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Schülergruppe aus Kirsehir bei Sven Wolf

Die Schülergruppe aus Kırşehir gestern bei Sven Wolf im Landtag-

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Ich freue mich, dass ich gestern Schülerinnen und Schüler aus Remscheids Partnerstadt Kırşehir hier im Landtag als Gäste begrüßen durfte“, berichtete der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Das war eine sehr spannende Diskussion - nicht nur über politische Fragen, sondern auch über türkische und deutsche Lebensart.“ Den Besuch hatte der Freundschaftsverein Remscheid-Kırşehir e.V. organisiert, der sich sehr für Jugendbegegnung und Schüleraustausch einsetzt. Superintendent Hartmut Demski vom Evangelischen Kirchenkreis Lennep aus dem Vereinsvorstand und Dr. Stephanie Bluth begleiteten die Gruppe.

„Alles ist so grün hier!“, war die spontane Antwort auf die Frage, was im Bergischen Land anders sei als in der Heimat.  Kırşehir – das bedeute Wüstenstadt - erläuterte Serdar Ünsal. Der Unternehmer aus Remscheid war mitgekommen, half als Übersetzer und berichtete auch manche Anekdote aus seinem Berufsleben. „Hier geht alles nach der Uhr. Ab einer bestimmten Zeit stirbt das Leben auf den Straßen“, meinte einer der Schüler. In der Türkei dagegen würden die Familien abends rausgehen, einkaufen und zusammenkommen.

“Früher galt es sogar als unhöflich, wenn man nach 20 Uhr jemanden anruft“, meinte Sven Wolf. „Inzwischen ist es auch bei uns etwas lockerer geworden. Dazu haben die vielen Menschen beigetragen, die aus südlichen Ländern wie der Türkei, Italien, Spanien zu uns gekommen sind. Aber noch immer ist es zuweilen schwierig, nach 21 Uhr außerhalb noch etwas Warmes zu essen zu bekommen. “

„Die Gebäude sind sehr ordentlich, vor allem die Dächer, und jeder hält sich hier an die Verkehrsregeln“, stellten die Gäste fest. Sven Wolf bemerkte, dass einiges von den hier üblichen Eigenarten wohl auch abfärbe. „Wir sind bekannt für unsere ‚Vereinsmeierei‘. Wir sind Mitglied in Schützen-, Karnevals, Sport- und Kleingartenvereinen. Viele türkische Menschen, die zu uns kommen, fangen inzwischen an, auch Vereine zu gründen mit Anmeldung, Satzung, Vorständen und Mitgliederversammlungen."

Auch vom Tagesablauf des Abgeordneten wollten sich die Besucherinnen und Besucher ein Bild machen. „Da ist auch alles mit Kalendereinträgen durchgetaktet“, meinte Sven Wolf. „Viel Zeit für Familienleben und Sport bleibt den Abgeordneten meist nicht. Am Wochenende habe ich aber Spargel gekocht. Wenn die Zeit für den Sport nicht reicht, muss man früh morgens schwimmen gehen oder anders in Bewegung blieben, zum Beispiel anstelle des Aufzugs die Treppe nehmen.“

Dazu passte gut die Erläuterung von Superintendent Demski beim Vergleich der verschiedenen Arten von Enthaltsamkeit in der Fastenzeit. Nicht nur auf bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol oder Rauchen verzichteten die Menschen, sondern manche auch auf das Fernsehen oder das Autofahren, um diese Zeit der inneren Einkehr bewusster zu erleben. „Alkohol weglassen ist kein Problem - nur auf meinen Kaffee kann ich ganz schlecht verzichten“, bekannte Sven Wolf.

 

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