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Sonderzuschuss der Gesellschafter beugte Insolvenz vor

Für die bevorstehende Gesellschafterversammlung der Bergische Symphoniker – Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH hat die Verwaltung dem Haupt- und Finanzausschuss empfohlen, die beiden Vertreter der Stadt in der Gesellschaftsversammlung anzuweisen, dem Jahresabschluss der Orchester GmbH für das Geschäftsjahr 2016/2017 zuzustimmen. Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016/2017 mit einer Bilanzsumme von 385.589,05 € und einem Jahresfehlbetrag vor Ergebnisverwendung in Höhe von 3.494.660,28 € und einem Bilanzverlust nach Ergebnisverwendung in Höhe von 26.000 € fest. Das entspricht dem gezeichneten Kapital der GmbH. „Das Eigenkapital ist damit zum Bilanzstichtag komplett aufgezehrt“, so die Verwaltung in ihren Erläuterungen.

„Die Folge hieraus ist, dass bei weiteren Verlusten der Insolvenz-Tatbestand der Überschuldung eintreten würde. Ohne positive Fortführungsprognose müsste die Gesellschaft bei einer Überschuldung Insolvenz anmelden. Dies konnte jedoch verhindert werden, da für das Haushaltsjahr 2017 von Seiten der Gesellschafter ein Sonderzuschuss von jeweils max. 119.500 € beschlossen war. Der Empfehlung des Aufsichtsrates in seiner außerordentlichen Sitzung am 22.11.2017, den kompletten Zuschuss zur Stärkung der Eigenkapitalbasis auszuzahlen, sind die Gesellschafter gefolgt, so dass der komplette Sonderzuschuss ausgezahlt wurde. Damit ist, gemäß der aktuellen Planung, zum Bilanzstichtag 31.08.2018 mit einem positiven Eigenkapital zu rechnen und es kommt nicht zur Überschuldung. Die Gesellschaft plant mit einem negativen Jahresergebnis von 3.861,940 €. Dieses Ergebnis lässt sich durch die Betriebskostenzuschüsse von 3.300.000 € aus der allgemeinen Rücklage und durch die vorgesehenen Sonderzuschüsse ausgleichen. Nach derzeitiger Planung würde ein Eigenkapital von rund 216.000 € verbleiben. Auf Basis der getroffenen Annahmen im Wirtschaftsplan ist die Finanzierung des Fehlbetrages für das Geschäftsjahr 2018/2019 gesichert.

Die Gesellschafterversammlung beschließt ferner die Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2018/2019. „Sollten die Finanzmittel nicht rechtzeitig fließen, wird die Geschäftsführung im Rahmen der geschlossenen Cash-Management-Vereinbarung zur Inanspruchnahme von Mitteln zur Sicherstellung der laufenden Liquidität ermächtigt“, heißt es in der Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss weiter.

Waterbölles: In einer Pressemitteilung hatte sich der Aufsichtsrat der Bergische Symphoniker am 3. Mai „zufrieden mit Jahresabschluss 2016/2017“ geäußert. Das erinnert im Nachhinan an das Bild vom halbvollen und halbleeren Glas.

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Kommentare

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Norbert Landen am :

Das sind doch wohl alles Steuergelder, oder nicht? Was da abgeht ist einfach unglaublich. Und dann wundert man sich über Politikverdrossenheit,aber dies wird einfach ignoriert. Wie lange soll das weitergehen? Und dann wundert man (die Altparteien) sich über die Erfolge einer neuen Partei. Aber bis den Altparteien aufgeht,was sie so alles veranstalten, ist es zu spät.

Harald Sellner am :

Steuergelder werden u.a. für Bereiche eingesetzt, die keinen oder so gut wie keinen Gewinn erwirtschaften: Schulen, Kultur, Straßen, ÖPNV. Und dort sind sie in der Regel gut angelegt. Es bleibt Herrn Landen unbenommen für einen dieser Bereiche potente private Sponsoren anzuwerben. Er kann aber auch Vorschläge vorlegen, wohin seine Steuergelder sonst fließen sollen.

Lothar Kaiser am :

Einzig Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) meldete sich heute im Haupt- und Finanzausschuss zum Thema „Orchester und Geld“ zu Wort. Sie meinte, die Politik wisse nicht, wohin die Reise gehen sollte. Oder habe sich An den Formaten / dem Programmangebot des Orchesters etwas geändert? Die übrigen Ausschussmitglieder hatten offenbar keine offenen Fragen. Sonst hätten sie sie ja wohl gestellt, gell? Stadtdirektor Sven Wiertz stellte einen Arbeitskreis in Aussicht, nachdem die künftige Förderung des Orchesters inzwischen in den Eckpunkten feststehe.

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