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Ordnungsverfügung der Stadt gegen ALDI-Konzern

Die Stadt Remscheid hat gegen den ALDI-Konzern als Besitzer des Discounter-Grundstücks an der Burger Straße – und damit auch des unter Denkmalschutz stehenden Mannesmann-Turms „Blauer“ Mond“ auf dem Gelände – eine Ordnungsverfügung erlassen, wie der Waterbölles gestern aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat. Sie hat das Ziel, den milliardenschweren Konzern zum Wiederaufbau des historischen Wahrzeichens im Remscheider Süden zu veranlassen, der im April 2015 nach dem Sturm „Niklas“ wegen angeblicher Einsturzgefahr demontiert worden war (Fotos rechts). Doch der Konzern denkt gar nicht daran, dieser Ordnungsverfügung zu folgen, sondern ist vor Gericht gezogen, weil der stählerne Turm für ihn ein finanzieller Klotz am Bein sei.

Begründung: Ein Denkmal müsse, für sich allein betrachtet, finanziell tragbar sein. Und so gesehen, bezogen auf die Einnahmen auf die am Turm installierten Antennen von Mobilfunkanbietern, sei er das eben nicht. Die deutlich höheren Einnahmen aus dem benachbarten Discounter spielten bei der finanziellen „Tragfähigkeit“ des Turmes keine Rolle, sei vor Gericht die Argumentation von ALDI, heißt es. Da scheint sich also ein juristischer Streit anzubahnen, der in der ersten Instanz nicht beigelegt sein dürfte. Es sei denn, ein Vergleich böte sich an. Doch von dem ist bislang keine Rede.

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Kommentare

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Harald Lehmann am :

Das Denkmalschutzgesetz sagt, dass eine Veränderung eines Denkmals anzeige- und genehmigungspflichtig ist. Sollte für die Demontage eine Genehmigung erteilt worden sein, so doch zwingend mit Auflagen, also hätte schon längst eine Verfügung greifen müssen.

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