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Wasserspiel am Markt soll abgebaut werden

„In den städtischen Brunnen wird künftig – auch eine Sparmaßnahme – kein Wasser mehr fließen. Vorausgesetzt, es finden sich keine Sponsoren / Paten, die die Kosten für den weiteren Betrieb übernehmen“, berichtete der Waterbölles am 20. Juli 2010. Und zitierte die Stadtverwaltung: „Wenn die Brunnen abgeschaltet werden, bleiben sie funktionslos. Es verbleibt je nach Brunnen ein ‚Restanschauungswert’, wie zum Beispiel beim Pylon am Alleecenter.“ Auch eine Erkenntnis.

Seit 1994 symbolisierte der Brunnen am Markt (Foto links), eine Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid an die Stadt, geschaffen von dem Frankfurter Künstler Reiner Uhl, Feuer, Wind und Wasser im Bergischen Land. Die laufenden Kosten übernahmen die Stadtsparkasse – Wartung, Reinigung und Pflege die Firma Dörschler zu einem Sonderpreis. Bereits im Jahre 2000 zahlte die Stadtsparkasse umfangreiche Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Da stellte sich schon damals die Frage nah einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Inzwischen kann die Stadtsparkasse davon nichts mehr erkennen - auch wegen gestiegener Reinigungskosten - und hat sich entschlossen, den Brunnen abreißen zu lassen, sobald die Frage des neuen Bodenbelages am Markt generell geklärt ist. Das berichtete Pressesprecher Markus Kollodzey diese Woche der Bergischen Morgenpost.

Seit der Rat der Stadt mit seinem Sparbeschluss 2010 den drei Brunnen auf der Allee (Foto rechts: Das Wasser des Kugelbrunnens) und am Markt  das Wasser abdrehte, konnte die Stadt pro Jahr  22.000 Euro an Unterhaltungskosten sparen, fand nur für kürzere Zeiträume einige Sponsoren, die es wieder andrehten. In Lüttringhausen, davon kann man ausgehen, wird das anders sein, sollte die Idee Wirklichkeit werden, die Tho­mas Schulte am Mittwoch in der Bezirksvertretung Lüttringhausen präsentierte: Einen neuen Brunnen hinter dem Rathaus an der Kreuzbergstraße, durch den dann auch das steinerne Kinderpärchen, früher über dem Eingangsportal der Lüttringhauser Badeanstalt zu sehen, wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken könnte.. Der Heimatbund Lüttringhausen will die Finanzierung und den Unterhalt des Brunnens übernehmen. Mit solchen Vorhaben hat er bekanntlich reichlich Erfahrung - und gute.

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Kommentare

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Chronist am :

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 2. April hat die SPD-Fraktion angefragt, welche Planung die Stadt habe bzgl. des Kunstbrunnens am Markt und ob es Überlegungen, das Areal rund um den Brunnen als Aufenthaltsort u. a. mit Sitzgelegenheiten herzurichten. Begründung: „Die Sitzgelegenheiten auf der Brunnenumrandung werden gerne von Passanten jeglichen Alters genutzt und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt hängt maßgeblich von Sitzgelegenheiten, Bepflanzung und Wasserspielen ab. Die Bemühungen des Vereins MyViertel e.V. und der Diakonie, den Bereich der Alten Bismarckstraße mit Leben zu füllen, wird auch den Bereich um den Markt beleben. Die Revitalisierung der Innenstadt betrifft auch das Gebiet am Markt und muss in die weitere Planung einbezogen werden.“

Chronist am :

Unterstützung kam in der gestrigen BV-Sitzung von Rosemarie Stippekohl (CDU). Auch sie fände es schön, wenn der Brunnen erhalten bleiben könnte.

Lothar Kaiser am :

Die Verwaltung hat die Anfrage der SPD gestern beantwortet. Zitat: „Der Markt liegt im Geltungsbereich des Stadtumbaugebiets Innenstadt Remscheid. Im Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt ist die nördliche (Teil-) Fläche des Marktes mit dem sogenannten „Kunstbrunnen“ gemeinsam mit dem angrenzenden Teilstück der Elberfelder Straße als Projekt „1.4 – Aufwertung Markt“ enthalten. Ziel der Maßnahme, die entsprechend den Prioritäten des Revitalisierungskonzeptes nach Abschluss der Planung der nördlich angrenzenden Maßnahme zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes beplant werden soll, ist die Verbesserung der Querungs- und Aufenthaltsqualität. Derzeit prüft die Verwaltung die Umsetzbarkeit einer Initiative bürgerschaftlichen Engagements zur Erhaltung und zum Betrieb des Brunnens. Über das weitere Vorgehen ist die Verwaltung ebenfalls mit der Stadtsparkasse Remscheid im Gespräch.“ Im Übrigen verweist die Verwaltung auf den vom Rat beschlossenen „Gestaltungsleitfaden für den öffentlichen Raum“ (Drucksache 15/5199 vom 27.9.2018). Darin heißt es: „ „…Der Brunnen sollte als wichtiger Identifikationspunkt in die Umgestaltung des Marktes einbezogen werden. Eine breite Natursteineinfassung und zusätzliche Bankplätze würden diesen Bereich deutlich attraktiver machen. Auch punktuelle Großbäume, die den Bestand ergänzen, und eine Lichtstelenreihe, die schon von der Alleestraße aus sichtbar über den Markt in Richtung der Evangelische Stadtkirche weist, würden das Erscheinungsbild des gesamten Platzes verbessern.“ Diese Grundidee des Gestaltungsleitfadens müsse nun „im Wege einer Objektplanung fortentwickelt werden“, so die Verwaltung.

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