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Remscheid im Ranking der Prognos AG tief unten

Prognos AG attestiert Remscheid ‚leichte Risiken‘“, titelte der Waterbölles am 30. Mai 2016. In ihrem „Zukunftsatlas 2016“hatte die Prognos AG damals die Chancen und Risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland beschrieben. Remscheid wurde damals zu den 96 Regionen gezählt, in denen die Zukunftsrisiken überwogen; bei den Städten mit „leichten Risiken“ lag sie im Mittelfeld.

Nunmehr ist die Prognos AG für ZDFzeit der Frage nachgegangen, wo es sich in Deutschland am besten lebt. Dazu haben die Regionalwissenschaftler eine Studie angefertigt, deren Ziel es ist, die Lebensumstände in Deutschland möglichst umfassend zu messen – und zwar so, dass alle 401 Kreise und Städte direkt miteinander vergleichbar sind. Arbeit & Wohnen, Freizeit & Natur, Gesundheit & Sicherheit – wie schneidet Remscheid unter den 401 Landkreisen und Städten bei diesen Themen ab? Das können Sie im Detail hier checken. Die Kernaussage: Remscheid belegt in der Studie Rang 360. Das ist schlecht, aber immer noch besser als Solingen (364) und Wuppertal (373). Zitat aus der Studie: „Heute gilt Remscheid als letzte Industriestadt Nordrhein-Westfalens.“

Das Ranking für Remscheid bei Arbeit & Wohnen: Rang 332, Freizeit & Natur: Rang 359, Gesundheit & Sicherheit: Rang 245. In der Kategorie „Öffentliche Schulden“ belegt Remscheid Rang 388, beim Anteil naturnaher Flächen an der Gesamtfläche“ überraschenderweise Rang 390. Besser als das Gesamturteil für Remscheid fällt die Bewertung bei Kinderarmut (Rang 350), Altersarmut (305), Lebenserwartung Frauen (329) du Lebenserwartung Männer (316) aus. Bei „Vereinen je 1.000 Einwohner“ gab es für Remscheid Rang 300.

Nicht der Osten und nicht das Land – die niedrigsten Punktzahlen erreichen in der Deutschland-Studie im Durchschnitt Städte mit Altindustrien. Salzgitter, Bremerhaven, das nördliche Ruhrgebiet – wo ganze Industrien untergingen, leidet die Region. Insgesamt stellt die Studie jedoch festhalten, man finde in Deutschland weder die „Hölle“ noch das „Paradies“ auf Erden.

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Kommentare

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Klaus Konkel am :

Die 5 besten Ergebnisse für Remscheid: Im Bereich Arbeit und Wohnen, Rang 9 für "durchschnittliche Pendlerdistanzen" und Rang 53 bei "Mietpreis-Einkommen-Relation". Bei "Verletzte und Getötete im Straßenverkehr" im Bereich Gesundheit und Sicherheit liegt Remscheid auf Rang 10. Im Bereich Freizeit und Natur sind es Rang 57 für "Anteil der Erholungsfläche an der Gesamtfläche" und Rang 80 für "Ganztagsbetreuung im Kindergartenalter".

Gerd Rothbrust am :

Solche Studien müssen sehr gelassen bewertet werden. Ich bin ein „beliebter“ Studienteilnehmer und werde zwischen ein bis zehn Mal die Woche angerufen und befragt. Mitmachbereitschaft und Anzahl der Telefonnummern (ich habe 7: 2 „private“, 5 „für Werbung“) bestimmen die Beliebtheit/Häufigkeit bei Umfragen. Obwoh es, laut Aussage der Befrageinstitute, von einem Zufallgenerator generierte Telefonummern sein sollen! So passiert es oft, dass ich zur selben Umfrage unter verschiedenen Nummern, mehrmals angerufen werde. Wenn ich DAS dann sage, spielt es keine Rolle, weil die Fragenden (in den Callcentern) wohl(?) pro Teilnehmer entlohnt werden. Die Fragen sind zudem z.T. haarsträubend, nichts aussagend und dumm! So kann sich jeder leicht denken, welchen Wert solche Statistiken haben.

Armin Gerhardts am :

Die Datenerhebung für diese Studie erfolgte jedoch gar nicht aufgrund von Teilnehmerbefragungen. Siehe Zitat: "Befragungen von und Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern zur Ermittlung der subjektiven Einschätzungen sind für die Bewertung der Regionen bewusst nicht vorgenommen worden. [..] Das Ziel war nicht, die Lebensqualität in Haushalten oder das Wohlbefinden von Personen zu bewerten. Es werden also die allgemeinen, vergleichbaren Rahmenbedingungen für Lebensqualität in allen 401 Städten und Landkreisen nach objektiven Maßstäben gemessen. Subjektive Wünsche und unterschiedliche Ansprüche des Einzelnen werden in der Deutschland-Studie ausdrücklich nicht erfasst."

Gerd Rothbrust am :

Prognos schreibt über „den gewählten Ansatz: „…einen quantitativen Ansatz gewählt, der auf objektiven, statistisch hochwertigen Daten basiert.“, wie z.B.: G5: Arztdichte – Stichjahr 2014; G12: Übergewichtige/100 Einwohner – Stichjahr 2013, ermittelt durch Mikrozensus: Subjektiv/objektiv?; G13: Raucher/100 Einwohner – Stichjahr 2013, ermittelt durch Mikrozensus; G14: Feinstaub-Jahresmittelwerte – in Remscheid gibt es eine Meßstelle. Das gleiche gilt für NOx und Ozon. Nennenswert ist auch: W5: Studie für den Verband der Sparda-Banken e. V., in dieser Studie steht u.a.: „…Ergänzt wird die Analyse durch Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zu den Themen…“, oder „…die Deutschen leben nach eigenen Angeben…“ bleibt die Frage: Haben die Befragen subjektiv oder objektiv geantwortet. Zusammen genommen sind die Daten von Prognos sehr differenziert zu sehen – wie ich in meinem Eingangskommentar schon schrieb.

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