenz leicht unter den Sollwert und verursachte so den Zeitfehler.

Lothar Kaiser am :

Hallo Herr Rothbrust, schlage vor, Sie klären die weiteren technischen Einzelheiten mit Herrn Konkel bilateral. ;-)

Gerd rothbrust am :

Okay.

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