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Zum Einkaufen nach Lennep jetzt mit dem Bollerwagen?

Bald geht es los mit dem Abriss der über einhundert Jahre alten Brücke Diepmannsbacher Straße. Das marode Bauwerk wird durch eine neue Brücke ersetzt. Für einen zügigen Start der Arbeiten hat die Düsseldorfer Bezirksregierung grünes Licht gegeben. Die sichtbaren Vorarbeiten sind bereits gestartet. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) haben inzwischen an den Böschungen zur Gleisstrecke Bäume entfernt und das Baufeld für schweres Arbeitsgerät freigelegt. „Bei einem Baustart im April kann die neue Brücke Diepmannsbacher Straße im ersten Halbjahr 2019 in Betrieb gehen. Über mögliche Verkehrsänderungen während der Bauarbeiten wird zeitnah informiert“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Remscheid Anfang des Jahres. Die nächste Pressemitteilung folgte Stadt Remscheid am 7. Mai, da war die Brücke für Fußgänger und Autofahrer noch passierbar. Angekündigt wurde der Beginn der Abrissarbeiten nun für Donnerstag, 17. Mai. Von einer späteren Fertigstellung war allerdings nicht die Rede, im Gegenteil: „Mit dem Baustart Mitte des Monats kann die neue Brücke Diepmannsbacher Straße voraussichtlich im April 2019 in Betrieb gehen. Abriss und Neubau machen allerdings eine Vollsperrung des Brückenbereichs notwendig. Eine Umleitungsregelung über die Schlachthofstraße und den Westring wird vor Ort ausgeschildert.“

Den Zuschlag zum Abriss der Brücke bekam das Remscheider Bauunternehmen Dohrmann. Am vergangenen Donnerstag war aber noch kein Arbeiter vor Ort, einmal davon abgesehen, dass Bürgersteig und Fahrbahn mit Pollern und Schranken vollständig gesperrt wurden. Ein großer Kran für den Abbau der Stahlkonstruktion soll erst in vier Wochen kommen. Bis dahin dürften die Versorgungsleitungen freigelegt sein. Veranschlagt sind für Abriss der alten Brücke und den 13 Meter langen Neubau. 2,5 Millionen Euro. 65 Prozent davon erwartet die Stadt Remscheid als Zuschuss.

Während der Zugverkehr zwischen Lennep und Wuppertal durch Nachtarbeit nach Möglichkeit ohne Einschränkungen fließen soll, haben Anwohner im hinteren Teil der Diepmannsbacher Straße, die keinen eigenen Wagen besitzen, während der  Bauphase ein dickes Problem: Wie sollen sie die Einkäufe fürs tägliche Leben zu ihrer Wohnung bringen, noch dazu im Winter? Zu Fuß oder mit dem „Bollerwagen“, einer Holzkarre; über die Schlachthofstraße und den Westring? Denn eine Behelfsbrücke, wie sie beim Bau der Brücke auf der Lenneper Straße in Absprache mit der Bahn AG gebaut wurde, ist diesmal nicht vorgesehen. Das teilte die Stadt den betroffenen Anwohnern mit Hinweis auf technische Schwierigkeiten schriftlich mit. Die nennen das einen Schildbürgerstreich.

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Kommentare

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Andreas Röschies am :

Fußgänger und Radfahrer sind in Remscheid Verkehrsteilnehmer dritter Klasse. Lustig auch für Rollstuhlfahrer.

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