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Schwingboden erlaubt keinen Rollschuhsport

Auch zur Anfrage der Grünen vom 23. April, die Sporthalle Hackenberg betreffend, liegen inzwischen die Antworten der Verwaltung vor.

Frage: Welche Einnahmen könnten durch eine Nutzung der Sporthalle als Mehrzweckhalle erzielt werden? Könnten durch potentielle Einnahmen die Kosten der Sanierung/des Umbaus gedeckt werden?

Antwort: Nur die Sporthalle West ist als Mehrzweckhalle für eine nichtsportliche Nutzung vorgesehen, wo spezielle Zeiten für eine Mehrzwecknutzung genutzt werden können. Auszug aus der Benutzungsordnung der Sporthalle West: Für eine einmalige Benutzung ist je angefangene Stunde der Veranstaltung ein Sachkostenbeitrag in Höhe von 1000 Euro, mindestens jedoch 500 Euro zu entrichten. Für zusätzliche Auf- und Abbauarbeiten werden je angefangene Stunde 25 Euro erhoben. Für zu erwartende übermäßige Verschmutzung kann eine Kaution bis zu 750 Euro zur Abdeckung der Reinigungskosten erhoben werden. In analoger Anwendung der Ordnung über die Mehrzwecknutzung der Sporthalle West könnte beispielweise für eine 6-stündige Veranstaltung 600€ als Einnahme erzielt werden.

Frage: Wie viel Sportunterricht (Sportstunden) würde in der Zeit der Hallennutzung der Lenneper Karnevalsgesellschaft konkret ausfallen?

Antwort: Die GGS Hackenberg (GGS), die Hilda-Heinemann-Schule (HHS), die GHS Hackenberg (GHS) und die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) sind die Nutzer der Sporthalle Hackenberg. Jede Schule benutzt für ihren Unterricht ein unterschiedliches Zeitraster. Ebenso individuell erfolgt jährlich die Festlegung der  beweglichen Ferientage durch die Schulen.
Auf der Basis der in 2017 und 2018 erfolgten Meldungen der genannten Schulen haben im von der LKG beanspruchten Zeitraum in 2017 125 Schulstunden und in 2018 90 Schulstunden stattgefunden. Eine seriöse Prognose hinsichtlich der zu erwartenden Meldungen der Schulen für den Sportunterricht und der Festlegung der beweglichen Ferientage ist für die kommenden Jahre nicht möglich.

Frage:  Ist eine frühzeitige Planung des Spielbetriebes möglich, so dass die Durchführung von Heimspielen, z.B. der IGR, gewährleistet werden kann?

Antwort: Die Planung des Spielbetriebes wird überwiegend von den Vorgaben des DRIV und RIV bestimmt und ist damit nur in sehr geringem Maße beeinflussbar. (Die Ligen-Planung der IGR Remscheid wird in der Vorlage detailliert dargestellt.)

Frage: Ist es aus rechtlichen Gründen, u.a. Brandschutz, möglich, dass die Tribünenanlage sowie Halle 4 auch während der Karnevalstage für den Schul- und Vereinssport genutzt werden?

Antwort: Der derzeit genehmigte Zustand bezieht sich ausschließlich auf sportliche Veranstaltungen und sieht vor, dass beide Hallen ausgelastet sein dürfen und gleichzeitig die Tribüne der großen Halle mit 400 Personen belegt sein darf. Für alle Veranstaltungen, welche diesen genehmigten Rahmen überschreiten (Winterschaulauf, Pastaparty) sind/werden Brandschutzkonzepte im Rahmen des bauaufsichtlichen Verfahren eingereicht und im Einzelfall genehmigt.
Dieses Vorgehen ist erforderlich, da das Gebäude nicht allumfassend der Sonderbauverordnung (Versammlungsstätten-Verordnung) entspricht. Somit müssen für diese einzelne Veranstaltung entsprechende Kompensationsmaßnahmen erfolgen, welche bisher, wie oben beschrieben, im Einzelfall umgesetzt werden. Der Fachdienst Bauen, Vermessung, Kataster – Bauaufsicht Technik, hatte bei der ersten Anfrage am 29.4.2017 bereits mitgeteilt, dass die zulässige maximale Personenzahl erhöht werden kann, wenn weitere Rettungswege angerechnet werden dürfen, aber die gleichzeitige Nutzung der Tribünenanlage und der Turnhalle „Halle 4“ dabei ausgeschlossen ist. Diese Feststellung war bereits mit der DS NR 15/3661mitgeteilt worden.

Frage: Ist es möglich den Vereinssport (Rollhockey) in die Sporthalle Neuenkamp zu verlegen?

Antwort: Der Vereinssport der IGR kann nicht in die Sporthalle Neuenkamp verlegt werden. In der Zeit von 7.15 Uhr bis 17 Uhr haben verschiedene Schulen Ihren Sportunterricht in der Sporthalle.
In der Sporthalle Neuenkamp findet von 17bis 21.30 Uhr montags bis freitags Vereinstraining statt. Am Wochenende werden in der Sporthalle Meisterschaftsspiele der Handballer und zusätzlich noch andere Veranstaltungen durchgeführt. Die Sporthalle ist voll ausgelastet.(In der Vorlage folgt der genaue Zeitplan)
Die Sporthalle Neuenkamp verfügt über ein Spielfeld in der Größe 40x20m und einen Schwingboden mit Synthetik Belag. Aus folgenden Gründen ist die Sporthalle Neuenkamp als Ausweichspielstätte für Rollsport anstatt der Halle Hackenberg ungeeignet:
1. Die Beschaffenheit des Bodens ist viel zu weich. Dieser Schwingboden ist für Rollschuhsport ungeeignet.
2. Es ist keine Spielfeldbande vorhanden, die nach den Regularien des DRIV und RIV erforderlich ist (Höhe 110 cm).
3. Es sind keine Ballfangnetze hinter den Toren und zur Tribüne vorhanden. Die Verbände DRIV und RIV werden die Sporthalle Neuenkamp nicht als Austragungsort zulassen.

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Kommentare

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Gunther Brockmann, Vorsitzender der Lenneper Karnevalsgesellschaft am :

Zu beachten ist auch, dass das "Karnevalswochenende" (2.-3.3.2019) als Puffer angelegt ist und somit an diesen Tagen keine Spiele geplant sind, denn auch international wird gerne Karneval gefeiert. Von einer Vorlage des Sportamtes bzw. einer Beantwortung von Fragen erwartet ich zumindest mehr Kompetenz, um die Politik sachlich neutral zu informieren. Sollte sich das Sportamt dabei vor einen Karren spannen lassen, muss das Amt nachher nicht sauer sein, bei seinen Eseleien zum Schluss in einer Salami zu enden.

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