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Neuer Förderverein nimmt sich der Produktionsschule an

„Brücken bauen - Perspektiven schaffen”, heißt der neue Förderverein, der gestern von acht Remscheider Bürgerinnen und Bürgern gegründet wurde, die für ihr soziales Engagement bekannt sind. Das ist eine gute Ausgangsbasis für das Einwerben von Fördermitteln, sobald der Verein ins Vereinsregister als gemeinnützig eingetragen sein wird. Denn Vereinszweck ist, so die gestern beschlossene Satzung, “die Förderung der Jugendhilfe, der Erziehung und der Berufsbildung“. Verwirklicht werden soll er „durch die Beschaffung von Mitteln für die Förderung von Projekten und Maßnahmen für nicht berufsreife Jugendliche und und Menschen bis 27 Jahre in Remscheid durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. In Frage kommen Projekte zur Entwicklung persönlicher, schulischer und beruflicher Qualifikation sowie sozialer Kompetenz damit die Eingliederung in berufliche Ausbildung und Arbeit gelingen kann.“

Das klingt sehr allgemein, und muss es wohl auch, aber die Ansicht, die dahinter steht, ist sehr konkret: Remscheid soll seine 2016 ins Leben gerufene Produktionsschule „Catering & Eingemachtes" behalten. Angesiedelt ist sie zurzeit bei der Arbeit Remscheid gGmbH, und deren Geschäftsführer Ralf Barsties war es auch, der am 23. Juni (auch im Waterbölles) zur Vereinsgründung eingeladen hatte, um so die „Grundlagen dafür zu schaffen, dass dieses und vergleichbare Projekte auch weiterhin umgesetzt werden kann“.

Der Bedarf für diese Schule ist mit 400 Jugendliche und jungen Erwachsenen bis 27, die in Remscheid wegen fehlender Qualifikationen keine Zukunftsperspektive haben und aktuell arbeitslos sind, in der Tat unübersehbar. Das betonte gestern noch einmal Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Er übernahm die Leitung der Gründungversammlung. Die Regularien waren dank der Vorarbeit von Ralf Barsties schnell beschlossen. Und auch um die Mitarbeit im Vorstand musste niemand lange gebeten werden (einstimmig oder bei Enthaltung des/der „Betroffenen“). Den Vorsitz übernahm Lothar Sill. Stellvertretende Vorsitzende ist Jutta Velte, Kassiererin Erden Ankay-Nachtwein. Zu Beisitzern wurden Brigitte Neff Wetzel und Thomas Neuhaus gewählt, zur Kassenprüfern Ute Feldbrügge und Wolfgang Rau.

Der Mitgliedsbeitrag für den neuen Verein wurde gestaffelt festgelegt. Natürliche Personen zahlen 120 Euro pro Jahr, juristische Vereinen (Firmen, Verbände etc.) 240 Euro. Berufstätige junge Menschen bis 27 Jahre werden für 30 Euro im Jahr aufgenommen, Arbeitslose unentgeltlich.

Ob die Arbeit Remscheid gGmbH auch im kommenden Jahr noch Träger der Produktionsschule sein wird, muss sich erst noch entscheiden. Denn das Remscheider Jobcenter, das den Fortbestand finanziell sicherstellen will, muss die künftige Trägerschaft (ab 1. Septermber bis Ende 2019 mit Option für ein weiteres Jahr) zum 17. Juli öffentlich ausschreiben. Bewerben können sich einschlägige Bildungseinrichtungen. Wer den Zuschlag erhält, entscheiden sich nicht nur über den eingereichten Kostenrahmen, sondern auch über das Konzept. Ralf Barsties: „Wir werden uns auf jeden Fall wieder bewerben!“

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Kommentare

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Bildung statt Ausgrenzung e.V., Barbara Zirbes am :

Dem neuen Förderverein wünschen wir für seine wichtige Aufgabe viel Erfolg. Wenn dann endlich noch die seit ca. 15 Monaten groß angekündigte Jugendberufsagentur als Clearingstelle in zweckmäßigen Räumen an den Start gehen würde - hätten Remscheider Jugendliche wirklich eine Chance auf "Brücken bauen, Perspektiven schaffen und Arbeits-Realität erproben" ! ;-)

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