Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Idee eines Netzwerkes für Hasten wurde aufgegriffen

Der junge und rührige Verein Hasten für Hasten e.V. hat einen neuen Vorsitzenden: W. Jürgen Ackermann, bisher stellvertretender Vorsitzender, löst Richard Bremicker an der Vereinsspitze ab. Dieser hatte die Führung des Vereins „aus verschiedenen familiären Gründen“ niedergelegt. Einen nannte er: sein Enkelkind in Berlin. Als stellvertretende Vorsitzende rückte Andrea Jakob-Pannier (48) in den Vorstand nach. Die Psychologin arbeitet seit 20 Jahren bei einer Krankenkasse in Wuppertal im Bereich Prävention. Vor 20 Jahren zog sie mit ihrem Mann René zum Hasten. Mitglied bei Hasten für Hasten e.V. wurde sie vor zwei Jahren, weil sie Wert auf gute Nachbarschaft lege und sich für die bergische Geschichte interessiere, wie sie berichtete. Ihr Mann wurde gestern Abend im Besprechungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Hasten an der Oberhölterfelder Straße in seinem Amt als Kassenprüfer bestätigt. Sämtliche Wahlen gestern, geleitet von Lutz Kleuser, fielen im Übrigen ebenso einstimmig aus wie die Entlastung des Vorstands. Nicht zur Wahl standen Schriftführerin Brigitte Dehnke und Schatzmeister Marcel Büddicker.

Herzlich dankte Richard Bremicker seinen bisherigen Vorstandskollegen für eine „komfortable partnerschaftliche, fruchtbare und wohltuende Zusammenarbeit“ und versprach: „Ich bleibe passives Mitglied!“. In seiner Rückschau zeigte sich Bremicker tief enttäuscht über das Scheitern des Vorhabens, den Lindenbergplatz neu zu gestalten. Mit dem Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses (bisher NETTO) und des früheren Stahllagers nebenan, dessen zerbrochene Fensterscheiben kürzlich eine Aluminium-Verkleidung bekommen haben, habe er zwar Kontakt aufnehmen können, um „mit ausreichend Zeit und viel Fantasie Lösungen zu suchen“, doch leider sei „aus der Vision eine Fata Morgana“ geworden –  trotz Kreditzusagen der Stadtsparkasse. An Gespräche mit Immobilienbesitzer Georg Gast bei Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein konnte sich Lutz Kleuser erinnern: „Ich hatte damals den Wahn, dass das Projekt bis zu meiner Pensionierung verwirklicht sei. Aber leider haben auch diese Gespräche zu nichts geführt!“

An die erfolgreichen Projekte des Vereins zu erinnern, überlies Richard Bremicker zu Beginn der Mitgliederversammlung seinem (noch) Stellvertreter W. Jürgen Ackermann. Dazu gehörten der mit einer Spielebox für Kindergruppen wiedereröffnete Spielplatz Bremen, ein neuer Spielplatz hinter dem Flüchtlingsheim Oberhölterfelder Str. 54, die in der Hofschaft Büchel an historischen Gebäuden zwölf Tafeln mit Erläuterungen zu deren Geschichte und das jüngste Kinderfest auf dem Spielplatz Bremen. Weitere derartige Tafeln sind für die Ortschaft Platz im Morsbachtal geplant, auch Ziel eines historischen Rundgangim Laufe dieses Jahres. Denn, so Ackermann: „Dort gab  es ab 1554 die erste bergische Eisenhütte!“

Andere Rundwanderungen durch die Filiale will der Verein wiederholen. Fortgeführt werden sollen auch die heimatkundlichen Besichtigungen für die Schüler/innen der Gemeinschaftsgrundschule Hasten: Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehe Hasten (1. Klasse), die Pauluskirche (2. Kl.), die Bücheler Fachwerkhäusern als Ursprung der Remscheider Werkzeugindustrie (3. Kl.) und das Deutschen Werkzeugmuseums (4. Kl.) Ein neues Projekt zur Altenhilfe ist angelaufen: Den drei Altenheimen im Stadtteil winken jeweils 1.000 Euro. Wofür? Die Ideen müssen die Heime liefern! Reine liegt schon vor: das Gastspiel eines kleinen Wuppertaler Zirkus.

Die Idee eines Netzwerkes der Hastener Vereine, das in der Sitzung des Kulturausschusses am 12. Juni im Deutschen Werkzeugmuseum  Michael Schwerdtfeger als Vorsitzender des Förderverein angeregt hatte, griff W. Jürgen Ackermann gestern auf, unterstützt von Beatrice Schlieper, der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer von „Haus Cleff“.  Ackermann und Schlieper wollen das Netzwerk jetzt gemeinsam knüpfen. „Hasten soll schöner werden!“ ist beispielsweise eine Devise, die auch die Interessengemeinschaft Hasten  e.V. (IG Hasten“ mit ihrem Vorsitzenden Gerhard Röttger (im Bild oben links im Hintergrund) unterstützt. Hier konnte W. Jürgen Ackermann schon einen ersten Erfolg vermeldet: Die vier “hässlichen) Container vor dem denkmalgeschützten Lindenberg-Haus auf dem Büchel haben inzwischen einen anderen, weniger auffälligen Standort gefunden.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!