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Der Kartenverkauf für das "Oktoberfest" kann jetzt florieren

Dem „Oktoberfest“ in Lennep am 12., 13. und 14. Oktober steht nichts mehr im Wege. „Die Gewinner sind all die Bürger, die an diesen drei Tagen gerne feiern wollen“, freute sich heute Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V., nachdem die Rechtsanwälte von Trabus Immobilien und Schatz AG, die bei der Stadt vergeblich gegen die Sperrung der Westtangente Widerspruch eingelegt hatten, schriftlich mitgeteilt hatten, das Verwaltungsgericht in Düsseldorf nicht anrufen zu wollen. In den vergangenen Tagen war in Lennep gemunkelt worden, durch eine Einstweilige Verfügung könne das Fest womöglich noch in letzter Minute gefährdet sein. Den Vorstandsmitgliedern des Verkehrsvereins dürfte nach dieser guten Nachricht ein Stein vom Herzen gefallen sein. Schließlich ist der Verein mit dem „Oktoberfest“ erhebliche finanzielle Verpflichtungen eingegangen. Und wer bis heute vor dem Kauf von Karten zurückgeschreckt ist, kann jetzt sicher sein: „Das Fest steigt!“

In der Erklärung der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Flügge und Kollegen (nicht zu verwechseln mit Rechtsanwalt Dr. Ralf Flügge, dem stellvertretenden Vorsitzenden es Verkehrsvereins), heißt es:

Im Namen der Trabus-Immobilienverwaltung GmbH & Co und der Schatz AG teilen wir mit, dass gegen die Sperrung der Westtangente vom 9.10.2007 bis 15.10.2007 wegen der Veranstaltung des „Oktoberfestes" das Verwaltungsgericht in Düsseldorf nicht angerufen werden wird. Der Trabus-Immobilienverwaltung GmbH & Co und der Schatz AG ging es im Rahmen der Intervention darum, im Hinblick auf die betroffenen Interessen der Anlieger der Westtangente Gehör zu finden bei der Entscheidungsfindung der Stadt Remscheid, um dann im Rahmen einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Angelegenheit zu einer entsprechenden interessengerechten Lösung für alle Beteiligten zu kommen.

Da Entsprechendes in Anbetracht der zeitlichen Nähe des Oktoberfestes sowie verschiedentlicher Polemisierungen zufriedenstellend nicht möglich war, würde die Anrufung des Verwaltungsgerichtes mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass die Entscheidung der Stadt Remscheid ersatzlos aushoben werden würde. Die zwingende Konsequenz wäre, dass, auch mangels Ausweichmöglichkeit, das Oktoberfest des Verkehrs- und Fördervereins nicht stattfinden würde.

In Ansehung aber der daraus zwangsläufig resultierenden wirtschaftlichen Konsequenzen für den Verkehrs- und Förderverein sowie im Interesse Lenneps als Standort des Festes sowie auch im Interesse der Lenneper Bürger und Bürgerinnen war daher schließlich von einer gerichtlichen Auseinandersetzung abzusehen.

Wir weisen jedoch für die Trabus-Immobilienverwaltung GmbH & Co und der Schatz AG ausdrücklich darauf hin, dass Vorgenanntes für zukünftige Veranstaltungen auf der Westtangente ohne jegliches Präjudiz erfolgt. Es ist im Hinblick auf zukünftige Veranstaltungen zu fordern, dass entsprechende Erlaubnisanträge an die Stadt Remscheid frühzeitig gestellt und dort auch entsprechend zeitnah beschieden werden, damit den Anliegern, die nicht unerheblich betroffen sind von diesen Entscheidungen, die Möglichkeit gegeben wird, ihre Interessen gerade auch im Rahmen eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens - zu vertreten. Die Trabus-Immobilienverwaltung GmbH & Co und die Schatz AG behalten sich ein entsprechendes Vorgeben in der Zukunft ausdrücklich vor.“ Zitat Ende.

Waterbölles-Kurzkommentar: Wie das Verwaltungsgericht entschieden hätte, weiß niemand. Die Einschätzung der Anwälte, das Gericht hätte die Entscheidung der Stadt Remscheid ersatzlos ausgehoben, kann daher getrost als Versuch gewertet werden, aus dieser Auseinandersetzung doch noch als generöse Gewinner herauszugehen. Sei es, wie es sei. Hauptsache, es kann gefeiert werden. Und bis zum nächsten Jahr haben alle Beteiligten genügend Zeit, schlauer zu werden…

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