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Kein Fachpersonal für weitere Museumsführungen

Röntgen-Museum feiert seinen 85. Geburtstag“, überschrieb der Waterbölles am 22. Juni 2017 eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid. Zitat: „Nach einem nun fast abgeschlossenen Umbau führt das Deutsche Röntgen-Museum heute seine Besucher auf eine spannende Erfahrungs- und Erlebnisreise in die Welt des Unsichtbaren in Medizin, Naturwissenschaft und Technik.“ Wann der Umbau endgültig fertig sein wird, steht aber weiter in den Sternen. Das ergibt sich aus dem Bericht des Deutschen Röntgen-Museums für das Geschäftsjahr 2017, der zur Sitzung des Kulturausschusses am morgigen Dienstag vorliegt. Zitat: „In 2017 standen keine Haushalts- und Spendenmittel für die weitere Realisierung des vom Rat der Stadt Remscheid in seiner Sitzung vom 10. Mai 2004 einstimmig gefassten Grundsatzbeschlusses zur Realisierung des Projektes „Neukonzeption des DRM“ zur Verfügung. Es bleibt offen, ob die Aufnahme der zu erwartenden Kosten für die technische Gebäudeausstattung (Trockenbau, Elektro, Licht und museale Inszenierung) im letzten Bauabschnitt – Abteilung Moderne Bildgebung – (in Höhe von ca. 375.000 Euro) im städtischen Doppelhaushalt 2019/20 bereitgestellt werden kann. Die Fertigstellung der Neukonzeption zeitgleich mit der planmäßig voranschreitenden Fertigstellung des Geburtshauses Röntgens ist nur im Fall der Bereitstellung dieser Mittel noch möglich.“

In 2017 zählte das Museum 11.956 Besucher/innen (2016: 12.501). Es wurden insgesamt 347 (2016: 343) Führungen durchgeführt. Aber: „Leider konnten auch in 2017 zahlreiche Führungswünsche aufgrund fehlenden Fachpersonals“ nicht erfüllt werden. Erfreulich habe sich dagegen das neue Schülerröntgenlabors entwickelt: 2017 nutzten 86 (2016: 49) Schulklassen mit 1237 (2016: 1016) Schülern dessen Angebote.

Das Stammpersonal des Museums verteilt sich auf zwei Vollzeitstellen (Leitung, Haustechnik) und zwei Teilzeitstellen (Verwaltung, Archiv /Volontärin). „Die Personalsituation bei den geringfügig beschäftigten Mitarbeiter/innen gerade in der Besucherbetreuung und Museumspädagogik ist gekennzeichnet durch eine große Fluktuation“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

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Zitat aus „MB Extra – Unser Lennep“, einer Beilage der Bergischen Morgenpost aus dem Jahre 1990: „Seit. Dezember 1988 ist die. zweite wissenschaftliche Stelle im Röntgen-Museum nicht besetzt. Das hatte einen Leistungsabbau in den vielfältigen Aufgabenbereichen des Museums zur Folge. Wie Museumsleiter Ulrich Hennig mitteilt, betrafen die Einschränkungen Fachführungen von Gruppen aus aller Welt, Fachleute und interessierte Laien - in letzter Zeit aber insbesondere zahlreiche Schulklassen aus, der Bergischen Region. Das drückt sich in Zahlen so aus: Kamen 1988 noch 27.000 Besucher, so waren es im vergangenen Jahr lediglich 19.000.“

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