Skip to content

Arbeitslosenquote im Städtedreieck bei 7,8 Prozent

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Im bergischen Städtedreieck ist die mit 7,8 Prozent im Juni deutlich niedriger als vor einem Jahr“, erläutert Katja Heck, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Im Juni waren in den drei Städten 25.617 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, das sind 315 Menschen weniger als im Mai und auch 2.461 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sank von 7,9 Prozent im Mai auf aktuell 7,8 Prozent (Juni 2017: 8,7 Prozent). 4.785 Personen meldeten sich im Juni insgesamt bei der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern neu oder erneut arbeitslos. Das waren 530 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 5.113 Menschen ihre Arbeitslosigkeit, 565 weniger als im Juni 2017. Von der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden im Juni insgesamt 7.052 Männer und Frauen ohne Job im Rechtskreis SGB III betreut. Das sind 32 Personen weniger als im Mai und auch 206 weniger als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II, für den die Jobcenter zuständig sind, wurden in Solingen, Remscheid und Wuppertal 18.565 Arbeitslose betreut und damit 283 weniger als im Mai und auch 2.255 weniger als vor einem Jahr.

Regelmäßig weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung aus. Hier werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die als Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie Aktivierungsmaßnahmen oder aus sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigungsquote im bergischen Städtedreieck sank von 13,1 Prozent im Mai auf aktuell 12,9 Prozent (NRW ca. zehn Prozent). Im Juni 2017 betrug diese noch 14 Prozent. Die Unterbeschäftigungsquote bildet alle Personen ab, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt, d. h. die registrierten Arbeitslosen zuzüglich der Personen, die beispielsweise an einer Maßnahme teilnehmen oder einen arbeitsmarktbedingten Sonderstatus haben. Sie bildet den Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente in den drei Jobcentern ab. In Remscheid sind 1.744 (Unterbeschäftigungsquote zehn Prozent), in Solingen 2.548 und in Wuppertal 14.492 Menschen zusätzlich zu den arbeitslosen Menschen in der Unterbeschäftigung.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist leicht gesunken. Konkret wurden in diesem Monat der Arbeitsagentur 1.314 offene Stellen gemeldet, 161 weniger als im Mai und auch 194 weniger als vor einem Jahr. Insgesamt sind im bergischen Städtedreieck aktuell 5.164 freie Stellen gemeldet. Das sind 123 Stellen mehr als vor einem Jahr (+2,4 Prozent). 4.516 und damit 87,5 Prozent aller Stellen sind unbefristet, 638 Stellen oder 12,4 Prozent werden in Teilzeit angeboten. Besonders gesucht sind Fachleute aus den Bereichen Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe, Medizinische Gesundheitsberufe sowie Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!