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Auch die IGR sagt Nein zu Hallenkarneval

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am kommenden Mittwoch hat der Vorstand des Rollsportvereins IGR Remscheid e.V. den Antrag gestellt, „den Forderungen nach einer Umwidmung der Sporthalle Hackenberg... in eine Mehrzweck--/Veranstaltungshalle eine Absage zu erteilen“. Denn die Halle sei schon jetzt vollständig ausgelastet (Schulsport, Rollkunstlauf und Rollhockey). Für den Rollsport und seinen wichtigen Ligabetrieb sei die Sporthalle Hackenberg im Übrigen die einzige Halle in Remscheid, die für diesen Sport zugelassen ist. Auch stehe das umfangreiche Equipment (Bande, Tore, Material, etc.) auch nur dort bereit. Zitat aus dem Schreiben des IGR-Vorstands: „Eine „Veranstaltungshalle" in unserem Stadtteil zu haben, hört sich zunächst gut an. Nutzungsvorschläge wurden bereits in der Öffentlichkeit diskutiert: Karneval, Abiturfeiern, Oktoberfeste, Flohmärkte, Konzerte und vieles mehr. Widmen wir also die Halle um und schaffen die Möglichkeit für sportfremde Veranstaltungen, wird all dies nicht lange auf sich warten lassen. (...) Der Presse waren die ... Kosten für den Umbau der Halle i. H. v. 25.000 Euro zu entnehmen. Es sei der Hinweis gestattet, dass die Rollhockey-Spielfeldbande in der Halle Hackenberg seit 1975 genutzt wird. Sie ist zurzeit dermaßen abgenutzt, dass es in der näheren Vergangenheit mehrfach zu teilweise schweren Verletzungen der Sportler gekommen ist. Angesichts der Kassenlage der Stadt Remscheid ist aber an eine Ersatzbeschaffung, die knapp 40.000 Euro ausmachen würde, nicht zu denken. Den Sportlern, ihren Familien und der Öffentlichkeit dürfte kaum zu vermitteln sein, dass zur Herrichtung der Halle für eine kommerzielle Nutzung Mittel in vorgenannter Höhe bereit stehen, die Sicherheit der Sportler hingegen keinen adäquaten Wert besitzt.“

Es bleibt dabei: Kein Karneval in der Sporthalle“, hatte der Waterbölles bereits am 7. März eine entsprechende Beschlussvorlage der Verwaltung überschrieben.  Doch das Thema kam damals gar nicht erst auf die Tagesordnung, weil es, wie Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) monierte, nicht wie verabredet am Montag vorgelegen habe. Zur Sitzung am kommenden Mittwoch steht der Beschlussvorschlag der Verwaltung nun erneut auf der Tagesordnung, und zwar unverändert: „Einer Nutzungsänderung der Sporthaller Hackenberg ... in eine Mehrzweckhalle wird nicht zugestimmt“.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Lennep hat die Verwaltung zur Sitzung am Mittwoch um Beantwortung nachfolgender Fragen gebeten: Müssen derzeit weitere Instandsetzungsmaßnahmen vorgenommen werden? Welche Umbaumaßnahen müssen, zusätzlich durchgeführt werden, wenn die Halle für mehr als 882 Personen genutzt werden soll? Wie hoch wären die tatsächlichen Kosten, wenn die Sporthalle Hackenberg einer anderen Nutzung zugeführt wird? Die Antworten will die SPD „in weitere Beratungen einfließen lassen“. Und auchc die Grünen haben heute Fragen nachgeschoben. Ich habe da auch mal eine Frage: Kann es sein, dass es sich SPD und Grüne mit den Karnevalisten nicht verscherzen möchten??

David Schichel am :

Da kann ich Sie beruhigen, Herr Kaiser, uns geht es um eine vollkommen humorlose Kosten-Nutzen-Abwägung.

Gerd Rothbrust am :

„Kosten-Nutzen-Abwägung“…? Was ist mit den vollmundigen Versprechungen der DOC-Genehmiger: Vollumfänglicher Ersatz für den verlorengegangenen Kirmesplatz? Waren das Büttenreden? Würde in diesem Fall passen…Für mich bedeutet "vollumfänglich": Ohne Nachteile!

David Schichel am :

Das Zauberwort war immer "adäquat" und nicht "vollumfänglich". Dass der Kirmesplatz in der bisherigen Größe in Lennep kein zweites Mal Platz findet, wurde stets transparent kommuniziert. Übrigens geht es der LKG um die Möglichkeit ihre Veranstaltung wetterunabhängig durchführen zu können, das hat mit dem DOC an der Stelle überhaupt nichts (mehr) zu tun.

Gerd Rothbrust am :

Adäquat ist kein Zauberwort, eher ein dehnbarer Begriff und bedeutet im allgemeinen Sinn: Passend, angemessen, sich deckend, und übereinstimmend. Von den drei hier passenden Synonyme sind zwei mit „vollumfänglich“ gleichzusetzen, nur der dritte ist passend für „Politikerinterpretationen“! Somit sind zwei Drittl (eine eindeutige Tendenz) mit „vollumfänglich“ identisch. UND „ohne Nachteile“ gilt für alle Beteiligten, nicht nur für die LKG.

Norbert Landen am :

Habe auch eine Frage: Da haben die SPD und die Grünen in Lennep nix besseres zu tun, als sich um den Karneval zu kümmern. Halb Lennep wird umgebuddelt, warum auch immer. Das Leben in Lennep ist zurzeit gelinde ausgedrückt nicht schön. Die ganze Bauerei, das sind Punkte, die den Bürger interessieren, aber diese beiden Parteien haben überhaupt kein Gespür für des Wählers Probleme. Da wird die IGR hoffentlich Deutscher Meister, und es ist angeblich kein Geld für eine neue Spielfeldbande da. Sich darum zu kümmern, das wäre doch mal was, liebe SPD. Gerade im Hinblick auf eine längst notwendige Parteierneuerung. Wenn sie es jetzt nicht begreift, dann nimmer mehr.

Thomas Brützel am :

Es wäre für die Einschätzung der Sachlage bestimmt hilfreich, wenn die IGR darüber informieren würde, wie viele Pflichtspiele in den letzten drei Jahren für Jugend, Damen und Herren als Heimspiel am Karnevalswochenende ausgetragen wurden. Und ob auch alle Mitwettbewerber dann ebenfalls am Karnevalswochenende gespielt haben.

Norbert Landen am :

Sehr geehrter Herr Bruetzel, hier sei nochmal gesagt: dies ist eine Sporthalle und keine Veranstaltungshalle für z.b.Karneval oder Abi-Feiern.

Lothar Kaiser am :

Die Sporthalle Hackenberg als Veranstaltungsort für Karnevalisten und Abiturienten stand heute gleich mit fünf Unterpunkten auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Lennep, wurde aber gleich zu Beginn der Sitzung wieder vertagt. Ursula Czylwik, Sprecherin der SPD, hatte erklärt, es hätten sich „weitere Fragen ergeben, die geklärt werden müssen, bevor eine endgültige Beschlussfassung möglich erscheint!“ Und es schien niemandem im Saal zu geben, der ob dieser Vertagung betrübt gewesen wäre – vielleicht abgesehen von Gunther Brockmann, dem Vorsitzender der Lenneper Karnevalsgesellschaft. Er saß unter den Zuhörern, verließ jedoch den Saal, nachdem das Thema für diesen Abend gestrichen war.

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