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Für eine Beibehaltung des bisherigen Takts

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Zu Meldungen über eine mögliche Ausdünnung des Stundentakts der ICE-Verbindung Wuppertal-Berlin erklärt der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU):

„Ich hätte gerne direkt von der Bahn erfahren, dass es Überlegungen über eine Veränderung der ICE-Taktung ab 2021 gibt. Die Deutsche Bahn sollte ihre Überlegungen transparenter machen und so Gerüchten vorbeugen. Aus einem Gespräch mit der Konzernrepräsentanz der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen habe ich erfahren, dass es tatsächlich den Plan gibt, einen Sprinter von Berlin nach Köln neu einzurichten. Ich finde es gut, dass damit die Fahrzeit weiter verkürzt wird. Ob dies auch Auswirkungen für die Anbindung Wuppertals hat, steht aber noch lange nicht fest.

Meine Forderung, dass wir Abgeordnete und Städte bei allen künftigen Planungen, die Wuppertal und unsere Region betreffen, einbezogen werden, ist bei der Bahn angekommen. Ich erwarte regelmäßige Informationen und werde mich vehement für eine Beibehaltung des bisherigen Takts einsetzen.“

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Bergische IHK am :

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) warnt vor Gedankenspielen der Deutschen Bahn AG, die ICE-Verbindungen in Richtung Berlin, aber auch in Richtung Köln, von Wuppertal aus auszudünnen. „Es wäre ein fatales Zeichen für die Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck, nur noch alle zwei Stunden mit dem schnellsten Zug der DB an Berlin angebunden zu sein“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Bisher halten die ICE von und nach Berlin stündlich in Wuppertal. „Im Städtedreieck und im näheren Umland wären allein 750.000 Menschen betroffen. Dazu kommen unser Nachbar Hagen und der Märkische Kreis.“ Der ICE sei eine äußerst schnelle und komfortable Verbindung in die Bundeshauptstadt und damit eine attraktive Alternative zum Flugzeug. „Insofern ist die stündliche Anbindung ein wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft“, so der IHK-Chef weiter. „An der stündlichen ICE-Abfahrt in Wuppertal nach Berlin muss deshalb unbedingt festgehalten werden. Wir werden gemeinsam mit den drei Bergischen Großstädten, der Stadt Hagen und den bergischen Bundes- und Landtagspolitikern gegen alle Kürzungspläne kämpfen“, so Wenge abschließend. (Maximilian Kirchhoff)

Bergische IHK am :

Ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der bergisch-märkischen Region protestiert gegen Pläne der Deutschen Bahn AG, die ICE-Verbindung nach Berlin deutlich zu reduzieren. In einem Schreiben an die Bahn-Spitze sowie die Verkehrsministerien in Berlin und Düsseldorf fordern die Unterzeichner den Stopp solcher Überlegungen. „Es wäre ein fatales Zeichen für unsere beiden Wirtschaftsregionen, wenn die ICE-Verbindung nach Berlin und Köln halbiert würde. Wir verlangen deshalb, dass es bei der stündlichen Anbindung bleibt! Das betont Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK. Zudem werde der stattdessen auf der Wupper-Strecke geplante ICE-Sprinter, der nur noch in Hannover halten solle, zu massiven Behinderungen im Regionalverkehr führen. Denn um den Sprinter überholen zu lassen, müsste die Reisegeschwindigkeit der Regionalzüge reduziert werden, was den bisherigen Taktfahrplan gefährde. „Damit würden die Bahnkunden im bergisch-märkischen Raum doppelt benachteiligt. Das ist absolut inakzeptabel“, so Wenge weiter. Der Protest wird gemeinsam von der Bergischen und der Südwestfälischen IHK organisiert. Unterstützt wird er von den Oberbürgermeistern der Städte Hagen, Remscheid, Solingen und Wuppertal, den Landräten des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises, den Kreishandwerksmeistern der Region, dem Märkischen Arbeitgeberverband, den Rektoren der regionalen Hochschulen sowie dem Verkehrsverband Westfalen e.V.

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