Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Fahrt zu teilsandverfülltem Kunstrasen in Herne

Mehrkosten erfordern weiteres Nachdenken“, titelte der Waterbölles am 23. September 2017, die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) im Sportausschuss für die Umwandlung des Tennenplatzes im Stadion Reinshagen in Kunstrasen in zwei Varianten vorgestellt hatten:

  • Kunstrasenspielfeld für Fußball und American Football (1.100.000 €,)
  • Kunstrasenspielfeld für Fußball, American Football und Hockey (1.155.000 €). Das Hockey-Spiel auf einem wasserverfüllten Kunstrasenplatz hatte zuvor der Reinshagener Turnerbundes (RTB) beantragt, unterstützt vom Sportbund Remscheid.

Aus Gesprächen mit den Nutzern und den Informationen von Betreibern und Herstellern von Sportstätten ergab sich für den Umbau, dass sich mit der Mehranzahl von Linien auf dem Kunstrasenplatz dessen Haltbarkeitsdauer verkürzt und die vielen Linien überdies zur Verwirrung der Sportler bei. Zur Sitzung des Sportausschusses heute um 17 Uhr bei Tura Süd auf Bliedinghausen hat die Verwaltung nun ergänzend mitgeteilt, dass die Linierung des Platzes nur für Fußball und Hockeylinien in diesem Punkt unkritisch sei. Aber: „Wenn zusätzlich die kompletten Footballlinien dazukommen, sieht der Fußballkreis ein Problem und wird den Platz für Wettkämpfe nicht zulassen. (...) Eine ideale Oberfläche für eine gemeinsame Nutzung aller drei Sportarten gibt es nicht. Für den Hockeysport ist ein ungefüllter, kurzfloriger Kunstrasen mit hoher Flordichte und ständiger Bewässerung ideal. Für den Fußball- und Footballsport ist ein Gummi/Sand-teilverfüllter, hochfloriger Kunstrasen mit niedriger Flordichte am besten.“ Will heißen: Der Kunstrasentyp, der für die eine Sportart ideal ist,  ist für andere Sportarten  unbespielbar ist. Die Diskussion führte zu den folgenden beiden möglichen Versionen eines Umbaus:

  • Der untere Ascheplatz wird in einen Hockey- und Fußballplatz (eingeschränkte Footballnutzung) mit einer Kompromissoberfläche, aber mit einer für beide Sportarten wettkampfgerechten Platzgröße, umgebaut und im zweiten Schritt bekommt der Mittelplatz (Kunstrasen) die dringend benötigte neue Oberfläche (Fußball) ohne weitere Umbaumaßnahmen.
  • Der untere Ascheplatz wird  in einen Kunstrasen mit idealer Oberfläche für Fußball- und Football umgebaut und im zweiten Schritt wird der Mittelplatz (Kunstrasen) in einen reinen Hockeyplatz mit entsprechender Oberfläche (Bewässerung) und Wettkampfgröße umgebaut.

In der ersten Version kostet der Umbau des unteren Platzes 1.254.000 € und die neue Oberfläche des oberen Platzes 187.000 €. In der zweiten Version kostet der Umbau des unteren Platzes 1.243.000 € und der Umbau des oberen Platzes 807.600 €. Dazu die Verwaltung: „Unter der Berücksichtigung der hohen Kosten und vor allem der Tatsache, dass beide Varianten immer noch keine Ideallösung darstellen, (...) recherchiert der Fachdienst Sport und Freizeit weiter.“ Und erfuhr inzwischen aus dem Arbeitskreises Deutscher Sportämter Rhein-Ruhr, dass es eine neue Generation von teilsandverfüllten Kunstrasen gibt, die ein guter Kompromiss für den Hockey- und Fußballsport seien. Aktuell werde in Herne einer gebaut, der im Juli fertig gestellt sein soll. Daraufhin vereinbarte das Sportamt mit der Hockeyabteilung des RTB, den Herner Platz nach seiner Fertigstellung gemeinsam (eventuell auch mit weiteren Nutzern) zu besichtigen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Den neuen Platz in Herne wollen Sportamt und Rollhockeyspieler am 22. August besichtigen, berichtete Markus Dobke heute im Sportausschuss. Treffpunkt ist das Rathaus Lüttringhausen um 13 Uhr.

Stadt Remscheid am :

Am 22. August erfolgte eine Besichtigung des neuen Hockey-/Fußball-Kunstrasenplatzes in Herne. Daran nahmen der Vorsitzende des Remscheider Sportbundes, der Hockey-Abteilungsleiter des RTB mit einigen Trainern/Spielern der Abteilung, der BKV-Vorsitzende als Vertreter für den Fußball und Vertreter des FD Sport und Freizeit teil. (...) In Herne ist der ... Kompromissplatz für Fußball und Hockey in Kooperation mit allen beteiligten Akteuren erarbeitet worden. (...) Der Platz kann für den Hockeysport zusätzlich über eine Beregnungsanlage bewässert werden, was für das Hockeyspiel von großem Vorteil ist. Der Vertreter des BKV Remscheid sprach dem Platz eine sehr gute Fußballnutzung zu und hat bei einer solchen Lösung keine Bedenken. Die Hockey-Abteilung des RTB hat noch Beratungsbedarf angemeldet. Es wurde abgesprochen, dass sich der RTB mit dem Herner Hockeyverein in Verbindung setzt und den Platz in bewässertem Zustand ausprobiert. Der Fachdienst Sport und Freizeit wird die Informationen der Hockey-Abteilung noch gerne abwarten und prüfen, um dann anschließend eine Beschlussvorlage zu fertigen. (Mitteilung der Verwaltung an den Sportausschuss)

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!