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Neubau für Lüttringhauser Bibliothek?

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Die Tatsache, dass die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen am gegenwärtigen Standort weder Besuchertoilette noch einen barrierefreien Zugang zu den Bücherregalen bereithält, ist mittlerweile Thema sowohl in der Bezirksvertretung Lüttringhausen als auch im Beirat für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. So hat die Bezirksvertretung auf Antrag der SPD-Fraktion die Verwaltung mit der Ermittlung der Kosten beauftragt, die anfallen würden, wenn man die obengenannten Defizite behöbe, während Karl Heinz Bobring, langjähriges Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Beirates, in dessen Sitzung am 28.2.2018 von seiner Besichtigung der Bibliothek in der Gertenbachstraße berichtete. Barrierefreiheit dort herzustellen, so Bobrings Einschätzung, bedeute Einbau eines Aufzuges; Einbau eines Aufzuges bedeute: kaum noch Platz für Bücher; installiere man Toiletten, führe das zu einer weiteren Platzverringerung.

Nachdem Nicole Grüdl-Jakobs, die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, im Gespräch mit dem Lüttringhauser Anzeiger (s. Ausgabe vom 19.10.2017) hat durchblicken lassen, sie sei dankbar für jeden Standortvorschlag, und nachdem zwei Umzugsadressen wegen inzwischen realisierter, anderweitiger Nutzungen nicht mehr in Frage kommen, regt der Heimatbund Lüttringhausen folgendes an:

Für den Fall, dass es bis zum 28.2.2020 – bis spätestens zu diesem Termin muss entschieden sein, ob der Mietvertrag für das derzeitige, dürftige Domizil bis 2026 weiterlaufen soll – nicht gelingt, eine passende Raumalternative im Bestand ausfindig zu machen, ist die Stadt gut beraten, wenn sie eine Option in petto hat. Deshalb plädiert der Heimatbund dafür, im Rahmen der Aufstellung des Be­bauungsplanes Nr. 668 - Gebiet: Am Schützenplatz – die rechtliche Grundlage für die Errichtung eines Mehrfamilienhauses zu schaffen, dessen Dimensionierung eine zeitgemäße Unterbringung der Biblio­thek erlaubt.

Diese Anregung steht nicht im Widerspruch zu dem, was in der von der Stadt herausgegebenen Kurzinformation zum Planverfahren für das ehemalige Gelände der Grundschule Eisernstein zu lesen ist, im Gegenteil! Mehrfach ist die Rede davon, dass die Einplanung einer Fläche mit öffentlicher Nutzung vorstellbar ist; dementsprechend ist eine solche in der ersten der drei zur Diskussion gestell­ten Varianten zeichnerisch dargestellt – Gleiches gilt für den Geschosswohnungsbau, er wird in Variante 3 vorgeschlagen.

Die nötige Zentralität ist für den Heimatbund dadurch belegt, dass der Neubau der Wache für die Freiwillige Feuerwehr in unmittelbarer Nachbarschaft entstanden ist. Die noch aus Grundschulzeiten vorhandenen Straßeneinbauten erleichtern die Querung erheblich. Von der Bushaltestelle "Lüttringhausen Rathaus" ist der anvisierte Bibliotheksstandort nicht wesentlich weiter entfernt als der jetzige, und beinahe vor dem Eingang läge die Haltestelle "Eiche".

Die architektonische Lösung, die für die Öffentliche Bücherei in Lennep gefunden wurde, hält der Heimatbund für sehr überzeugend. "Seit April 2003 befindet sich die Stadtteilbibliothek Lennep in einem behindertengerechten Neubau mit moderner Einrichtung und attraktiver Präsentation", schreibt die Stadt zutreffend in einem Faltblatt. Die Lenneper Einrichtung könnte Vorbild für Lüttringhausen sein, und da das frühere Schulgelände größtenteils der Stadt gehört, ergeben sich hier beträchtliche städtebauliche Spielräume. Die Wohnungsbaugesellschaft GEWAG hat schon mehrmals bewiesen, dass sie in der Lage ist, als Bauherrin im Sinne der Stadt in Erscheinung zu treten. Sehr wahrscheinlich wäre eine höhere Miete als die aktuelle zu entrichten, aber bekanntlich ist die Inklusion nicht zum Nulltarif zu haben. Profitieren würden indessen am Ende alle – Bibliothekarinnen, Besucher, Lütteraten – von einem Großzügigkeit ausstrahlenden Wohlfühl-Ambiente.

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