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Wenn KInder eine Sprachförderung brauchen

Zwei Jahre vor der Einschulung stellt das Schulamt gemäß § 36 Schulgesetz NRW fest, ob die Sprachentwicklung der Kinder altersgemäß ist und ob sie die deutsche Sprache hinreichend beherrschen. Ist dies nicht der Fall bzw. wird ein Kind nicht nachweislich in einer Tageseinrichtung für Kinder sprachlich gefördert, soll das Kind an einem vorschulischen Sprachförderkurs teilzunehmen. Auf diese erste so genannte Sprachstandsfeststellung folgt eine zweite bei der Anmeldung des Kindes zur Grundschule. Dann muss die Schule feststellen, ob das Kind die deutsche Sprache hinreichend beherrscht, um im Unterricht mitarbeiten zu können. Die Schule soll Kinder ohne die erforderlichen Sprachkenntnisse zum Besuch eines vorschulischen Sprachförderkurses verpflichten, soweit sie nicht bereits in einer Tageseinrichtung für Kinder entsprechend gefördert werden.

Das Kinderbildungsgesetz NRW regelt, dass die pädagogische Konzeption jeder Kindertageseinrichtungen auch Ausführungen enthalten muss, wie die alltagsintegrierte Sprachförderung der Kinder in der Einrichtung gewährleistet wird. Die sprachliche Entwicklung ist Bestandteil der Bildungsdokumentation bereits ab dem 6. Monat nach Beginn des Kindergartenbesuchs. Die Entwicklungsfortschritte, die sich aus der Fortschreibung der Bildungsdokumentation ergeben, sind regelmäßig Gegenstand der Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Die Eltern stimmen der Anfertigung der Bildungsdokumentation schriftlich zu, so dass die Lehrkräfte der Grundschulen in die Dokumentation Einsicht nehmen können. Zum Ende der Betreuungszeit erhalten die Eltern die Bildungsdokumentation ausgehändigt.

Für jedes Kind, das eine besondere Unterstützung in der deutschen Sprache benötigt, ist eine gezielte Sprachförderung alltagsintegriert zu gewährleisten. Kindertageseinrichtungen, die auch Familienzentrum NRW sind, bieten deshalb eine Sprachförderung auch für jene Kinder anbieten, bei denen ein Sprachförderbedarf festgestellt wurde, die jedoch zwischen dem vierten Lebensjahr und dem Schuleintritt keine Kita besuchen. Einrichtungen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Sprachförderbedarf erhalten pro Jahr mindestens 5.000 € zusätzlich. Dies entspricht drei bis fünf Wochenstunden einer sozialpädagogischen Fachkraft.

Die in den Remscheider Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder werden alle über das Verfahren Little-Bird erfasst. Auf gesetzlicher Grundlage des § 36 Schulgesetz gleicht das Schulamt die Kinder ab, die keine Kindertageseinrichtung besuchen oder deren Eltern der Anfertigung einer Bildungsdokumentation nicht zugestimmt haben. Bei Kindern ermittelt das Schulamt, ob ein Sprachförderbedarf vorliegt. Dann wird eine Aufnahme in eine Kindertageseinrichtung durch die Betreuungsvermittlung des Jugendamtes erneut versucht. Sollte dies aufgrund des begrenzten Angebotes nicht gelingen, besteht in einigen Familienzentren die Möglichkeit, dort einzelne Kinder sprachlich fördern zu lassen. „Insgesamt betroffen sind jährlich 20 bis 30 Kinder im Alter von vier Jahren bis zur Einschulung“, heißt es in einer Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 2. Mai. „Im Verlauf des Kindergartenjahres gelingt in den meisten Fällen eine regelhafte Aufnahme in einen Kindergarten. Im Hinblick auf die neu entstehenden Betreuungsplätze in neuen Einrichtungen ist davon aus-zugehen, dass es sich zukünftig nur um Einzelfälle handeln wird, für die dann eine adäquate Lösung gefunden werden müsste.“

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