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Bergische Wirtschaft weiter in der Hochkonjunktur

Pressemitteilung der bergischen IHK

„Die bergische Wirtschaft befindet weiter in der Hochkonjunktur“, freuen sich Thomas Meyer, Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Sie stellten gestern die Ergebnisse der neuen IHK-Konjunkturumfrage vor, an der sich diesmal rund 400 Unternehmen mit circa 20.000 Beschäftigten beteiligt haben.

Aktuell bewerten 42 Prozent ihre Geschäftslage als gut, 50 Prozent halten sie für befriedigend. Der Geschäftslageindex als Differenz der Antworten „gut“ und „schlecht“ verharrt damit unverändert auf einem sehr guten Wert von plus 35. Wenig Bewegung zeigt sich auch innerhalb der drei bergischen Großstädte: Remscheid liegt weiter vorne, gefolgt von Wuppertal. Solingen bleibt auf dem dritten Platz. Etwas stärkere Veränderungen gab es bei den einzelnen Branchen. Deutlich vorn bleiben die Dienstleister einschließlich des Gastgewerbes, gefolgt von der Industrie. Das Verkehrsgewerbe rückt auf den dritten Platz vor. Während die Großhändler schlechter als zum Jahresbeginn dastehen, haben die Einzelhändler eine umgekehrte Entwicklung genommen.

„So gut die Zahlen sind, es deutet sich an, dass der konjunkturelle Höhepunkt überschritten ist“, schränken Meyer und Wenge ein. Die Unternehmen hätten bei einer weiter guten Umsatzentwicklung mit steigenden Kosten zu kämpfen. Sorgen bereiteten insbesondere die Arbeitskosten, aber auch vielfach der Mangel an Fachkräften. Die befürchteten protektionistischen Handelsbarrieren und die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch die USA verschlechtern außerdem das Exportklima.

„Dies drückt auf die Stimmung und die Erwartungen für die nächsten Monate. In Folge dessen sind sowohl die Umsatz- als auch die Ertragserwartungen nur noch leicht aufwärts gerichtet. Die optimistische Grundstimmung hat merklich nachgelassen“, so die beiden IHK-Chefs. Gleichwohl wollten die Unternehmen nicht nur mehr investieren, sondern auch zusätzliches Personal einstellen. Hingegen werde sich der Ausbildungsmarkt nur knapp auf dem bisherigen Niveau halten können.

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