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Ein neues Gesicht im Lenneper Lotsenpunkt

Seit November hat die Katholische Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz in Remscheid mit Andy Dino Iussa einen „Engagementförderer“ im Pastoralteam. Zu seinen Aufgaben gehört u.a. die inhaltliche und organisatorische Betreuung des 2014 ins Leben gerufenen Lotsenpunktes.  Und dort hat er einiges vor: Eine Talkshow, eine ungewöhnliche Quartiersführung, Themenschaufenster, ein Chor der Lotsen, um nur einige Beispiele zu nennen. So möchte Lussa dem Lotsenpunkt ein anderes, erweitertes Profil geben. „Man geht zum Lotsenpunkt, wenn man ein Problem hat, wenn man Hilfe benötigt. Der Ort wird bisher weitgehend mit Bedürftigkeit konnotiert. Mein Ziel ist es, dass man zum dorthin geht, weil man Lust hat, dorthin zu gehen, weil man etwas Spannendes, etwas Bereicherndes, Bewegendes erwartet.“
Dieses Vorhaben überrascht eigentlich nicht, denn Andy Dino Iussa ist Theaterregisseur, Projektentwickler in den Bereichen Kunst und Kultur, tritt als Wortklauber im Duo „Gin & Fizz“ auf, moderiert Veranstaltungen, schreibt und arbeitet seit vielen Jahren im Spannungsfeld von Stadtentwicklung, Bildung, Interkulturalität, Politik, Spiritualität und Gesellschaft. Die Palette dieser Arbeiten umfasst Inszenierungen, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum oder  Ausstellungen. Seit 15 Jahren betreibt er gemeinsam mit Erhard Ufermann eine Agentur, die sich auf die Realisierung künstlerischer Groß-Events unterschiedlicher Art spezialisiert hat (kultur-wirkt.de).

In seinen Projekten geht es ihm immer (auch) um eine Kultur des Miteinanders. „Als ich an der Berliner Volksbühne war, begegnete ich Künstlern wie Frank Castorf oder Christoph Schlingensief und begriff, dass Literatur, Bühne und Sprache, dass Kunst generell, sinnlich, bewegend und verzaubernd Fragen nach Möglichkeiten des Menschseins vermitteln kann. Diese Erfahrungen beeinflussen mein Tun bis heute.“

Über Kunst, Kultur und Diskurs möchte Lussa im Lotsenpunkt Menschen miteinander in Kontakt und in neue gemeinsame Aufgaben bringen, in denen Alltag und Kunst, Alt und Jung, Alteingesessene und Zugewanderte, Soziales und Kulturelles, Spirituelles und Politisches, Gegenwart und Zukunft in fruchtbare Dialoge treten. Das alles kann er natürlich nicht allein bewerkstelligen. Deshalb entwickelt er das neue Konzept behutsam und in Zusammenarbeit mit den im Lotsenpunkt ehrenamtlich engagierten Menschen: „Man kann nicht von jetzt auf gleich solch tiefgreifende Veränderung von oben anordnen, sondern man muss die Menschen, die sich mit dem Ort identifizieren und sich dort einbringen, mitnehmen. Das braucht Zeit. „Ich muss die Leute kennenlernen, verstehen und ihr Wirken wertschätzen“, erklärt Lussa. Zudem ist er viel damit beschäftigt, die Akteure – Vereine, Institutionen, Initiativen und Gremien – in Lennep und in Lüttringhausen kennenzulernen. „Es ist ja unheimlich viel im Gange. Überall agieren kreative und engagierte Menschen, um für ihren Lebensmittelpunkt Gutes zu bewirken. Das ist ein großartiger Boden, der da bereitet ist. Hier kann einiges gedeihen.“

Der Lotsenpunkt wurde 2014 als gemeinsames Projekt der Pfarrgemeinde St. Bonaventura / Heilig Kreuz und des Caritasverbandes Remscheid ins Leben gerufen. Aufgrund geänderter Förderbedingungen hat der Caritasverband 2017 die Trägerschaft an die Pfarrgemeinde übergeben. (Caritas-Vwerband Remscheid)

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