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Mehr zum Defizit des neuen Sportzentrums im September

Dass für den Bau des neuen Sportzentrums der Erlös aus dem Verkauf des Stadions Lennep, des Schützen- und des Jahnplatzes an den DOC-Investor McArthurGlen nicht reichen wird, steht schon seit geraumer Zeit fest. Zur Deckung des Defizits hätte die Stadt Remscheid gerne eine sechsstellige Summe aus der vom Land alljährlich überwiesenen Sportpauschale herangezogen. Dafür fand sie aber bei den Mitgliedern des Sportausschusses keine Unterstützung, auch nicht bei den Vertretern der Lenneper Vereine, die davon profitiert hätte. Allgemeine Einsicht: Die Sportpauschale ist für alle Remscheider Sportvereine da. Das bekräftigte in der gestrigen Sitzung David Schichel von den Grünen und deutete ein noch höheres Defizit an: „Es gilt, ein nicht unbeträchtliches Finanzloch zu schließen!“ Schichel stellte den Antrag zur Diskussion, die Verwaltung möge prüfen, wie eine Finanzierung der geplanten neuen Sportanlage Hackenberg, über die aus den erwarteten Erlösen der Grundstücksverkäufe zur Verfügung stehenden Mittel hinaus, dargestellt werden könne. Hierbei seien folgende Wege zu prüfen und ggf. mit dem Investor McArthurGlen bzw. der Bezirksregierung zu erörtern:

  • “Finanzierung über eine zusätzliche Kostenbeteiligung des Investors, z.B. in Form einer nachträglichen Besserung des Kaufpreises für die zu übertragenden Grundstücke.
  • Finanzierung über zusätzliche Investitionskredite im Rahmen der Möglichkeiten rentierliche Maßnahmen über die Netto-Null-Kreditgrenze hinaus zu finanzieren.
  • Finanzierung aus allgemeinen Haushaltsmitteln der Stadt Remscheid, unter der Maßgabe, dass die Mittel der Sportpauschale gleichzeitig in vollem Umfang für Investitionen in die weiteren Sportanlagen unserer Stadt zur Verfügung stehen.“

Die Sportpauschale dürfe nicht angetastet werden, da in Remscheid die Sanierung mehrerer Kunstrasenplätze anstehe, betonte David Schichel (Foto). Da widersprach niemand. Doch Nachverhandlungen mit dem Investor konnten sich wieder Klaus Wetzel (Linke) noch Alexander Schmitz (CDU) vorstellen. Erwin Rittich warnte vor „Totschlagsargumenten“ und empfahl, es bei McArthurGlen durchaus einmal zu versuchen. Denn dass die Preise allgemein und die auf dem Immobilienmarkt im Besonderen in den vergangenen Jahren gestiegen seien, ließe sich ja wohl nicht bestreiten. Der Sportausschussvorsitzende Markus Kötter zählte zu den Skeptikern; die Verträge zwischen Stadt und Investor sähen keine Nachschläge wegen Preissteigerungen vor.

Sportdezernent Thomas Neuhaus schlug dem Ausschuss vor, das Thema bis zur nächsten Sitzung im September nach der Sommerpause zu vertagen. Bis dahin habe die Verwaltung die Kostenkalkulation noch einmal nachgerechnet. Darüber war David Schichel nicht erfreut. Es handele sich schließlich um einen Prüfauftrag. Und prüfen könne mal ruhig schon jetzt. Da die SPD-Fraktion bereits zu Beginn der Sitzung weiteren Beratungsbedarf angemeldet hatte und Neuhaus erste Prüfergebnisse für die September-Sitzung zusagte, wurde über den Antrag der Grünen gestern nicht abgestimmt und für die morgige Ratssitzung einer Vertagung auf September vereinbart.

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