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Neue Turnhalle - schneller als bisher geplant!

Gemeinsam drücken die Fraktionen von CDU, SPD und GRÜNE sowie die Ratsgruppen von FDP und W.i.R. auf die Tube, um den Schulsport in der Remscheider Innenstadt dauerhaft sichern. Sie wollen, dass die Turnhalle an der Brüderstraße durch einen modernen Sporthallenbau ersetzt wird. Diesen Antrag haben sie heute für die Sitzung des Rates am 3. Mai angekündigt. Zitat: „Die bisher vorgesehene vergleichende Untersuchung dreier möglicher Standorte für den Bau einer Dreifachsporthalle wird ausgesetzt. Stattdessen wird die Verwaltung beauftragt – analog zum Projekt „Erweiterung Rathaus“ – die Wirtschaftlichkeit eines Ersatzbaus für die abgängige Schulsporthalle Brüderstraße in Absprache mit der Kommunalaufsicht zu prüfen, um die Maßnahme ohne Belastung des städtischen Kreditrahmens im Investitionsprogramm abbilden zu können.“

„Die Schulsporthalle Brüderstraße ist dringend erneuerungsbedürftig. Eine Sanierung des Gebäudes ist wegen der schlechten Bausubstanz unwirtschaftlich“, heißt es in der Begründung. „Im Rahmen der Bewerbung der Stadt Remscheid im Jahre 2015 um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung von kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend, Kultur“ wurden verwaltungsseitig folgende erhebliche Mängel beschrieben:

  • keine ausreichende Kapazität für den Schulsport (sowohl der angegliederten Gesamtschule wie für die Schulen im innerstädtischen Umfeld);
  • erhebliche Schäden im Innenbereich der Halle;
  • defekte Fenster mitsamt defektem Sonnenschutz;
  • keine Wärmedämmung, d.h. erhebliche energetische Mängel;
  • fehlende Barrierefreiheit.

In der Schlussfolgerung sprach sich die Verwaltung für einen vollständigen Ersatzbau an gleicher Stelle aus, der unter Nutzung der topographischen Lage der Schule und der ehemaligen Hausmeisterwohnung die Schaffung einer Gesamtsportfläche von 3.600 m² in Form einer 3-fach-Sporthalle, einer Turnhalle und zweier Gymnastikhallen vorsah. Das Investitionsvolumen wurde zum damaligen Zeitpunkt auf 8,3 Mio. Euro beziffert.

Dem gegenüber bietet die bestehende Halle heute eine Gesamtfläche von knapp 1.000 m² in Form einer Turnhalle, einer Gymnastikhalle und eines Bewegungsraumes. Eine Förderung aus dem Bundesprogramm kam leider nicht zustande. Im Zuge der Standortsuche für eine Dreifachsporthalle im Bereich der Remscheider Innenstadt wurde die Verwaltung beauftragt, die in der Diskussion befindlichen Standorte

  • Stadtpark Remscheid (ehem. Rollschuhlaufbahn)
  • Freifläche am Städt. Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Elberfelder Straße
  • Sporthalle und Teilfreifläche an der Städt. Albert-Einstein-Gesamtschule, Brüderstraße

vergleichend zu untersuchen, um eine Standortentscheidung zu ermöglichen. Hierfür stellte der Rat mit dem Beschluss über den Doppelhaushalt 2017/2018 für das Jahr 2017 einen Betrag in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung. Die für den Bau – ausschließlich – einer Dreifachsporthalle erforderlichen Mittel in Höhe von 6,0 Mio. Euro wurden für spätere Jahre, d.h. nach 2021, eingestellt. Eine frühere Einplanung war wegen der Auslastung des städtischen Kreditrahmens nicht möglich.

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Sportbundes Remscheid wurde die Anregung diskutiert, analog zum Vorgehen beim Projekt der Erweiterung des Rathauses die Wirtschaftlichkeit eines Ersatzbaus an der Brüderstraße zu prüfen, um in Absprache mit der Kommunalaufsicht den Bau ohne Belastung des städtischen Kreditrahmens im Investitionsprogramm abbilden zu können. In diesem Fall könnte die Maßnahme schneller als bisher geplant verwirklicht werden.“

Waterbölles: Eine glänzende Idee! Aber mit Verlaub: Warum ist denn darauf keiner der Fachleute aus Rat und Verwaltung gekommen?

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen nahm der Rat der Stadt den Plan einer neuen Turnhalle neben der Albert-Einstein-Gesamtschule gestern an. Zu diesem Vorschlag habe Sportbund-Vorsitzender Reinhard Ulbrich durch Verzicht auf den bisher von ihm bevorzugten Standort am Stadtpark den Weg geebnet, lobte Sven Wolf (SPD), und Jutta Velte (Grüne) sprach von einem Knoten, den Ulbrich zerschlagen habe. Otto Mähler (SPD) äußerte sich überrasche über die Schnelligkeit, mit der die Fraktionen und Ratsgruppen den Antrag auf den Weg gebracht hätten. Das habe ihn „ein wenig überrollt, weshalb er sich der Stimme enthalten wolle. Es werde aber keinN ein werden. Weil: „Mit den Linken stimme ich nicht!“ Daraufhin der Vorsitzende der Linken, Fritz Beinersdorf: „Wir werden uns bei dieser Abstimmung der Stimme enthalten! Ein Überraschungseffekt, der im Saal Heiterkeit auslöste. - Woraufhin Otto Mähler dann mit Nein stimmte.

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