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Rückblick: Remscheid im Oktober 1997

Im Oktober 1997 dirigierte Romely Pfund erstmals die Bergischen Symphoniker. Mit zwei öffentlichen Konzerten, im Konzerthaus Solingen und im Theater Remscheid, bewarb sie sich um den Posten des neuen Generalmusikdirektors. Danach sprachen sich zuerst die städtischen Chöre in Remscheid und Solingen für Romely Pfund als neue Chefdirigentin aus und danach auch die Gesellschafterversammlung der Orchester GmbH. Die Dresdnerin trat ihr Amt ein Jahr später an.
In Betrieb ging vor zehn Jahren die damals größte städtische Anlage zur Stromerzeugung aus Sonnen-Energie. Sie war auf dem Dach der Grundschule Hasenberg auf 900 Quadratmetern mit mehr als 300 Solar-Generatoren installiert worden, um so jährlich mindestens 30.000 Kilowattstunden Strom zu erzeugen, dem Durchschnittsbedarf von zehn Haushalten.

Vor zehn Jahren beschloss der Rat der Stadt Remscheid, die  Verwaltungspauschalen für die Fraktionen um 700 Mark auf monatlich 1.700 Mark zu erhöhen und die monatliche Pauschale pro Ratsmitglied von 100 auf 140 Mark. Das bedeutete für den städtischen Haushalt jährliche Mehrausgaben von  rund 62.000 Mark. 13 Jahre waren die Pauschalen unverändert geblieben.

Das Landesministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport präsentierte  im Oktober 1997 in einem historischen Kalender für Bodendenkmäler die Überreste des Jagenbergshammers im Remscheider Lobachtal. Er war bis 1935 in Betrieb und wurde urkundlich bereits 1662 erwähnt.

Seit nunmehr zehn Jahren steht das Gebiet rund um die Remscheider Panzertalsperre unter Naturschutz – einschließlich der Quellgebiete und des Oberlauf des Panzerbaches. Als Grund für ihre Entscheidung nannte die Düsseldorfer Bezirksregierung im Oktober 1997 zahlreiche schutzwürdige Pflanzen- und Tierarten.

Der frühere WDR-Intendant Friedrich Nowottny besuchte vor zehn Jahren im Rahmen der Lehrstelleninitiative von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement die Firma Vaillant und in der Ausbildungswerkstatt mit Auszubildenden.

Das Polizei-Musik-Korps Wuppertal nahm im Oktober 1997 das Bergische Heimatlied auf CD auf. Zu 29 prominenten Sängern gehörte auch der damalige NRW-Ministerpräsident Johannes Rau.

Vor zehn Jahren kündigten die Remscheider Stadtwerke an, das Hallenbad im Ortsteil Lüttringhausen schließen und das Gebäude abreißen zu wollen, um auf dem Gelände Wohnungen bauen zu können. Zuvor hatte es der Lüttringhauser Turnverein angelehnt, das Hallenbad in Eigenregie zu übernehmen.

Im Oktober 1997 wurde bekannt, dass die Städte Remscheid und Hückeswagen in Bergisch Born und Winterhagen einen gemeinsamen Gewerbepark planten. Die Kommunen reagierten damit auf die Ankündigung der Landesregierung, künftig Gewerbegebiete auf der grünen Wiese nur als Gemeinschaftsprojekte mehrerer Kommunen zu genehmigen.

Düster sah im Oktober 1997 die Zukunft des Westdeutschen Tourneetheaters aus. Die Buchungen seien gegenüber 1996 um ein Drittel zurückgegangen, klagte der damalige künstlerische Leiter, Jaschi Jaschinski und kündigte preisgünstigere Produktionen und mehr beliebte klassische Stücken sowie einen Stellanabbau bei den Schauspielern von zwölf auf sieben an.

Schon einmal hieß es, die Stadtwerke von Wuppertal, Solingen, Remscheid, Velbert und Hilden planten eine Kooperation. Das war im Oktober 1997. Damals war die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WIBERA mit den Vorbereitungen beauftragt worden. Zur Diskussion standen eine Tochtergesellschaft oder eine Holding mit dem Ziel (das auch heute wieder genannt wird bei der Zusammenarbeit von Velbert, Solingen und Remscheid; Wuppertal ist außen vor) beim Einkauf von Strom und Gas günstigere Preise aushandeln zu können. Für Anfang 1998 wurde damals der Abschluss der Untersuchung angekündigt. Zugleich äußerte der damalige Solinger Oberbürgermeister Ulrich Uibel die Sorge, bei einer Fusion der Stadtwerke könnten bis zu ein Tausend Arbeitsplätze wegfallen. Deshalb sei er lediglich für eine intensivere Zusammenarbeit, aber nicht für eine Fusion.

Um kinderreichen Familien eine erschwingliche Wohnung zu verschaffen, kündigte das Remscheider Wohnungsamt im Oktober 1997 an, künftig ein Mieter-Vorschlags-Recht für freiwerdende Sozialwohnungen beanspruchen zu wollen. Die Vermieter von Sozialwohnungen könnten dann unter drei wohnberechtigte Mieter wählen.

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