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Hotel Noll gutes Beispiel für "frisch und ordentlich"

„Frisch und ordentlich“ soll die Alleestraße wieder aussehen, nachdem sich möglichst viele Hausbesitzer an dem Haus- und Hofflächenprogramm Innenstadt beteiligt haben, wünschte sich der städtische Baudezernent Peter Heinze. Dieses Programm bewerben zurzeit Quartiersarchitekt Christian Wlost und Innenstadtentwickler Jonas Reimann vom Innenstadtmanagement im Haus Markt 13. Dabei können sie auf einen Zuschuss des Bundes und des Landes an der Neugestaltung in Höhe von insgesamt 40 Prozent verweisen. Andere Fördertöpfe gelten mehr Grün in  der Innenstadt, der Umnutzung von Gewerbeimmobilien oder  energetischen Sanierungen. Zu all dem hat Christian Wlost in den vergangenen Monaten viele Fragen von Anwohnern beantwortet. Mit Erfolg: In Projekte aus den verschiedenen Förderprogrammen fließen bislang bereits 14 Millionen Euro in die Innenstadt.

Dabei spielt allerdings das Haus- und Hofflächenprogramm eher eine untergeordnete Rolle. Das muss sich ändern, soll die Alleestraße auch optisch attraktiver werden. Da reichen zwei bis drei Hausbesitzer nicht, die an einer neuen Fassadengestaltung ihrer Immobilien interessiert sind. Es gebe schließlich viele Gebäude an der Alleestraße aus den 1950er und 1960er Jahren, deren architektonische Leichtigkeit durch eine neue Farbgestaltung und die Demontage unzeitgemäßer Werbeträger wieder klarer hervortreten könnte, weiß Christian Wlost.

Werbeanlagen sind dann gelungen, wenn sie gut lesbar sind und sich gestalterisch in Gebäude und Umgebung einfügen. Da ist an der Alleestraße noch viel zu tun. Auch mit Hilfe öffentlicher Zuschüsse. Darüber berät der Quartiersarchitekt im Büro am Markt. Und auch über die Farbgestaltung des betreffenden Hauses. Dabei gelte es dessen Geschichte und Architektur zu berücksichtigen.

Die intensive Beratung im Büro Markt 13 nahm in diesem Jahr der Hotelier Manfred Noll in Anspruch. Das Ergebnis wird demnächst an der oberen Alleestraße zu besichtigen sein, wenn das Baugerüst am „Hotel Noll“, Alleestraße 85, abgebaut sein wird. Denn an dem Haus sind nicht nur zwei alte Leuchtreklamen aus den 1960er Jahren verschwunden, sondern auch dunkelbraune Kacheln. Und die Fenster wurden erneuert, sind schallschluckender geworden. Das Haus wirkt auf der Fotomontage, die das Innenstadtmanagement der lokalen Presse gestern vor Ort zur Verfügung stellte, frischer und moderner. Zwei helle Grautöne bestimmen das Bild der neuen Fassade. Quer- und Längsstreifen in Grün setzen Farbakzente. Auch der Schriftzug „Hotel" ist in Grün gehalten. Das ist die Lieblingsfarbe von Ursula und Manfred Noll. Grau und Grün, so hatten sie im vergangenen Jahr bereits ihr Eigenheim in Lennep streichen lassen.

Quartiersarchitekt Wlost freut sich, dass er nun eine erste neu gestaltete Fassade an der Alleestraße vorweisen kann. Weitere Fassaden-Projekte seien in Arbeit, berichtete er gestern. Und auch Baudezernent Peter Heinze hofft darauf, dass das gute Beispiel von Ursula und Manfred Noll mit Sohn Volker als Geschäftsführer des Hotels andere Immobilienbesitzer animiert, es ihnen gleich zu tun (Kontakt Innenstadtmanagement; Markt 13, Tel. RS 4644891, E-Mail: quartiersarchitekt-rs@post-welters.de">quartiersarchitekt-rs@post-welters.de, Öffnungszeiten mittwochs von 13.30 -17.30 Uhr, donnerstags nach Vereinbarung). Heinze weiß: Es bedarf des privaten Engagements vieler Eigentümer, um die Innenstadt Remscheids zu einem neuen Lebensstandort zu revitalisieren. Mit ein paar Eimern Farbe ist da nicht getan, wie das Beispiel zeigt. Ins Geld geht es vor allem dort, wo Asbestplatten aus der Nachkriegszeit von der Fassade entfernt werden müssen.

Außer dem Hotel und Café an der Alleestraße betrieben Ursula und Manfred Noll über 24 Jahre auch den „Berliner Hof“ am Mollplatz in Lennep. Damit war im vergangenen Jahr Schluss. Das traditionsreiche Haus ging an einen Hotelier aus Düsseldorf. Seitdem konzentriert sich der „aktive Ruhgestand“ des Ehepaares auf das „Hotel Noll“ in Remscheid, das Sohn Volker führt.

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