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Straßenbau für Kita womöglich vergessen?

„Neue Kita an der Fritz-Ruhrmann-Straße“, titelte der Waterbölles am 20. Januar, nachdem Volksbank-Architekt Andreas Bona im Jugendhilfeausschuss (JHA) erste Entwürfe des zweigeschossigen, barrierefreien Kita-Neubaus vorgestellt hatte, den die Volksbank als Investor des Trägers Initiative Jugendhilfe e.V. dort errichten will. Die neue, viergruppige Kindertagesstätte soll den in Lüttringhausen zurzeit bestehenden Bedarf an weiteren Kita-Plätzen  (91) weitgehend decken.  

In diesem Sommer könne mit dem Bau begonnen werden, sagte Bona damals. In einer Mitteilungsvorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen am 13. Juni geht die Verwaltung auf den Beginn der Bauarbeiten nicht ein, sondern verweist darauf, dass zunächst das Kita-Grundstück durch eine neue Zufahrtsstraße von 50 Metern Länge mit der Straße „Klauser Delle“ verbunden werden müsse. Man habe verwaltungsintern abgestimmt, „dass zunächst der Straßenausbau durchgeführt und auf der Basis der anschließenden Schlussvermessung das Planungsrecht auf der Grundlage von §125(3) Baugesetzbuch angepasst wird. Hierzu wird es dann eine weitere Vorlage durch die entsprechende Fachabteilung geben.“

Weiter heißt es in der Vorlage: „Die Straße wird als „Sackgasse" mit einem Wendekreis mit 20 m Durchmesser ausgeführt, um auch größeren Fahrzeugen (z.B. Anlieferung, Müllfahrzeuge) das Wenden zu ermöglichen. Ebenfalls sind zehn Stellplätze in Betonpflaster vorgesehen, um die Andienung für die Kindertagesstätte komfortabler zu gestalten. (...) Der Straßenausbau ist von der Stadt Remscheid durchzuführen. Die Gesamtkosten werden schätzungsweise 150.000 € betragen. Derzeit wird die Finanzierung verwaltungsintern abgestimmt, damit die Mittel verfügbar gemacht werden können. Anschließend wird es eine separate Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss geben. Die Finanzierung der Straße wird in einer gesonderten Dringlichkeitsvorlage erörtert, da der Ausbau bislang nicht im Ergebnis- und Finanzplan enthalten sind.“

Da stellte sich für den „unbedarften Laien“ die Frage, warum zwischen der Mitteilung im Jugendhilfeausschuss und dieser in der BV Lüttringhausen sechs Monate vergehen mussten. Hatte man den notwendigen Straßenbau vielleicht vergessen? Sommerfang ist bekanntlich am 21. Juni.

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Kommentare

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Peter Maar am :

So sehr es zu begrüßen ist, dass mit Unterstützung eines privaten Investors auch im Stadtbezirk Lüttringhausen der Fehlbedarf an Kindergartenplätzen reduziert werden soll, so stellt sich dennoch gleichzeitig die Frage, wieso hierzu gerade dieser Standort ausgewählt wurde. 1. Die bisher nicht vorhandene Fritz-Ruhrmann-Straße liegt am äussersten Rand von Lüttringhausen und ist nur über das kleine Erschließungssträßchen Klauser Delle zu erreichen. Auf Grund der Randlage der geplanten Einrichtung werden die Eltern zum größten Teil ihre Kinder mit dem Pkw in den Kindergarten bringen und auch wieder abholen. Bei der äusserst beengten Verkehrssituation dürfte es hierbei ständig zu erheblichen Problemen kommen. 2 Wieso hat man diesen Standort ausgewählt, obwohl es im Bezirk Klausen bereits vier Kindertageseinrichtungen gibt, während im Ortszentrum von Lüttringhausen mit einer höheren Einwohnerzahl nur drei Einrichtungen vorhanden sind? 3. Wieso ist man nicht auf die Idee gekommen, die neue Kindertagesstätte auf einer Teilfläche des Grundstücks der früheren Grundschule Eisernstein zu errichten, einem verkehrlich erschlossenen Standort an der Nahtstelle zwischen dem Ortszentrum von Lüttringhausen und dem Wohngebiet Klausen? Für die bisher für den Wohnungsbau dann dort fortfallende Fläche hätte man im Gegenzug das Grundstück an der Fritz-Ruhrmann-Straße für eine Wohnbebauung vorsehen können, ein zum Wohnen attraktiver Standort, direkt am Waldrand in ruhiger Lage. Grundsätzlich muss es schon sehr erstaunen, dass nach sicherlich vielen vorausgegangenen Ortsbesichtigungen jetzt auf einmal die Notwendigkeit des Baus einer Straße samt Wendehammer erkannt wird. Dies wird zu einer erheblichen Verzögerung des Baubeginns für die neue Kindertagesstätte führen und den Abbau des Fehlbedarfs an Kindergartenplätzen in Lüttringhausen auf unbestimmte Zeit verschieben.

Lothar Kaiser am :

Aus dem Fragezechen kann ein Ausrufezeichen werden. Oder am besten gleich drei. Denn die Sackgasse, ohne die die Kita nicht gebaut werden kann, scheint tatsächlich vergessen worden zu sein. Und nun muss Stadtkämmerer Sven Wiertz das Geld für den Bau erst irgendwo abzwacken. Bin mal gespannt, ob, wann und wer aus der Verwaltung sich zu dieser peinlichen, oberpeinlichen Panne äußern wird. Denn in irgendeinem Fachbereich muss ja schließlich jemand tief und fest gepennt haben.

Lothar Kaiser am :

Unerklärlich war Burkhard Fey, Abteilungsleiter Verkehrsplanung/Verkehrtswege, am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen, warum die Straße in den 1990er-Jahren nicht zu Ende gebaut wurde. Das Straßenbauprojekt sei für die Abteilung jetzt „ein wenig vom Hammerl gefallen“, zitiert ihn heute die Bertgische Morgenpost. Aber zumindest lägen ja bereits Versorgungsleitungen und Kanal. Wohl auch deshalb zeigte sich Architekt Bona zuversichtlich, die neue Kita im August 2918 an den Betreiber übergeben zu können. Vorausgesetzt, die Baugenehmigung lasse nicht mehr lange auf sich warten...

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