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Nicht nur der große Kronleuchter fehlt noch

Dank Spenden über insgesamt 300.000 Euro, die nach einem Aufruf bei Facebook im vergangenen Jahr bei der Türkisch-Islamischen Gemeinde (DITIB) in Remscheid eingingen, kann nun der Bau der Moschee an der Weststraße fortgesetzt werden. Zum gestrigen traditionellen Fastenbrechen hatte die Moschee-Gemeinde unter ihrem im Dezember gewählten neuen Vorsitzenden Metin Göcer nicht nur ihre Mitglieder – insgesamt sind es 570 – eingeladen, auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Vertreter der christlichen Kirchen und der Sozialverbände sowie der demokratischen Parteien in Remscheid.“ Ich freue mich, dass es mit dem Bau des Hauses als Begegnungsstätte für Menschen unterschiedlichen Glaubens nun weitergeht“, freute sich der OB und betonte: „Wir tragen gemeinsam Verantwortung für diese Stadt. Denn eines verbindet uns: Wir sind Remscheider!“

Ob das auch am anderen Ende es künftigen Versammlungsraumes zu hören war, auf dem das Iftar-Essen an langen Biertisch-Garnituren eingenommen wurde, darf bezweifelt werden. Denn in dem ansonsten leeren Raum mit seinen kahlen, noch unverputzten Betonwänden, an denen die Elektrokabel noch in wirren Bündeln darauf warten, endgültig verlegt zu werden, hallte jedes  gesprochene Wort nach.

Dass die DITIB das Fastenbrechen des bis 14. Juni dauernden Ramadans in dem Rohbau überhaupt feiern konnte, verdankt sie einer Ausnahmegenehmigung der Stadt Remscheid Merke: Bauabnahme erst nach Fertigstellung! Und die dürfte auch nach dem Ende eines nach gut 18 Monate langem Baustillstand und der Trennung von der anfangs beauftragten Elektrofirma noch einige Zeit auf sich warten lassen. Mit der Elektroinstallation soll es nun mit Hilfe von drei Fachfirmen aus Remscheid und Velbert weitergehen, nachdem die Stadtsparkasse Remscheid als Hypothekengeber der DITIB signalisiert hat, das millionenschwere Bauprojekt weiter mit tragen zu wollen. Zumal auch der DITIB-Dachverband in Köln-Ehrenfeld dem Moschee-Verein finanziell unterstützen würde, falls es knapp werden sollte.

Dass es im dem Bau vorangeht, zeigt sich schon von außen: Die Fassade ist frisch verputzt. Und im Inneren verrät der eindrucksvolle Kuppelsaal mit seinen Ornamenten, dass Remscheid mit seiner ersten großen Moschee ein echtes Schmuckstück bekommen dürfte. In dem großen, über zwei Etagen reichenden Saal (unten werden 800 Männer beten können, oben, auf der Empore, etwa 200 Frauen) ist der große Kronleuchter in der Mitte zwar nicht das einzige, was noch fehlt, aber ein türkischer Innenarchitekt soll im Juni den Handwerkern letzte Anweisungen geben. Die 15 Mitglieder des Vereinsvorstandes hoffen darauf, dass die Gebetsräume und die Räume für den Vorstand noch in diesem Jahr fertig werden. Insgesamt rechnet Metin Göcer mit der Fertigstellung der neuen Moschee Ende September 2019.

Weit mehr aus im Kuppelsaal ist der Rohbau derzeit in den unteren Etagen unübersehbar. Noch sind in der leeren Küche die Fliesen nicht verlegt; erst danach kann die bereits gekaufte Einrichtung eingebaut werden, ebenso wie das Kühlhaus. Kurz: Es ist noch viel zu tun.

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