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Personalstärkste Abteilung steht vor der Teilung

Entscheidung über Trennung steht noch aus“, titelte der Waterbölles am 22. Februar. Die Frage stand im Raum, ob der städtische Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, mit 391,56 Stellen der personalstärkste der Remscheider Stadtverwaltung, nach der Verabschiedung der bisherigen Leiterin Petra Hellmann-Wien in den Ruhestand in zwei Fachdienste aufgeteilt werden soll. Diese Frage ist inzwischen verwaltungsintern geklärt, so nachzulesen in einer Vorlage für die Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss am 21. Juni. Zitat: „Es ist daher einhellige Auffassung der Verwaltung, dass eine organisatorische Veränderung notwendig ist und der bisherige Fachdienst 2.51 Jugend, Soziales und Wohnen in zwei Fachdienste mit zwei Fachdienstleitungen aufgeteilt wird in den Fachdienst 2.50 Soziales und Wohnen und den Fachdienst 2.51 Jugend. Die weitere Stelle für die zusätzliche Fachdienstleitung im Dezernat 2 erfolgt durch Stellenübertragung aus der Gesamtverwaltung. Insofern erfolgt keine Einrichtung einer weiteren Personalstelle im Gesamtpersonalhaushalt der Stadtverwaltung.“

Als Ausgangspunkte für die aktuelle Prüfung einer Neuorganisation nennt die Vorlage

  • die unterschiedlichen Leitungsspannen der 5 Fachdienste im Dezernat.
  • „Die zukünftigen Herausforderungen durch maßgebliche Gesetzesänderungen (Bundesteilhabegesetz, Pflegestärkungsgesetz) und zu erwartende gesellschaftliche Veränderungen (demographischer Wandel, fortschreitende Altersarmut, Steigerung pflegerischer Bedarfe) sowie eine fortschreitende Entwicklung  in der Jugendhilfe (Schutz des Kindeswohls, Ausbau Prävention).
  • Die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit durch eine angemessene Fach- und Führungskompetenz sowie Personalkapazität auf der Ebene der Fachdienstleitung.
  • Die Erarbeitung von langfristigen fachlichen Handlungsstrategien für das Aufgabenfeld Jugend und das Aufgabenfeld Soziales / Wohnen.
  • Obwohl gute und funktionierende Systeme im Fachdienst implementiert sind: sich weiter veränderte Anforderungen in den Aufgabenfeldern Wirkungsorientierte Steuerung, Fachcontrolling, Finanzcontrolling und Fachaufsicht.“

An der Erörterung der Vor- und Nachteile einer Reorganisation waren  die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes im Dezernat von Thomas Neuhaus warenbeteiligt worden. Die Überprüfung, ob die bisherige Organisation des Fachdienstes „den anstehenden Herausforderungen aufgrund der gesellschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen, fachlichen Herausforderungen, des Abgleichs mit neueren Erkenntnissen der Möglichkeiten von Steuerungsmodellen und in Bezug auf Effektivität und Wirtschaftlichkeit sowie insbesondere den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt gerecht wird!, habe zu der Erkenntnis geführt, „dass unmittelbar Veränderungen einzuleiten bzw. umzusetzen sind.“ Die Fachdienstleitung erfordere „mehr spezialisiertes Fachwissen für den jeweiligen Aufgabenbereich (Jugend / Soziales und Wohnen) und mehr Kapazität für die veränderten Anforderungen an Führung und Steuerung. Leitungsspanne, fachliche Anforderungen, Führungs- und Steuerungsanforderungen“.

Die beiden neuen Leitungsstellen sollen alsbald intern und extern ausgeschrieben werden, um eine zeitnahe Besetzung der Stellen sicherzustellen. Das Besondere: Einzelne Abteilungen erbringen auch künftig auch Leistungen für den jeweils anderen Fachdienst. Im Konfliktfall regeln die beiden Fachdienstleitungen das Vorgehen. Dies gilt auch für das Personal in ihrem gemeinsamen Vorzimmer, das beiden Fachdiensten gleichermaßen zugeordnet sein soll.

 

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