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Gesuchter Inder reiste mit verfälschten Papieren

Einen polizeilich gesuchten Inder, der zudem mit verfälschten Papieren reiste, nahmen Bundespolizisten gestern auf der Autobahn bei Kodersdorf fest. Auf dem Rastplatz Wiesaer Forst hatten die Beamten einen aus Polen eingereisten Bus angehalten. Bei einem der kontrollierten Passagiere handelte es sich um einen Mann aus Indien. Wie sich herausstellte, stand dessen Name auf der Fahndungsliste. Dafür gesorgt hatte die Staatsanwaltschaft Wuppertal, die Ende März einen Haftbefehl wegen einer nicht beglichenen Geldstrafe ausgestellt hatte. Die Strafe hatte der 30-Jährige wegen Urkundenfälschung vom Amtsgericht Remscheid kassiert. Dass der Verurteilte, der später 212 Euro zahlte und damit für die Löschung des Suchvermerks sorgte, mit falschen Papieren so seine Erfahrung hat, zeigte sich später. Den geschulten Augen der Beamten war schließlich nicht entgangen, dass sowohl der indische Reisepass, als auch ein darin enthaltenes französisches Visum gefälschte Stempelabdrücke enthielt. Die Motive für die Beschaffung und den Gebrauch des falschen Dokumentes, des falschen Visums und der falschen Reisestempel blieben unklar. Der in Duisburg lebende und geduldete indische Staatsangehörige erklärte, dass er nach einem Besuch in Polen nun auf dem Rückweg nach Nordrhein-Westfalen sei. Diesen Weg schnitt ihm die Bundespolizei ab. Zwar ging es für den Beschuldigten tatsächlich zurück, in diesem Fall jedoch zurück nach Polen. Am Mittwochnachmittag erfolgte die Zurückschiebung in die polnische Nachbarrepublik. Den falschen Pass behielten die Ermittler ein. Sie erstatteten in diesem Zusammenhang Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung.

Trickbetrügereien im bergischen Städtedreieck. Derzeit kommt es in den Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen vermehrt zu Anrufen angeblicher "Microsoft-Mitarbeiter". Die Anrufer sprechen meistens Englisch und geben vor, im Auftrag der Firma Microsoft anzurufen. Auf den Computern der Angerufenen sei ein Virus gefunden worden und man würde nun bei der Bereinigung helfen. Hierzu erfragen die Anrufer Zugangsdaten zum Rechner wie z.B. Passwörter sowie Bankdaten zum Online-Banking und Kreditkartendaten. Im Gesprächsverlauf versuchen die Betrüger, bei den vermeintlichen Opfern eine Fernwartungssoftware zu installieren. Im Erfolgsfall haben die Täter dann Zugang zum Computer der Opfer und untermauern den angeblichen Virenbefall mit gefälschten Anzeigen auf dem Monitor. Während dieser Zeit wird der Rechner ausgespäht. Mit dieser Masche sollen die Opfer in Angst versetzt werden und für die angebliche Hilfe Beträge zwischen 150 Euro und 600 Euro zahlen. In Einzelfällen war der Schaden durchaus höher, da man noch die vorhandene Banking Software und die preisgegebenen TAN missbrauchte.
Achtung: Microsoft oder andere Sicherheitsfirmen werden Sie nie anrufen! Legen Sie bei derartigen Anrufen direkt auf - auch wenn die Täter sie mehrfach anrufen! Gehen Sie niemals auf solche Angebote ein! Schalten Sie nie nach Aufforderung durch Fremde den Rechner ein! Geben Sie niemals am Telefon Ihre Bankdaten preis! Installieren Sie niemals für Fremde per Telefon Fernwartungssoftware auf Ihrem Computer. Bei Fragen wenden Sie sich an das Kriminalkommissariat 25 unter Tel. 0202-284-0, in dringenden Notfällen über die -110.

Zeugenaufruf nach groben Verkehrsverstößen. Am Dienstag kam es in Remscheid zu mehreren Verkehrsdelikten durch einen Autofahrer. Nachdem Polizeibeamte versucht hatten, einen schwarzen Audi auf der Freiheitstraße anzuhalten, gab der Fahrer Gas und flüchtete weiter über die Brüderstraße, die Gewerbeschulstraße und die Martin-Luther-Straße. Dabei fuhr er mit zum Teil deutlich zu hoher Geschwindigkeit. An der Hindenburgstraße konnte das Fahrzeug gestoppt und der Fahrer kontrolliert werden. Der Grund für das Verhalten des 19-Jährigen ist zurzeit unklar und muss vom Verkehrskommissariat in Remscheid ermittelt werden. Zeugen und eventuell Geschädigte (Verkehrsgefährdung) werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0202 / 2840 in Verbindung zu setzen.

Anrufe von falschen Polizeibeamten. Seit geraumer Zeit verzeichnet die Polizei in Wuppertal, Remscheid und Solingen eine größere Anzahl an Trickbetrügereien. Insbesondere in Wuppertal stellt die Kriminalpolizei eine Häufung der Anrufe fest. Bislang gibt es mehrere Geschädigte. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus, die im Zusammenhang mit einer Festnahme, die Personalien ihrer Opfer bekommen haben wollen. Danach gehe aus einer bei der Festnahme sichergestellten Notiz hervor, dass der jetzt Angerufene demnächst bestohlen werden soll. Um sicherzustellen, dass nichts abhandenkommen kann, sollen Wertgegenstände an einen Polizisten überreicht werden. Um die Legitimation des Anrufes zu unterstreichen, ist oft am Ende der angezeigten Rufnummer eine 110 angehängt. Immer wieder werden, vor allem ältere Mitbürger, so zu Opfern der Betrüger. Gibt sich ein Anrufer als Polizist aus und fragt Sie über Besitzverhältnisse aus, legen Sie auf und wählen Sie den Notruf 110. Nutzen Sie auf keinen Fall die Rückwahltaste und wählen Sie keine Vorwahl vor der Notrufnummer. Schildern Sie der Polizeileitstelle ihren Sachverhalt. Polizeibeamte fragen am Telefon nicht nach Bankdaten, Kontostand oder Inhalt von Schließfächern. Geben Sie Unbekannten keine Auskunft über Ihre Wertgegenstände und Besitztümer. Öffnen Sie unbekannten Personen nie die Tür. Informieren Sie Angehörige oder Nachbarn über die Geschehnisse und bitten Sie ruhig um Hilfe, notfalls über den Polizeinotruf 110.
Betrüger agieren äußerst geschickt und wechseln auch ihre Methode. Sie geben sich nicht nur als Polizisten aus, sondern unter Umständen als Staats- oder Rechtsanwälte. Oder sie verschaffen sich Zutritt zu Ihrem Haus, indem sie vorgeben, Mitarbeiter der Telekom, der Stadtwerke oder sonstiger Institutionen zu sein. Es gibt zahlreiche Varianten, wie Straftäter versuchen, ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter der Rufnummer 0202/284-1801 Die Polizei empfiehlt, ältere Familienmitglieder zu warnen und ihnen die Verhaltensregeln nahe zu bringen. (aus dem Polizeibericht)

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