Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

ExpoReal: Stadt Remscheid hat etliche Freiflächen im Angebot

Wie im März vom Hauptausschuss beschlossen, beteiligt sich die Stadt Remscheid vom 8. bis 10. Oktober gemeinsam mit Solingen und Wuppertal an der „ExpoReal“ in München unter der Dachmarke Kompetenzhoch3. Der 121 Quadratmeter große Gemeinschaftsstand der bergischen Großstädte befindet sich auf der Messe für Gewerbeimmobilien in unmittelbarer Nachbarschaft der Ruhrgebietsregion und der wichtigen Städte der Rheinschiene. Um den Wirtschaftsstandort Remscheid offensiver vermarkten zu können, haben erstmals auch Remscheider Unternehmen die Möglichkeit, sich an dem Messestand zu beteiligen. Davon macht die Rücker Immobilien AG Gebrauch. Karin Schellenberg von der städtischen Wirtschaftsförderung will in München – wie in den Vorjahren – für das 13 Hektar große Gewerbegebiet „Blume“ werben, aber auch für Freiflächen am Remscheider Hauptbahnhof, im Industriegebiet Ueberfeld, in Remscheid-West (Thyssen-Krupp-Gelände sowie Alexanderwerk) und den in Lennep geplanten „Wohnpark Knusthöhe“.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Hans Gerd Göbert am :

Einmal unterstellt, das Gewerbebiet Blume wäre bebaut. Ebenso unterstellt, das Gewerbegebiet Mixsiepen wäre bebaut. Zudem unterstellt, Bergisch Born wäre komplett ausgelastet. Genauso wie das Gleisdreieck, der Bahnhofsbereich Lennep oder die Knusthöhe und der Sonnenhof mit Einfamilienhäusern. Wo könnte danach noch in Remscheid ein neues Gewerbegebiet oder größeres Wohngebiet bereit gestellt werden? Nirgendwo, und zwar für immer und ewig. Diese Erkenntnis ist für die einen so erfreulich, wie sie für die anderen erschreckend ist. Die restlichen, dann noch freien Flächen wären entweder Wald, Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiete, deren Umwandlung in Bauland nahezu unmöglich ist. Ich möchte die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung in München keineswegs kritisieren, bitte jedoch alle, ob in Politik, Verwaltung oder Wirtschaft, die stets davon sprechen, es müssten noch viel mehr Gewerbeflächen erstellt werden, um Remscheid nach vorne zu bringen - verschließen Sie die Augen vor den Realitäten nicht. Das ist die Situation in Remscheid!

Lothar Kaiser am :

Es gibt Texte, die sind so stimmig, dass man ihnen spontan zustimmt. Und es gibt andere, die muss man erst dreimal lesen, bevor man es tut. In diesem Fall aber, lieber Hans Gerd, muss ich passen. Auch nach dreimaligem Lesen bin ich nicht sicher, die Botschaft verstanden zu haben. Oder sollte es die sein, mit freien Flächen sparsamer umzugehen?

Hans Gerd Göbert am :

Tut mir leid, da habe ich wohl zuviel um die Ecke gedacht und geschrieben. Um es einfacher zu formulieren: Natürlich sollte man mit dem Flächenverbrauch in RS sparsamer umgehen. Dafür plädiere ich bekanntlich seit langer Zeit. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass es nach der Bebauung der erwähnten Gebiete fast nirgendwo in RS mehr freie Flächen geben wird. Das ist für Naturschützer bereits erschreckend genug. Aber auch für die Bauwütigen, denn danach ist auch für sie Ende, für immer, aus die Maus. Dann braucht sich aber auch niemand mehr Sorgen um Bebauungspläne etc. zu machen, gleich welche Meinung er vertritt. Es stellt sich nur die Frage, was man in Zukunft in dieser Stadt bauen möchte? Vielleicht die Eschbachtalsperre (ohnehin kein Wasserreservoir mehr) zuschütten und dort gehobene Wohnbebauung errichten? Doch Scherz beiseite, ich kenne keine geeigneten Flächen im Stadtgebiet mehr. Über die aktuelle Flächensituation gebe ich gerne Auskunft. Hoffentlich melden sich nun jede Menge sachkundige Bürger, die mir ernergisch widersprechen und dazu eine schlüssige Antwort parat haben.

Jutta Velte am :

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Frau Schellenberg neben ihrer „aufopferungsvollen“ Arbeit für das Schaufenster der Wirtschaft noch Zeit gefunden hat, sich mit Gewerbeflächen als Alternativen zur Blume an der EXPO Real zu beteiligen. Damit kommt sie einer langjährigen Forderung der Grünen entgegen“, sagt Beatrice Schlieper, Fraktionssprecherin der Remscheider Grünen. „Auch wenn es anscheinend nicht gelungen ist, private Flächenanbieter wie Thyssen, Edscha, Alexanderwerk als Sponsoren einzubeziehen, weitet sich offensichtlich der Blick der Stadtverwaltung in dieser Frage.“

Wählergemeinschaft W.I.R. am :

Sehr geehrte Frau Schlieper, sehr geehrte Frau Velte, W.i.R. wundern uns über das niedrige Nivau Ihrer Kritik an der Darstellung der Stadt Remscheid bei der Expo Real in München - zumal Ihre Fraktion die Teilnahme (Kosten ca. 58.000,- Euro) an der Messe in den entscheidenden Ausschusssitzungen nicht abgelehnt hat. Auf die unterschiedlichen Sichtweisen der Fraktionen zum Gewerbegebiet Blume wollen W.i.R. hier nicht erneut eingehen. Zu zwei Ihrer Positionen erlauben wir uns einige Hinweise. Vorstellung des Gewerbegebiets Blume: Ist es wirklich so, dass die Leiterin der Wirtschaftsförderung ohne Wissen und Genehmigung von Frau Oberbürgermeisterin Wilding festlegen kann und darf, welche Projekte auf der Messe vorgestellt werden und welche nicht? Glauben Sie wirklich, dass Frau Oberbürgermeisterin Wilding über die Präsentation des Gewerbegebietes Blume im Vorfeld nicht informiert war? In der Beschlussvorlage 80/12 vom 12.03.2007 wurde von der Wirtschaftsförderung eine hochwertige und umfassende Standortbroschüre angekündigt und bis zur Messe auch erstellt. Wir sind sicher, dass die Inhalte abgesprochen waren. Ansonsten wäre zu fragen, welche Rolle Frau Wilding in der Verwaltung spielt. Standortbrachen in den Bereichen Thyssen, Edscha und Alexanderwerk: Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand gibt es in Remscheid ein von der Wirtschaftsförderung initiiertes Gewerbeimmobiliennetzwerk. Dieses Netzwerk ist eine aktive Plattform, auf der sich jeder gewebliche Immobilienbesitzer darstellen kann. Die Eigentümer der „Alexanderwerk – Immobilie“, die Fa. Baucon, und der „Edscha - Immobilie“, die Firma Rickmers-Immobilien, sind Mitglieder in diesem Immobiliennetzwerk der Remscheider Wirtschaftsförderung. W.i.R. sind uns da sicher, dass diese Flächen in München präsentiert werden. Das Gleiche gilt für die Reaktivierung der Flächen im Bereich der Thyssen–Immobilie. Alle handelnden Personen wussten, dass die Wirtschaftsförderung intensiv nach Partnern für die Expo Real suchte, um die städtischen Messekosten zu reduzieren. Was haben Sie getan, dass dieses ermöglicht wurde? Dies wäre eine Chance für Bündnis 90/ Die Grünen gewesen, sich aktiv und vorallem konstruktiv einzubringen. Innerstädtische Gewerbeflächen kann man nur durch aktives „Klinken putzen“ vermarkten. Darüber hinaus können W.i.R. Sie nur noch einmal auffordern die nötigen politischen Weichen, in Form von Anträgen für die begleitenden Infrastrukturmaßnahmen, zu stellen. Sehr geehrte Frau Schlieper, sehr geehrte Frau Velte, Kritik wird von uns nur akzeptiert, wenn gleichzeitig konstruktive Lösungsansätze vorgestellt werden. Rundumschläge helfen Remscheid nicht weiter. Wieland Gühne, Fraktionsvorsitzender Waltraud Bodenstedt, Stellv. Fraktionsvorsitzende Roland Kirchner, Fraktionsgeschäftsführer

Chronist am :

"Seit gestern präsentiert sich der Wirtschaftsstandort Bergisches Städtedreieck unter der etablierten Dachmarke Kompetenzhoch3 auf der ExpoREAL in München. Die Stadt Remscheid ist mit insgesamt zehn Projekten präsent. Dabei geht es um Gewerbeflächen, zu entwickelnde Wohnstandorte sowie den potenziellen Freizeitstandort Deponie Solinger Straße. Einen wichtigen Bestandteil des Angebotes für Gewerbeflächen stellen die mindergenutzten Standorte sowie Gewerbeflächenreaktivierungen dar. Hier sind beispielhaft die innenstadtnahen Flächen auf traditionell geprägten Industriearealen in den Bereichen Alexanderwerk und Thyssen zu nennen. Sowohl die neuen Eigentümer des Alexanderwerkes, die Fa. Baucon, als auch die des Edscha-Standortes, die Firma Rickmers-Immobilien, sind aktive Mitglieder im Immobiliennetzwerk der Wirtschaftsförderung und waren bereits gestern bei den Remscheider Messevertretern zu Gast. An beiden Standorten wird derzeit von den Eigentümern investiert. „Die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen ist hervorragend, Kooperation ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Uns so trifft man sich eben auch hier in München auf unserem Messestand“, berichtet Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Das nächste Treffen des gewerblichen Immobiliennetzwerkes, in welchem auch der Industriehof Lüttringhausen, das IDC und diverse andere Anbieter von Altstandorten aktiv sind, wird im Oktober in Remscheid stattfinden. Auf der Tagesordnung wird unter anderem auch eine Auswertung des diesjährigen Messeauftrittes stehen. Die Mitglieder des Immobiliennetzwerkes der Wirtschaftsförderung, welches primär die Vermarktung von Altstandorten zum Ziel hat, werden seit einigen Jahren auf den städtischen Internetseiten unter www.remscheid.de veröffentlicht. Am gestrigen Tag erhielten die drei bergischen Großstädte prominenten Besuch auf ihrem Messestand. Der nordrhein-westfälische Minister für Bauen und Verkehr, Oliver Wittke, machte sich vor Ort ein Bild von der Gemeinschaftspräsentation. Im Gespräch mit Remscheids Oberbürgermeisterin Wilding, Wuppertals Oberbürgermeister Jung und dem Beigeordneten Hoferichter aus Solingen sowie den Wirtschaftsförderern der Städte wurden die präsentierten Projekte erläutert und Entwicklungen eingeschätzt." (Pressemitteilung der Stadt Remscheid)

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!