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Digitalisierung? Wichtig für Nachhaltigkeit!

Pressemitteilung der Bergischen Gesellschaft fur Ressourceneffizienz mbH  

Beim Innovationskongress der Neuen Effizienz diskutierten gestern über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Wuppertaler Schauspielhaus über Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Zu den Referenten gehörte auch Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, der die regionalen Aktivitäten unterstütze. Im Anschluss feierte die Neue Effizienz ihr sechsjähriges Jubiläum.

Der Kongress "Nachhaltige Innovationen – global denken, lokal handeln" zeigte, dass wichtige globale Trends – vor allem aktuell die Digitalisierung - immer auch einen Bezug zur Energie- und Ressourceneffizienz und zur Nachhaltigkeit insgesamt haben. Hierzu gibt es auch im Bergischen Städtedreieck vielfältige Kompetenzen in Wirtschaft und Wissenschaft. Mit der Neuen Effizienz hat die Region – mit Unterstützung des Umweltministeriums NRW - bereits vor sechs Jahren einen Akteur geschaffen, der die Aktivitäten vernetzt und den Wissenstransfer auch mit eigenen Projekte fördert. „Insgesamt konnten durch die Neue Effizienz in den vergangenen sechs Jahren mehr als 25 Millionen Euro Fördergelder in die Region geholt werden.“, berichtet Jochen Stiebel, Geschäftsführer der Neuen Effizienz. Die Digitalisierung sei dabei in den letzten Jahren bereits immer wichtiger geworden, so Stiebel.

Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann erklärte beim Kongress: „Die Vorträge zeigen das breite Themenspektrum, das die Digitalisierung mit Blick auf die Energie- und Ressourceneffizienz hat.“ In seinem Vortrag gab er einen Ausblick auf die Innovations- und Digitalisierungsstrategie des Landes: „Das Bergische Städtedreieck hat in den letzten Jahren durch viele Aktivitäten und die gute Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen auf sich aufmerksam gemacht. Die Landesregierung möchte die Regionen in Nordrhein- Westfalen noch gezielter dabei unterstützen, sich auf den digitalen Wandel einzustellen. Gerade im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz gibt es viele Ansätze für kreative digitale Lösungen, die öffentliche und private Akteure gemeinsam entwickeln können.“ Der Kongress fand im Rahmen des Projektes „Innovationsnetzwerk GreenTec und Ressourceneffizienz – Chancen aus Industrie 4.0 und Smart City“ (kurz: „Innovationsnetzwerk GreenTec“ statt, gefördert durch das Land und die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Innovationsnetzwerk greift damit schon auf eine zweijährige Erfahrung in den beiden Schwerpunkten – Digitalisierung der Industrie sowie der Städte – zurück. Hierzu haben bereits Kongresse, Workshops, Unternehmerreisen und daraus abgeleitet Projekte und Projektanträge stattgefunden.

Die Energiewende zeigt beispielhaft, welche Bedeutung die Digitalisierung hat. Dies verdeutlichte etwa Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek, wissenschaftlicher Direktor der Neuen Effizienz: „Die ‚Energiewende 2.0‘ braucht die Digitalisierung zur „intelligenten“ Sektorenkopplung – also der Verbindung von Strom, Gas, Wärme und Mobilität. Nur so kann es gelingen, den Anteil der regenerativer Energien weiter zu erhöhen und so unsere Energie- und Klimaziele zu erreichen.“ Andreas Feicht, Vorsitzender der Geschäftsführung der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, verwies in seinem Vortrag beispielhaft auf ein gemeinsames Projekt:: „Im Forschungsprojekt ‚Happy Power Hour‘entwickeln wir etwa mit der Neuen Effizienz und Bergischer Universität Wuppertal einen Stromtarif, mit dem der Stromverbrauch in Betrieben besser an die schwankende Einspeisung erneuerbarer Energie in das Stromnetz angepasst werden kann. Auch beim virtuellen Kraftwerk am Arrenberg geht es darum, dass Verbraucher selbst Energie und Wärme erzeugen und der Verbrauch abgestimmt werden muss.“

Im Anschluss an den Kongress feierte die Neue Effizienz ihr sechsjähriges Bestehen. „Für die Region ist die Neue Effizienz eine Erfolgsgeschichte. Dies zeigen die vielen Impulse und Projekte, aber auch die Höhe der eingeworbenen Fördergelder,“, so Andreas Feicht, der auch Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Neuen Effizienz ist. „Wir werden in Zukunft noch stärker daran arbeiten, Unternehmen der Region bei einer nachhaltigen Digitalisierung unterstützen, die relevanten Akteure zusammenzubringen und den Transfer mit anwendungsorientierter Forschung zu organisieren

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